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Chapter 12 by Meister U Meister U

What's next?

Eine Berührung. Weich.

Neugierig. Direkt an der Basis seines Schwanzes.

Bernds Geist raste aus der Bewusstlosigkeit hoch, aber sein Körper reagierte schneller. Ein reflexartiges, halb schlafendes Zucken, eine leichte Versteifung, die bereits im Gange war, bevor er einen Gedanken fassen konnte.

Die Hand war noch da. Sie umschloss ihn nun vorsichtig, erkundete die Länge, die bereits unter ihrer Berührung zusah. Die Bewegung war nicht gelernt, nicht routiniert. Sie war experimentell. Ein leises, staunendes Murmeln drang durch die Dunkelheit.

"Oj..." Es war Majas Stimme, verschlafen, belegt, doch voller verwunderter Konzentration. "Det här... känns så äkta." Das hier fühlt sich so echt an.

Ihre Finger strichen über die Haut, testeten die Textur, den sich verhärtenden Umfang. "Mycket varmare än silikon... och pulsen..." Viel wärmer als Silikon... und der Puls...

Bernd lag völlig still. Sein Herz hämmerte jetzt gegen seine Rippen, jagte das restliche Schlafnebels aus seinem Kopf. Die Situation schloss sich um ihn wie eine Schlinge. Die Fremde. Das dunkle Zimmer. Ihre ****-verkaterte Neugier. Seine nackte, reagierende Realität unter ihrer Hand.

Er sagte nichts. Bewegte sich nicht. Er war ein Fossil, das ausgegraben wurde, und die Archäologin war benebelt und faszinierte.

Ihre andere Hand kam hinzu, streichelte seine Hüfte, seinen flachen Bauch, als würde sie eine Landkarte ertasten. Ihre Atemzüge waren jetzt schneller, ihr eigener Schlaf vertrieben von der Entdeckung. Die Decke bewegte sich, kühlere Luft strich über seine Haut, als sie sich näher an ihn schmiegte.

"Vem... är du?" Wer bist du?, flüsterte sie, mehr zu sich selbst als zu ihm. Ihre Hand verließ ihn nicht. "Spelar det någon roll? Det här är bättre." Spielt das eine Rolle? Das hier ist besser.

Dann hörte er Rascheln. Bewegung. Das Gewicht auf der Matratze verlagerte sich. Die Berührung an ihm riss ab. Für einen Moment war da nur das Geräusch von Stoff, der über Haut gleitet. Ein leises Seufzen.

Plötzlich war die Wärme ihrer Hand wieder da, aber nicht mehr an seinem Schwanz. Sie führte seine Hand, die er noch immer regungslos neben sich liegen hatte, nach oben. Sie legte sie auf etwas Weiches, Warmes, Rundes. Ihre nackte Brust. Ihre Brustwarze war steinhart und kratzte gegen seine Handfläche.

"Så här", hauchte sie, ihr Mund war jetzt ganz nah an seinem Ohr, ihr Atem roch nach Wein und Schlaf. "Jag vill känna det äkta. Allt det äkta." So hier. Ich will das Echte fühlen. Alles das Echte.

Sie bewegte seine Hand, ließ ihn sie streicheln, obwohl seine Finger noch schlaff waren von Überraschung und Schlaf. Dann ließ sie seine Hand los. Das Bett knarzte, als sie sich über ihn schwang. Er spürte ihre Knie, die sich zu beiden Seiten seiner Hüften in die Matratze gruben. Die Hitze und die feuchte, seidige Berührung ihrer nackten Scham senkte sich leicht auf seinen Bauch, nicht auf ihn, sondern neben ihn. Ein Angebot. Eine Präsentation.

Ihre Hände fanden seine Schultern, ihre Finger krallten sich leicht ein. In der pechschwarzen Dunkelheit war sie nur ein Gewicht, eine Temperatur, ein Geräusch, ein Geruch.

"Jag är här", sagte sie, und ihre Stimme war jetzt klar, wach, entschlossen. "Och jag är verklig. Gör du det också." Ich bin hier. Und ich bin echt. Mach du es auch.

Sie wartete. In der Dunkelheit war ihre Erwartung ein fast hörbares Summen. Bernd atmete langsam aus. Der Schock war verflogen, ersetzt durch eine kalkulierende Klarheit. Sie war kein Spielzeug. Sie war eine Frau, benebelt, aber wissbegierig. Und sie bot sich an. Hier. Jetzt. Im Dunkeln. Als lebendigen Kontrast zu den Vibrieren und Silikonformen ihrer Party.

Langsam, mit einer Absicht, die er selbst noch nicht ganz begriff, hob er seine Hände. Sie fanden ihre Hüften im Dunkeln, die Kurven, die er nicht sehen konnte. Seine Finger gruben sich in ihr Fleisch, fester, als es nötig gewesen wäre. Ein Besitzanspruch als Antwort.

Ein keuchendes, zufriedenes Lachen entfuhr ihr. "Ja. Just så." Ja. Genau so.

Maja setzte sich nicht einfach auf ihn. Sie nahm ihn. Mit einer betrunkenen, ungeduldigen Entschlossenheit führte sie seine steife Länge an ihre Öffnung, drückte dagegen und ließ sich dann, mit einem langen, zitternden Ausatmen, herabfallen. Es gab keinen Widerstand, nur eine warme, feuchte Enge, die ihn ganz umschloss, tiefer, als er in der Dunkelheit erwartet hatte. Ein ersticktes „Ah!“ von ihr.

Für einen Moment blieb sie regungslos oben, angefüllt, atemlos. Dann begann sie.

Ihr Rhythmus war anfangs ungeschickt, suchend – auf und ab, mit dem ganzen Gewicht ihres Oberkörpers. Ihre Hände fanden seine Brust, krallten sich in seine Haut. Ihre Hüften fanden einen groben, aber effektiven Takt. Das Geräusch war obszön laut in der Stille: ein nasses, klatschendes Geräusch bei jedem Aufprall.

Seine Hände, die bis dahin reglos an seinen Seiten gelegen hatten, kamen zum Leben. Sie fuhren an ihren Seiten hoch, über die schmalen Rippen, bis sie unter ihre Achseln glitten und die vollen Kurven ihrer Brüste erfassten. Sie waren schwer, weich, die Brustwarzen schon steinhart.

Anfangs war es fast zärtlich. Seine Daumen strichen über die harten Knospen, fühlten, wie sie unter der Berührung noch härter wurden. Er umschloss die warmen Hügel, testete ihr Gewicht, während sie sich über ihm bewegte. Ihr Stöhnen bekam eine neue, höhere Note.

Doch mit jeder Bewegung, mit jedem tieferen Eindringen in die feuchte Hitze ihres Körpers, verdichtete sich etwas in ihm. Die Müdigkeit war weg, verbrannt von einem reinen, triebhaften Feuer. Die zärtliche Neugier seiner Hände verwandelte sich. Sein Griff wurde fester. Er zwirbelte ihre Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger.

„Ja…“, zischte sie, und ihr Tempo erhöhte sich. „Så där…“ Genau so.

Er antwortete, indem er härter zudrückte, ihre Brüste brutal formte, als wären sie Ton. Sein eigenes Becken begann, sich ihrem Rhythmus entgegenzustemmen, sie von unten zu treffen, wenn sie herabsank. Die Stöße wurden heftiger, lauter. Das Bett schlug jetzt gegen die Wand, ein regelmäßiges, hämmerndes Geräusch.

Maja war außer sich. Ihr Stöhnen wurde zum Keuchen. „Snälla…“ Bitte… „Hårdare!“ Härter! Sie bettelte in ihre gemeinsame Dunkelheit hinein.

Brutalität war die einzige Antwort, die er geben konnte. Seine Hände verließen ihre Brüste, umfassten stattdessen ihre Hüften mit eisernem Griff. Er hielt sie fest, nahm die Kontrolle über ihren Rhythmus, und trieb sich nun selbst in sie hinein, kurz, hart und tief, aus der Hüfte heraus.

Sie schrie auf. Ein kurzer, scharfer Laut, der im Schnarren des Bettes unterging. Ihr Körper spannte sich an, zitterte wie eine gespannte Saite. Dann brach die Spannung. Ein Orgasmus raste durch sie, ließ sie erstarren, dann in heftigen, unkontrollierten Zuckungen über ihm zusammensacken. Ihre inneren Muskeln krampften sich wild um ihn, ein flutender, pulsierender Sog.

Ihr schlaffer, schweißnasser Körper sackte auf ihn, völlig erschöpft. Ihr Atem war ein heiseres Raspeln an seinem Hals. Sie blieb so liegen, immer noch mit ihm verbunden, während die letzten Zuckungen durch sie liefen.

Dann, fast so plötzlich wie es begonnen hatte, wurde ihr Atem ruhiger, tiefer. Der Griff ihrer Hände an seinen Schultern lockerte sich. Ein letztes, zufriedenes Murmeln: „…så bra…“ …so gut…

Und Sekunden später war sie weg. Eingeschlafen. Tief und fest. Ihr Gewicht lastete voll auf ihm, warm, nass.

Bernd lag darunter, noch hart in ihr, umklammert von ihrer schlafenden Enge. Sein Herz hämmerte. Schweiß rann ihm von der Stirn. Die Dunkelheit um sie herum fühlte sich an, als würde sie sich drehen.

Langsam, um sie nicht zu wecken, schob er sie von sich, löste die feuchte Verbindung. Sie murrte schläfrig, rollte sich sofort wieder auf die Seite, weg von ihm, und fiel zurück in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Er blieb auf dem Rücken liegen, starrte in die undurchdringliche Schwärze über ihm. In der Luft hing der beißende, süße Geruch von Sex und Schweiß.

Draußen, hinter den Vorhängen, war das bleiche Mitternachtslicht vielleicht schon wieder etwas heller geworden.

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