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Ein kleinwenig naiv

Chapter 8 by Christincheese Christincheese

In der Enge der Umkleidekabine kreisen Katrins Gedanken unaufhörlich. Während Tanja im Akkord immer neue Kleiderberge über die Stange wirft, fragt sich das junge Mädchen nervös, wie ihre Eltern wohl reagieren werden, wenn sie plötzlich in einem völlig veränderten Look im Hotel auftaucht. Doch für lange Überlegungen bleibt ihr keine Zeit.

„Tanja, bitte hilf mir mal beim Anziehen“, ruft Katrin leicht überfordert durch den dünnen Vorhang. „Das ist so viel Zeug hier und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man das überhaupt trägt.“

„Kein Problem, Süße, bin schon da“, antwortet Tanja prompt, schiebt den Stoff beiseite und tritt herein. Ihr Blick wandert prüfend über Katrins nackten Körper. „Erstmal kommt das Handtuch runter.“

„Huch…“, entweicht es Katrin, als sie plötzlich völlig unbedeckt vor der Verkäuferin steht.

„Setz dich erst mal auf den Hocker“, befiehlt Tanja mit sanfter, aber bestimmter Stimme. „Ich nehme als Erstes diese schwarzen, löchrigen Netzstrümpfe. Die sind halterlos und wir können sie später perfekt mit verschiedenen Kleidern kombinieren.“

„Wenn du meinst…“, murmelt Katrin. Sie spürt, wie Tanjas geschmeidige Hände das elastische Material über ihre Zehen ziehen und dann langsam, Zentimeter für Zentimeter, ihre Waden und Oberschenkel hinaufgleiten. Die Berührungen sind intensiv, warm und absolut professionell – und doch jagen sie Katrin einen völlig neuartigen, heißen Schauer durch den Körper. Obwohl sie sich immer sicher war, nicht auf Frauen zu stehen, blockiert ihr Kopf; sie lässt es einfach geschehen, unfähig, sich dieser plötzlichen Erregung zu entziehen.

Tanja greift nach dem nächsten Teil: einem knallpinken Latex-Faltenrock in weiter Tellerrock-Form. Katrin steigt gehorsam ein, zieht den glänzenden Stoff hoch, und Tanja verschließt den engen Bund mit einem leisen Klicken. „Und jetzt Arme nach oben und Kopf durch.“ Tanja streift ihr ein passendes, tiefschwarzes Latex-Bustier über. Mit geübten Griffen rückt sie das Material in Form, presst Katrins Brüste nach oben und streift dabei wie zufällig über ihre Nippel, die auf die kühle Berührung sofort reagieren und sich hart aufrichten. Zum Schluss streift Tanja ihr noch die passenden, pinken Latex-Ärmel über die Arme.

Katrin tritt vor den Spiegel und atmet tief ein. „Wow… das ist ja Wahnsinn. Das sitzt oben rum und an den Armen wie eine zweite Haut.“ Sie betrachtet ihr Spiegelbild, unfähig, den Blick abzuwenden. „Ich bin noch ganz kribbelig vom Anziehen… und von deinen Berührungen. Mir hat schon ewig niemand mehr beim Anziehen geholfen und… irgendwie erregt mich das. Das ist mir total peinlich.“

Tanja grinst vielsagend und tritt dicht hinter sie, sodass Katrin ihren Atem im Nacken spüren kann. „Das braucht dir überhaupt nicht peinlich sein, Katrin. Das ist völlig normal. Und wenn ich ehrlich sein soll: So wie du jetzt aussiehst, fällt es mir selbst ziemlich schwer, mich zu beherrschen. Genieße es einfach.“

Katrin nestelt nervös am Saum des extrem kurzen Rocks. „Und… wie ist das mit Unterwäsche?“

Tanja lacht leise auf. „Zu diesen Klamotten wirst du definitiv keine Unterwäsche tragen können, Süße. Das würde völlig bescheuert aussehen. Lass dich einfach überraschen, was noch kommt.“

„Es fühlt sich schon extrem ungewohnt an… und verdammt sexy“, gesteht Katrin, während sie sich im Spiegel dreht. „Obenrum sieht man praktisch alles, ich kann überhaupt nichts verbergen. Und untenrum bedeckt der Rock gerade so eben meinen Po.“

„Ach, mach dir keinen Kopf, das gehört genau so!“, wischt Tanja ihre Bedenken beiseite, greift nach Katrins Hand und zieht sie aus der Kabine. „Komm mit raus und zeig Beate und Gert deine neue Errungenschaft. Die beiden wollen schließlich sehen und entscheiden, was sie dir heute kaufen.“

„Stimmt“, murmelt Katrin, die vor lauter Sinneseindrücken den eigentlichen Grund des Einkaufs schon fast vergessen hat.

Als sie in den Verkaufsraum tritt, bleibt Gert fast der Mund offen stehen. Beate klatscht begeistert in die Hände. „Aber hallo, Katrin! Du siehst ja absolut heiß aus! Das steht dir unfassbar gut. Ich denke, dieses Outfit behalten wir gleich erst mal an – es sei denn, wir finden nachher noch etwas Aufregenderes.“

Tanja nutzt den Moment der Euphorie perfekt aus und tritt an den Tresen, auf dem bereits ein dicker Stapel Dokumente liegt. „Da fällt mir ein, Katrin… hast du eigentlich schon von unseren Exklusiv-Optionen gehört? Wir haben eine Wäsche-Flatrate inklusive Tausch, Reparatur und Reinigung. Und dazu unsere Bodymod-Flat, die alle Piercings, Schmuck, Nachbehandlungen und Kontrollen abdeckt – inklusive regelmäßiger Erweiterungen von Tattoos und neuen Piercings in gesunden Abständen.“

Katrins Augen leuchten auf. „Ja, klar! Sowas Neues möchte ich unbedingt mal ausprobieren. Wo muss ich unterschreiben?“

„Warte, ich hole dir die Klemmbretter, dann darfst du überall dein Autogramm draufsetzen“, sagt Tanja mit einem triumphierenden Lächeln.

„Gut, ich schaue mich in der Zwischenzeit ein wenig im Laden um“, antwortet Katrin ablenkt.

Etwas später, „Hier, schau mal, das sind die Unterlagen“, erklärt Tanja, als sie mit den Mappen zurückkehrt. „Du kannst die genauen Optionen auch erst mal offenlassen und dich später entscheiden – oder du lässt die Auswahl im Nachhinein einfach komplett von uns treffen, oder von jemand Speziellem, den du bestimmst.“

Katrin lacht leicht überfordert. „Das ist ja völlig verrückt… Ja, ja, ich mache das einfach so. Weißt du was, Tanja? Ich möchte, dass du und Beate ab jetzt die Entscheidungen für mich trefft. Ich kenne mich hier überhaupt nicht aus und wüsste gar nicht, was es alles gibt und was an mir gut aussieht.“

Tanja hält mitten in der Bewegung inne. Ihre Augen verengen sich blitzartig. „Katrin… bist du dir da absolut sicher? Du möchtest wirklich, dass Beate und ich ab jetzt bei allem, was hier passiert, die Entscheidungen für dich treffen?“

„Ja“, antwortet Katrin ohne zu zögern. „Ich habe gerade überhaupt keinen klaren Kopf und bin völlig überfordert mit den ganzen Eindrücken. Ich habe zwar lose Ideen, aber keine Vorstellung, ob das an mir überhaupt gut aussieht. Du kennst dich hier perfekt aus, Tanja, und da du so herrlich direkt bist, habe ich vollstes Vertrauen zu dir. Und zu Beate auch. Ich lasse mich einfach gerne von euch beiden überraschen!“

„Perfekt“, flüstert Tanja, und ein eisiges, geschäftsmäßiges Funkeln tritt in ihre Augen. „Wenn du das so möchtest, gehe ich kurz ins Hinterzimmer und lasse diese Passagen fest in die Dokumente eindrucken. Bin sofort wieder da.“

Während Tanja nach hinten verschwindet, tritt Beate dicht an Katrin heran und mustert das glänzende Latex-Outfit. „Und? Wie fühlst du dich in deinen neuen Klamotten? Mittlerweile hast du sie ja schon fast eine halbe Stunde an.“

Katrin lächelt und streicht über das enge Bustier. „Ehrlich gesagt fühle ich mich total wohl. Es fühlt sich richtig gut an. Schön warm obenrum… und wunderbar luftig untenrum.“

In diesem Moment öffnet sich die Tür zum Büro und Tanja kehrt mit den frisch ausgedruckten Dokumenten zurück. „So, Katrin, ich bin wieder da. Ich habe hier noch das eine oder andere Zusatzdokument, das rechtlich bescheinigt, dass alles deiner freien, eigenen Meinung entspricht, du keinerlei Klagen gegen das Geschäft anstrebst und eine Versicherung für eventuelle Schäden unterschreibst. Und die Hauptunterlagen für unsere Spezialbehandlung habe ich auch gleich mitgebracht. Hier auf den Linien kannst du dich jetzt nach Herzenslust beim Unterschreiben austoben.“

Katrin blickt auf den riesigen Papierberg. „Das sind aber ganz schön viele Zettel jetzt… Tanja, bist du einverstanden, dass ich mir das jetzt nicht alles im Detail durchlese? Ich vertraue dir blind, dass das schon die richtigen Unterlagen sind. Ich habe nämlich keine Lust, den restlichen Tag nur mit Bürokratie hier im Laden zu verbringen. Ich möchte noch viel mehr Wäsche anprobieren, dann was unternehmen, den Ort kennenlernen…“

„Aber sicher doch, das verstehe ich vollkommen!“, strahlt Tanja sie an und reicht ihr den Kugelschreiber. „Unterschreib einfach schnell hier unten, und dann machen wir sofort mit der Modeschau weiter.“

Katrin setzt den Stift an und unterschreibt ein Blatt nach dem anderen, ohne auch nur einen Blick auf den Text zu werfen.

„Super“, sagt Tanja und nimmt die ersten Blätter entgegen. „Kannst du mir hier noch den Namen deines Hotels, deine Zimmernummer, deine Handynummer und dein Geburtsdatum eintragen? Ach ja, und deinen Personalausweis brauche ich auch ganz kurz für die Kopie.“

„Hier, hast du meine Daten und den Ausweis“, sagt Katrin und reicht ihr das Dokument. „Bitte nimm ihn einfach… ich bin gerade so furchtbar aufgeregt und habe absolut keinen Kopf für Verträge und Inhalte.“

„Alles klar, Katrin. Eigentlich sieht der Vertrag vor, dich über jeden Punkt genau aufzuklären, aber wenn du das gerade nicht aufnehmen kannst, gebe ich dir die Kopien der Verträge später einfach direkt auf dein Hotelzimmer.“ Tanja nimmt den Ausweis entgegen und wechselt einen triumphalen, fast ungläubigen Blick mit Gert und Beate.

„Ich danke dir für deine schnelle Entschlussfreudigkeit und das riesige Vertrauen, das du uns schenkst.“

„Gerne, danke euch!“, erwidert Katrin ahnungslos.

Was Katrin nicht ahnt: Bis zu diesem Tag hatte sich noch nie eine einzige junge Frau jemals getraut, diese „Spezialbehandlung“ zu unterschreiben. Und genau das ist der Grund, warum sich Tanja, Gert und Beate innerlich gerade ein Loch in den Bauch freuen.

Denn die offizielle Werbung für das Projekt läuft in genau diesem Moment, in dem Katrins Unterschrift trocknet, unweigerlich an.

Der Vertrag für die „Spezialbehandlung“ besagt unumstößlich: Ab dem Moment der Unterzeichnung verliert Katrin sämtliche Rechte an ihrem eigenen Körper. Sie ist ab jetzt kein privater Urlaubsgast mehr – sie ist ein offizielles, öffentliches Objekt, ein Ausstellungsstück, ein lebendes Muster und ein Vergnügung-Toy für alle Kunden und Interessenten des Ortes.

Unabhängig davon sind ab sofort in so ziemlich allen Bereichen der gesamten Hotelanlage und den Aufenthaltsorten der Urlaubsgäste Kameras aktiv, die Katrin auf Schritt und Tritt lückenlos verfolgen. Das gesamte Bild- und Videomaterial wird ab sofort zu Werbezwecken genutzt und ins Internet gestellt, um den aktuellen Trend von Kleidung, Schmuck und extremen Body-Modifikationen wie Piercings und Tattoos live am Objekt zu demonstrieren – und allen potenziellen Partnern zu zeigen, welchen Nutzen man als Träger oder Partner aus diesem Toy ziehen kann. Spätere Änderungen oder ein Widerruf sind vertraglich absolut ausgeschlossen, selbst wenn es technisch noch möglich wäre. Klagen oder Forderungen sind komplett nichtig, und es gibt keinen einzigen Passus, der Katrin den Ausstieg aus diesem achtwerchigen Ferien-Projekt ermöglicht.

Die Konsequenzen sind brutal: Katrin wird ab morgen auf riesigen Werbebildschirmen im gesamten Ferienort, in allen Hotels und Nachbarorten rund um die Uhr präsentiert. Schlimmer noch: Sie wird ab sofort über die gesamten 8 Wochen der Schulferien keinerlei privaten Rückzugsorte mehr vorfinden. Sobald ihre Unterschrift im System registriert ist, wird der Hausmeister ihres Hotels mit seinen Kollegen anrücken, die Zimmertür zu ihrem Hotelzimmer komplett demontieren und im Keller einschließen. Das Zimmerschild wird durch ein Schild mit der Aufschrift „SPEZIAL – KATRIN“ ersetzt. Es wird keine abschließbaren Balkon- oder Terrassentüren mehr geben. Sogar der Badezimmer- und Duschbereich wird eilig mit einer transparenten Glastür versehen, die sich nicht verriegeln lässt. Es ist vertraglich sogar ausdrücklich erwünscht, dass ihr Nachtquartier außerhalb des Zimmers stattfindet – sei es im großen Hotelsaal, bei benachbarten Veranstaltungen oder anderen öffentlichen Räumen, in denen Kameras jede einzelne Interaktion festhalten, um im Notfall einzugreifen, sollte die Situation mit den Kunden komplett aus dem Ruder laufen.

Allen Interessenten und Kunden wird damit in Aussicht gestellt, sich in aller Ruhe und in jeder erdenklichen Form mit dem Objekt Katrin auszutauschen. Sei es in Gesprächen, intimen Fragen, intensiven Berührungen oder – was als All-Inclusive-Leistung fest verankert ist und zu keinerlei Debatte steht – in sexueller Form in jeglicher Ausprägung über die gesamte Laufzeit ihres Urlaubs.

Der Vertrag für die „Spezialbehandlung“ beinhaltet jedoch eine ganz besondere, psychologische Klausel: Katrin darf und soll jederzeit laut sagen können, wenn ihr etwas zu viel ist, ihr etwas nicht gefällt oder sie etwas nicht mag. Das gilt ausdrücklich für alle Punkte, die ihre Kleidung, die neuen Piercings oder die geplanten Tattoos betreffen. Sie besitzt vertraglich das ausdrückliche Privileg, genau so zu sein, wie sie ist, anstelle sich verstellen oder immerzu künstlich fröhlich wirken zu müssen. Sie muss nicht stets freudig äußern, dass sie alles will.

Auch im sexuellen Bereich soll sich das Ganze in einem Rahmen bewegen, in dem sie durch die ständigen Reize irgendwie doch schon so erregt ist, dass sie letztendlich alles mit sich machen lässt – auch wenn sie zwischendurch äußert, inwieweit es ihr im Detail gefällt, ihr zusagt oder eben nicht.

Der unumkehrbare Kern des Vertrages lautet jedoch:

Davon völlig unbeeindruckt wird am Ende jedoch absolut alles exakt so durchgeführt, wie es die Kunden und Planer bestimmen – selbst wenn es ihr in diesem Moment einmal nicht zusagt. Es ist vertraglich fest geregelt, und es gibt für die gesamte Laufzeit absolut kein Zurück mehr.

Katrin darf zwar ihre echten Gefühle, ihre Ängste oder ihren Unmut zeigen, doch an der unaufhaltsamen Durchführung der Spezialbehandlung ändert das kein Jota. Was ihr bleibt, ist ihr gesamtes Umfeld: Ihre Familie, das Hotelpersonal und ihre Begleiter sind durch den Vertrag ausdrücklich dazu aufgefordert, sie bei all diesen fordernden Aufgaben positiv zum Mitmachen zu bewegen, ihr gut zuzureden und sie jederzeit mutmachend zu unterstützen, anstatt ihr einen Rückzug zu ermöglichen.

Um der fordernden Aufgabe einen exklusiven Anreiz zu geben, beinhaltet der Kontrakt jedoch ein enormes finanzielles Privileg: Während der gesamten acht Wochen Laufzeit werden sämtliche Kosten für Unterkunft, erstklassiges Essen und alle Getränke vollständig vom Vertrag übernommen. Mehr noch: Alles, was am Ende der Laufzeit an ihr, in ihr oder auf ihr ist – jede Form von exklusiver Kleidung, teurem Schmuck, Piercings oder Tätowierungen –, geht dauerhaft und absolut kostenlos in ihr privates Eigentum über. Zudem wird ihr eine scheinbare Freiheit gewährt: Sie darf täglich völlig frei entscheiden, wohin sie geht und was sie unternimmt.

Die Kehrseite dieser Freiheit ist jedoch digitaler Natur: Da Katrin sich frei bewegen darf, wird sie durch ein flächendeckendes Kamerasystem selbst in allen Nachbarorten durch einen automatischen Personenscan sofort wiedererkannt, geortet und lückenlos gefilmt. Zudem ist es ab der Unterschrift jedem einzelnen Urlauber bedingungslos erlaubt, Bilder und Videos von ihr – bei welchen Aktivitäten auch immer – zu veröffentlichen und im Internet an Freunde und Bekannte zu verteilen.

Tanja verliert keine Zeit, um die Maschinerie in Gang zu setzen. „So, Katrin, um das System für deine Flatrates und die Abrechnung scharfzuschalten, müssen wir dich nur kurz im System registrieren“, sagt sie mit einem professionellen, absolut harmlosen Lächeln. Mit einer geschmeidigen Bewegung zieht sie ihr Smartphone hervor, aktiviert die Kamera und hält es Katrin direkt vors Gesicht. „Ganz reine Routine aus geschäftlichen Gründen: Schau einfach mal hier in die Linse, nenne mir deinen vollständigen Namen, dein Alter und sag kurz, dass du ab heute Gast in unserem Spezialprogramm bist. Schön deutlich bitte, damit das System alles richtig erfasst.“

„Ich… also ja, hallo, ich bin… mein Name ist Katrin… einfach nur Katrin, und ich bin… ich bin achtzehn Jahre alt, ja, frisch achtzehn geworden. Und ich… ich mache hier mit, genau, bei der… wie hieß das noch… bei der Spezialbehandlung hier in dem Laden, genau, ab heute. Ich will das machen, das ist… das ist meine freie eigene Meinung, ja, ich unterschreibe das alles und… und ich will das unbedingt ausprobieren hier im Urlaub, genau, das Spezialprogramm ab heute für die ganzen Ferien… Habe ich das… habe ich jetzt alles richtig gesagt, Tanja? War das so richtig?“

Sie merkt nicht, dass durch diese hastig herausgestoßenen Worte der weltweite, digitale Scan auf sie als Zielperson im System unaufhaltsam aktiviert wird. Das System loggt sich ein.

Tanja nimmt das Handy lächelnd herunter, tippt kurz auf den Bildschirm und blickt Beate mit einem triumphierenden Grinsen an. „Perfekt gelaufen, Süße… absolut fehlerfrei.

Tanja heftet die Dokumente lächelnd ab, während draußen vor dem Schaufenster bereits die ersten Urlauber stehenbleiben und durch das Glas auf das nackte Gesäß des neuen, pink-schwarzen Latex-Toys starren. Die Spezialbehandlung hat offiziell begonnen…

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