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Chapter 3
by
Meister U
What's next?
Er stand auf
Sein Schwanz baumelte auf Höhe ihres Gesichts, halb steif, blass und unverkennbar. Doch sein Blick war nicht darauf gerichtet, sondern auf ihre Augen.
Er kam auf sie zu, zwei Schritte nur. Sein nackter Körper war schlaksig, fast zerbrechlich wirkend in der dünnen Deckenbeleuchtung. Die nasse Haarsträhne fiel ihm in die Stirn.
Er lächelte sie an. Ein leicht benommenes, aber freundliches Lächeln. "Wo sind nur meine Manieren", sagte er, seine Stimme war jetzt leiser, nicht mehr so schneidend. "Ich bin Bernd. Willkommen in Hamburg, dem Sündenpfuhl."
Hinter ihm lachte der Stämmige kurz auf.
Johanna lag erstarrt. Ihre Hand war noch immer zwischen ihren Beinen vergraben, ein schamvolles, erstarrtes Geheimnis unter der Decke. Sie starrte in sein Lächeln. Sie sah die Poren auf seiner Nase, den Glanz in seinen grauen Augen. Sie spürte die Wärme, die von seinem nackten Körper auf sie ausstrahlte. Ihr eigenes Herz hämmerte gegen ihre Rippen.
Sie sagte nichts. Sie konnte nicht. Die Worte steckten in ihrer Kehle fest.
"Ich bin Johanna", presste sie heraus. Ihre Stimme klang fremd und gepresst. Sie **** ihre Hand, sich loszulösen und unter der Decke hervor an ihre Seite zu gleiten.
Ihr Blick streifte für einen Sekundenbruchteil zu seiner nackten Taille, dann schnell wieder hoch in sein Gesicht. Die Wärme in ihrem Unterleib war noch immer ein pochendes Feuer.
"Und eure Unterhaltung", fuhr sie fort, und ein leichtes Zittern lag in ihren Worten, "die hat mich... nicht gerade kaltgelassen."
Bernd blieb vor ihrem Bett stehen. Ein einfaches, direktes Interesse lag in seinen Augen.
"Es stört mich nicht, wenn du es zu Ende bringst", sagte er mit einer Stimme, die jetzt ganz klar war. Kein Spott, keine Verurteilung. "In unserem Alter hat jeder sexuelle Bedürfnisse."
Er drehte sich um, ging zu seinem Rucksack und bückte sich. Seine nackte Gestalt war für einen Moment lang vollkommen ungeschützt zu sehen. Er richtete sich wieder auf, eine kalte Bierflasche in der Hand.
Er hielt sie Johanna entgegen. "Magst du auch ein Bier?"
Hinter ihm hatte der Stämmige sich aufgerichtet. Sein Gesicht zeigte ein missbilligendes Grinsen, aber er sagte nichts.
Johanna lag da. Ihre nackten Schultern berührten das kratzige Laken. Die Wärme zwischen ihren Beinen war noch da, ein pochendes Echo. Sie starrte auf die Bierflasche. Auf seine Hand, die sie hielt. Ihre Kehle war trocken. Sie schluckte.
"Ja, gerne", antwortete sie.
Sie schob die Decke zurück. Die kühle Luft traf sofort ihre gesamte Haut. Sie stand auf, vollkommen nackt. Ihr blasser Körper war schlank, die Brüste klein mit hellrosa Warzen. Die schmalen Hüften, der flache Bauch, alles war entblößt.
Ein kurzes, scharfes Einatmen war zu hören. Der Stämmige starrte sie an, sein Mund stand offen. Bernds Augen wurden kurz weit, dann lächelte er langsam.
"Wow", sagte der Stämmige, sein Grinsen war jetzt respektvoll. "Da schläft ja ein Model mit uns."
Bernd hielt ihr die Flasche hin. Sein Blick wanderte aufmerksam über ihre Schultern, die Taille. "Ernsthaft. Du hast einen... sehr schönen Körper."
Johanna nahm die kalte Flasche. Ihre Hand zitterte leicht. Sie spürte ihre Nacktheit wie etwas Neues, etwas Wirkungsvolles.
Der **** ließ ihr Blut rauschen. Die Bierflasche war schon halb leer. Sie spürte den Blick der beiden auf ihrer Haut wie eine physische Berührung.
Sie stellte die Flasche auf den Nachttisch. Das Klacken war laut in der Stille.
Ihr Blick hing an Bernd. An seinen schmalen Händen.
"Eure Unterhaltung vorhin...", begann sie, ihre Stimme war belegt, "dieses mit den Fesseln." Sie schluckte. "Das klang... aufregend. Mal so ausgeliefert zu sein."
Sie ließ die Worte im Raum stehen.
Der Stämmige pfiff leise durch die Zähne. Bernds Augen verengten sich zu interessierten Schlitzen. Ein langsames, wissendes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
"Bin Tobi", sagte der Stämmige, grinste und stand auf. Er ging zu seinem Rucksack, kniete sich hin und kramte in einer Seitentasche. Als er sich wieder aufrichtete, hielt er ein langes, weiches Baumwollseil in der Hand. Es war dunkelblau.
"Das ist weich. Damit gibt es keine unschönen Abdrücke", sagte er, während er es Johanna reichte.
Sie nahm es. Ihre Fingerspitzen umschlossen das geflochtene Material. Es fühlte sich tatsächlich weich und geschmeidig an, fast samtig. Es lag schwer in ihrer Hand.
Sie blickte von dem Seil in Tobis erwartungsvolles Gesicht, dann zu Bernd, der sie still beobachtete. Ihr Herz schlug so laut, dass sie meinte, sie könne es hören.
Johanna stand auf. Sie trat langsam zurück, bis ihr Rücken das kalte Metall des Stockbetts berührte. Die Gitterstäbe drückten sich in ihre nackte Haut.
Sie breitete die Arme aus. Ihre Hände umklammerten die kalten Vertikalstangen. Sie fühlte sich ausgestellt, wie eine Trophäe.
Bernd musterte sie. Sein Blick wanderte von ihren ausgestreckten Armen, über ihre Brüste, hinab zu ihren Beinen.
Sie spreizte die Beine leicht. Nur ein paar Zentimeter. Genug, um die Verwundbarkeit zu vervollständigen. Die kühle Luft strich über ihre inneren Oberschenkel.
Sie sagte nichts. Sie atmete nur flach und wartete.
Der Gedanke brannte in ihrem Kopf, so lebendig und deutlich, dass sie dachte, er müsse sichtbar sein. Tobi soll mich fesseln und dann darfst du, Bernd, mit mir spielen.
Die Stille im Raum war plötzlich absolut. Das leise Summen der Neonröhre war wie ein Dröhnen.
Ihr Mund war trocken.
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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