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Chapter 7 by The Pervert

Rotkäppchen und die sieben Zwerge ?

Die Zwerge scheinen auch Probleme zu haben.

Zu ihrem Erstaunen tat sich nichts. Andererseits glaubte sie einen unbestimmten Krach zu hören. Also klopfte sie kräftiger.

Noch immer tat sich nichts.
Da die Tür nur einen einfachen Riegel besaß öffnete das Mädchen sie und trat ein. Sie musste sich nur etwas bücken um durch den niedrigen Türrahmen zu gehen, aber die Decke des Raume in den sie eintrat, anscheinend die Küche, war wieder hoch genug das sie aufrecht stehen konnte obwohl ihre rote Kappe die Deckenbalken berührte.

Von links aus dem kleinen Flur ertönte ein stetiges fröhliches Plätschern, anscheinend von einer Frischwasserquelle. Im Hintergrund sah sie eine aus dicken Bohlen gezimmerte Tür hinter der der merkwürdigen Lärm erklangen.
Sie stellte den Korb auf den Tisch um den herum mehrere Stühle standen und näherte sich der Tür.
Als sie direkt davor stand hörte sie an den kräftigen Stimmen, das sich dahinter wohl mehrere Männer heftig miteinander stritten.
Hier konnte sie jetzt sogar verstehen was sie sagten.

"... diese dumme Kuh ausgerechnet jetzt abhauen musste."
"Weil Humpelbein zu dämlich war die Tür anständig abzuschließen."
"Das ist nicht wahr."
"Ist es doch !"
"Maul halten ihr Idioten. Statt sich über die Schuld zu streiten, wer sie hat flitzen lassen währe es sinnvoller zu überlegen was wir tun sollen wenn nachher die Kunden kommen. In ein paar Stunden wollen sie die Show sehen. Was sollen wir denen sagen ?"
"Vor a-allem wo heute M-mittwoch iss-s. D-die Leute verlangen die Sch-show. Was können w-wir ihnen als Ersatz a-a-anbieten, häh ?"
„Muss Schnarchnase eben mal wieder den Hintern herhalten !“
„O-ohne m-mich,“ gab der Stotterer mit eindeutigem Widerwillen von sich.
„Was denn ? Wir stellen auch einen Pott Vaseline daneben.“ Rotkäppchen hörte aus den Worten eindeutig ein boshaftes grinsen heraus.
„N-n-niemals ! N-nich' mit mir. D-die Va-vaseline iss schei-scheisse !“ wehrte sich Schnarchnase heftig weshalb er noch heftiger stotterte. Von zwei oder drei anderen Stimmen erklang ein leises hämisches kichern.
"Die werden uns die Bude zerlegen." stellte der erste Sprecher fest.
"Genau. Zipfelzupfer hat recht. Woher bekommen wir Ersatz ? Ich meine, nicht nur die Kunden wollen Spaß, auch mein Knüppel ist hart wie Granit und müsste mal wieder gut weggesteckt werden."
"Mensch Schluckspecht, uns allen fehlt das kleine Miststück und wir alle wollen mal wieder ein Rohr verlegen. Aber wichtiger ist, das wir wenn wir unser neues Geschäft nicht weiter betreiben können, wir wieder richtig arbeiten müssen."
Ein kollektives Aufstöhnen war zu hören.
„Zipfelzupfer ha-at recht.“

Rotkäppchen verstand nur Bahnhof. Sie bekam keinen rechten Sinn in das interpretiert was sie da gerade gehört hatte. Sie merkte nur das die Männer wohl verärgert und ängstlich waren.
War es dies wirklich ein guter Zeitpunkt ins Haus zu platzen und um Hilfe zu bitten ? Aber welche Wahl hatte sie ?

Rotkäppchen zuckte erschrocken zusammen als hinter ihr eine Tür zugeknallt wurde und eine kräftige Stimme ein Liedchen anstimmte.
„Heiho, heiho, - ich bin zurück vom Klo!“

Rotkäppchen machte eine Vierteldrehung und starrte auf einen Zwerg der soeben aus dem Flur gekommen war und nun genau zwischen ihr und der Haustür stand. Der Zwerg, ganz in glänzendes schwarzes Leder gekleidet starrte sie mindestens ebenso erschrocken an wie sie ihn, erholte sich aber schnell wieder von dem Schreck und versperrte ihr sofort bewusst den Weg zur Tür.

"Ich hol mir erst mal'n Bier." brummte gleichzeitig eine Stimme hinter der Bohlentür. Im nächsten Moment wurde die Tür aufgestossen. Da diese zur Küche hin auf ging und Rotkäppchen direkt davor stand wurde sie von dem Schwung getroffen und fiel rücklings auf ihren strammen Po wobei ihr Röckchen über ihre langen Beine, die nach ihrer unsanften Landung weit auseinander standen zurück rutschte und einen guten Blick auf ihr knappes Höschen freigab.

Vor Rotkäppchen stand nun ebenfalls eine stämmige kleine Gestalt, die aufrecht stehend kaum grösser war als sie sitzend und ebenfalls in schwarzes Leder gekleidet. Zahlreiche schimmernde Nieten zierten das weiche Material.
Wie versteinert stand der kleine Mann vor dem Mädchen, sein feuerroter Rauschebart zitterte.

"Da leck' mich doch einer am Sack." stöhnte er überrascht. Doch dann verzog sich sein Bart zu einem breiten Grinsen und seine schmalen Augen grinsten tückisch.

"Hey, Kumpels !" rief er nach hinten, "Ich glaube unser Problem ist gelöst.".
Fünf Köpfe ruckten herum und fixierten Rotkäppchens zarte Gestalt durch den niedrigen Türrahmen.

Uh Oh - Vom Regen in die Traufe ?

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