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Chapter 4 by Meister U Meister U

What's next?

Sie realisierte, dass ihre Lippen sich bewegt hatten.

Die Worte hingen im Raum, unumkehrbar.

Tobis Augen weiteten sich, dann funkelten sie vor Begeisterung. Seine Hand schloss sich fester um das blaue Seil.

Bernds Lächeln erstarrte für eine Sekunde, bevor es in etwas Intimeres, Konzentrierteres überging. Sein Blick war nicht mehr nur neugierig, sondern besitzergreifend. Er nahm sie ganz bewusst als das Wesen war, das sie gerade angeboten hatte.

"Das", sagte Tobi und trat vor, "kann ich arrangieren."

Johannas Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Es war zu spät, um es zurückzunehmen.

Tobi knotete das Seil um ihre Handgelenke. Zog es fest, aber nicht schmerzhaft. Ihre Hände waren an den kalten Metallstab des Bettes gefesselt. Dann trat er zurück, sein Blick streifte sie mit einem seltsamen Mix aus Befriedigung und Gleichgültigkeit. "Viel Spaß", murmelte er und verschwand in der Dusche. Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss.

Sie war allein mit Bernd. Seine nackten Füße schlurften über den Linoleumboden, als er näherkam. Sein Schatten fiel auf sie. Er blieb direkt vor ihr stehen, sein Atem traf ihre Stirn.

Er musterte sie, die Gefesselte. Seine Augen blieben an ihren Brüsten haften, an der unfreiwilligen Präsentation ihres gesamten Körpers.

"Und?", fragte er leise. "Was erwartest du jetzt? Was soll ich mit dir anstellen, Johanna?"

Seine Hände blieben vor ihrem Gesicht, eine reglose Andeutung. Die Luft zwischen ihrer Haut und seinen Handflächen schien zu vibrieren. Sie spürte die Wärme, die von ihnen ausging.

Ihr Kopf drängte sich nach vorne, ein winziger, instinktiver Zentimeter. Sie wollte diese Berührung. Doch er zog die Hände zurück, lächelte wissend.

Dann wanderten seine Hände tiefer. Sie hingen vor ihren Brüsten, umspielten die Konturen, ohne sie zu berühren. Ihre Warzen waren steinhart. Sie streckte ihre Brüste ihm entgegen, ein flehendes Angebot, presste sich gegen die unsichtbare Barriere. Die Luft kitzelte auf ihrer hypersensiblen Haut.

Als sie sich ihm abermals entgegenwarf, zog er die Hände wieder zurück.

"Ich will es hören", sagte er, seine Stimme ein unerbittliches Kommando.

Diese völlige Auslieferung, dieses Betteln um die geringste Berührung, trieb sie in einen Rausch der Scham und der Lust. Ihr ganzer Körper war eine einzige, pochende Bitte. Sie war nur noch dieses Verlangen, dieses offene, wehrlose Angebot.

Ein heiseres, ergebenes Flüstern. "Du sollst mich berühren. Überall."

Die endgültige Kapitulation.

Bernds Lächeln vertiefte sich. Er nickte, fast zufrieden. Dann, endlich, legte er seine Handfläche auf ihre Wange. Die Berührung war fest, warm, real. Sie schloss die Augen und presste ihr Gesicht in seinen Handteller.

Seine Hand glitt hinab, über ihren Hals, die Schlüsselbeine. Seine Finger umschlossen eine Brust. Ihr Atem stockte. Ein Zucken ging durch ihren Unterleib.

Er beugte sich vor, sein Mund war nah an ihrem Ohr. "So ist es besser", murmelte er. "Wenn man weiß, was man will."

Seine Hand verschwand für einen Moment.

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