was passiert als nächstes?
Die VIPs treffen ein
Dann kamen einige gestalten die anders waren als die anderen Gäste an den Rand des Hauptraumes. Das Rapper-Duo betrat das Etablissement nicht einfach – sie besetzten es. Flankiert von jeweils zwei Bodyguards, die wie leblose, muskulöse Mauern aus Fleisch und schwarzen Anzügen wirkten, schritten die beiden Männer an den Rand des Raums. Sie waren fast zwei Meter groß, stämmig gebaut und ihre dunkle tätowierte Haut strahlte eine raubtierhafte Dominanz aus.
Maya beobachtete aus der Distanz, wie ihre Chefin persönlich an der Tür erschien, um die Gruppe in Empfang zu nehmen. Mit einer geschmeidigen Geste leitete die Chefin die Gruppe in den größten Nebenraum, einen opulenten Salon, der für die exklusivsten Gäste reserviert war. Maya folgte in einem diskreten Abstand, spürte jedoch, wie sich die Atmosphäre verdichtete.
„Welcome to L’Éclipse“, hörte sie die Chefin mit ihrer perfekt modulierten Stimme sagen. „To ensure your absolute comfort, I would suggest that I select six of our bunnies to attend to your every need for the evening. They are trained to anticipate your desires before you even speak them.“
Die beiden Rapper tauschten einen kurzen, wissenden Blick aus. Einer von ihnen, ein Mann mit einem tiefen, grollenden Lachen, schüttelte leicht den Kopf. „Six is a good number“, antwortete er mit einem schweren Akzent, während sein Blick bereits prüfend durch den Raum glitt, „but we don't do 'suggestions'. We prefer to pick our own. We want to see who fits our vibe.“
Die Chefin lächelte – ein professionelles, geschäftsmäßiges Lächeln. Sie wandte sich an Maya. „Maya, please accompany our guests. Ensure they have everything they need, to make their selection comfortably.“
Maya trat einen Schritt vor, ihre Haltung aufrecht, doch ihre Augen blitzten vor Neugier. Sie wusste, dass diese Männer nicht einfach nur Bedienungen suchten; sie suchten nach einem Gefühl von Macht und Formbarkeit. „What kind of trait are you looking for in your bunnies?“, fragte sie mit einer Stimme, die sanft, aber bestimmt war. „Or is your selection more based on the optical appearance of each of them?“
Der größere der beiden Rapper lachte tief in seiner Kehle und sah Maya mit einem Blick an, der sie fast körperlich fixierte. „Optics are a good start, sweetheart, but we want something... special. We like the thrill of discovery. We want to see if they are malleable, if they can be shaped to our vibe.“ Er machte eine ausladende Geste mit der Hand. „But we can see that in the way they move. The way they breathe. You’re a good start, though.“ Fügte er mit einem lächeln hinzu.
Maya führte die beiden Männer an den Rand des Hauptraumes, in eine Position, von der aus sie die gesamte Fläche überblicken konnten. Die Atmosphäre war elektrisch. „To make it easier for you“, erklärte Maya diskret und deutete auf die Gestalten, die sich elegant zwischen den Tischen bewegten, „look for the leather collars. That is the mark of our dedicated staff.“ Sie begann, mit einer eleganten Handbewegung auf einzelne Bunnys zu deuten und kurz ihre spezifischen Vorzüge zu erläutern – die eine war für ihre Grazie bekannt, die andere für ihre stille, fast schon meditative Unterwürfigkeit, eine weitere für eher dominantes auftreten.
Während sie die Reihe der Mitarbeiterinnen hinter der Bar und im Saal vorstellte übergang sie Julius. Sie beschrieb die anderen, lobte deren Einsatz und Ästhetik.
Die beiden Rapper beobachteten das Spiel; sie waren nicht blind. Sie waren direkt neugierig was es damit auf sich hatte.
„These three match our vibe perfectly“, sagte der stämmigere der beiden und deutete mit einem massiven Finger auf drei Bunnys, die Maya als devot beschrieben hatte. „But...“ Er hielt inne und fixierte Julius, der immer noch wie ein vergessenes Geheimnis an der Bar stand. „Whats with that black bunny at the bar. She clearly wears one of the collars? Why did you skip her? And why is it the only black bunny, while all the others are white? You didnt say anything about her?“
Maya lächelte kühl. „The black bunny just started yesterday. I would assume, that you dont want such an inexperienced bunny“, erklärte sie. "We don't want to spoil your experience here by a new bunny's insecurities".
Ein tiefes, grollendes Lachen entwich dem zweiten Rapper. Er tauschte einen Blick mit seinem Partner, in dem sich eine gefährliche Neugier spiegelte. „Inexpierienced?“, wiederholte er mit einer Stimme, die mehr als nur Neugierde in sich trug. „These are the best. Inexperienced means the are shapeable. They got these raw feelings about things. That makes it even more thrilling. The feeling once they let go is the real kick.“
Maya sah die Gier in ihren Augen und wusste, dass ein einfaches „Nein“ nicht mehr ausreichen würde um Julius dieser Situation nicht auszusetzen. Sie beschloss, den Einsatz zu erhöhen. „There is one more thing about our black bunny“, sagte sie leise, fast beiläufig. „The black bunny is no girl. The looks and devotion might fool you and the dick is caged away, but this might not be what you are looking for."
Damit war sie sicher das Interesse der beiden erstickt zu haben.
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