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Chapter 14 by ThormGravis

Um welchen Anlass geht es?

Dungeons and Dragons

"Von was für einem Anlass spricht Alan?" flüsterte Remy in Thomas´ Ohr, der neben ihr Platz genommen hatte.

"Wir treffen uns einmal im Jahr, um in Erinnerung an die alten Zeiten ein Wochenende lang Dungeons and Dragons zu spielen", erklärte er, "du hast doch auch gelegentlich mitgespielt, als wir an der Uni waren. Mittlerweile sind solche Treffen selten geworden, da wir über das ganze Land verteilt leben und nicht mehr soviel Zeit haben. Dafür gestalten wir es etwas aufwendiger."

Remy hatte in der Tat an der ein oder anderen Runde, dieses äußerst nerdigen Vergnügens teilgenommen und es als ganz amüsant empfunden. In andere Rollen zu schlüpfen war ihr vertraut. Schon seit der Highschool spielte sie Theater und auch wenn der Fantasy-Bereich nicht gerade ihr Lieblingsgenre war, hatte sie sich in der Gesellschaft dieser abgefahren Nerds immer ganz wohl gefühlt und den ein oder anderen Dungeon erforscht. "Was verstehst du unter `aufwendiger´?" wollte sie wissen.

"Alan ist wie früher der Spielleiter und bereitet alles sehr akribisch vor. Er bastelt Modelle und lässt alle Figuren extra gießen. Außerdem spielen wir an diesen Wochenenden immer in Kostümen und bleiben für die Dauer des Wochenendes in unseren Rollen. In manchen Fällen ist es auch so, dass wir Szenen..." Er hielt inne und betrachtete Remys zweifelnden Gesichtsausdruck. "Ist dir alles etwas sehr nerdig, oder?"

"Ach, weißt du." Sie lächelte. "Dass ihr Nerds seid, weiß ich seit der Uni. Ich bin nur etwas überrascht wie konsequent ihr seid. Ich verbringe meine Freizeit eigentlich doch eher anders. Discos, Clubs, Party... du weißt, was ich meine."

"Dann hat sich seit der Uni bei dir wohl auch nicht allzu viel verändert", grinste Alan. "Du warst ja schon immer ein Partygirl, aber das hat dich nicht abgehalten, gelegentlich mitzuspielen. Du weißt es vielleicht nicht, aber es war uns immer eine Ehre, ein In-Girl wie dich dabei zu haben." Er musste lachen und Remy fragte sich ob war uns immer eine Ehre als Spott gemeint war oder als Code für mein Gott, waren wir alle geil auf dich. "Aber Scherz bei Seite: Du bist herzlich eingeladen mitzuspielen. Du musst dir nur einen Charakter aussuchen und wenn es dir zu nerdig wird, nimmt es dir niemand übel, wenn du aussteigst."

"Wieso nicht." Remy war von sich selbst überrascht, dass sie keinen Augenblick zögerte. Eigentlich hatte sie doch in einen Club gewollt, um sich ordentlich durchficken zu lassen, aber das Treffen mit ihren ehemaligen Kommilitonen und deren eigentümliche Vorlieben fand sie irgendwie interessant. Und sie zweifelte nicht daran, dass zumindest Alan durchaus bereit wäre, sie auch zu ficken. Und dann war da noch Anett, die eindeutig zu sexy für diese Runde Nerds war - aber schließlich konnte Remy das ja auch von sich selbst behaupten. "Ich kann aber nicht versprechen, wie lang ich bleibe. Die Regeln kenne ich auch nur noch oberflächlich. Und außerdem hab ich kein Kostüm."

"Kein Problem." Alan winkte ab. "Die Regeln kriegst du schon hin, und zur Not greife ich dir als Spielleiter auch gerne unter die Arme." Er lächelte sie an und Remy konnte sich des Verdachtes nicht entziehen, dass in seinem Kopf der Satz mit ...unter die Arme und an deine geilen Titten weiterging. "Und was das Kostüm angeht. Ich habe da eine ganze Palette im Nebenraum. Du suchst dir einfach ein Kostüm aus oder überlegst dir eine Rolle, und den Rest passen wir daran an. Komm mit." Er stand auf und führte Remy in den Nachbarraum, wo ein zweiter Spieltisch mit einem großen Modell stand, kleinere Modelle standen in den Schränken und auf Beistelltischen. "Ist echt schön, dich wiederzusehen", stellte er fest und Remy konnte die unterdrückte Erregung in seiner Stimme spüren. Er war zweifellos weniger gut erzogen als Thomas und sein beruflicher Erfolg hatte ihm sicherlich Selbstsicherheit geschenkt. Es fiel ihm wohl nicht sonderlich leicht, sie nicht direkt anzumachen.

"Find ich auch", hauchte sie und legte einen leicht lasziven Tonfall in ihre Stimme. Die ganze Situation reizte sie zunehmend. Sie war jedoch nicht gewillt, ihn sofort ranzulassen. Einen schnellen Fick bekam sie von jedem primitiven Asozialen in jeder Disco. Die knisternde Spannung, die sich hier langsam aufbaute und sie zunehmend an ihre Studienzeit erinnerte, wollte sie keinesfalls so schnell auflösen, sondern auskosten und möglichst lange herausziehen. Es hatte ihr früher schon immer Spaß bereitet, die Nerds heiß zu machen. "Wo sind denn die Kostüme?"

"Hier drüben." Alan führte sie zu einem Paravent mit Fantasy-Motiven, hinter dem eine kleine Bank und zwei Truhen standen. "Viel Vergnügen beim Ausziehen... ähm...", er stockte und hatte sich offensichtlich versprochen, "...ich meinte beim aus-suchen und an-ziehen..."

"Das war wohl eine freudsche Fehlleistung", grinste Remy. "Aber du hast ja schon immer gern gespannt." Ohne seine Antwort abzuwarten - auch wenn sie sein Erröten bereits bemerkte - ging sie hinter den Paravent und suchte nach einem geeigneten Kostüm, während Alan eine weitere Entschuldigung stotternd den Raum verließ. Remy fragte sich, ob er tatsächlich nicht spannen wollte oder ob er hier irgendwo eine versteckte Kamera angebracht hatte. Sie hätte Alan einen solchen Schachzug durchaus zugetraut. Er hatte ähnliche Sachen schon zu Uni-Zeiten gemacht und Remy hatte nie herausgefunden, ob er auch ihren Schlafraum damals verkabelt hatte. Aber vielleicht würde sie es ja noch herausfinden. Dann beugte sie sich zur Kiste herunter und suchte nach einem passenden Outfit.

Welche Rolle und welches Outfit wählt Remy?

Comments

      More fun
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