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Chapter 17
by
Rotstiftakrobat
Was mache ich am nächsten Morgen?
Die Arbeit am Van
Der Wecker reißt mich aus einem unruhigen Schlaf. Die Träume sind verschwommen, aber das Gefühl bleibt – ein Mix aus Scham und seltsamer Aufregung. Mein Koffer ist immer noch weg. Keine Spur. Die Realität holt mich ein. Ich habe nichts zu tragen als das, was die mysteriöse E-Girl-Vormieterin hier gelassen hat.
Mit einem Seufzer stehe ich auf und öffne die Tür zum begehbaren Kleiderschrank. Ich wühle durch die bunte Kleidung und finde einen schwarzen Sport-BH und dazu passende Spandex-Shorts von Gym Shark. Darunter ziehe ich einen schlichten, schwarzen Sport-Tanga an – die einzige Unterwäsche in dem Berg an Kleidung, die halbwegs praktisch wirkt. Als ich mich im Spiegel betrachte, fühle ich mich nackt. Der Stoff der Shorts ist so dünn und straff, dass er bei jeder Bewegung wie eine zweite Haut spannt. Mein Sixpack ist deutlicher zu sehen als in jedem meiner eigenen T-Shirts. Die Shorts sind so kurz, dass die untere Wölbung meines Pos gerade noch bedeckt ist.
Ich brauche etwas für den Strand danach. Meine Finger finden eine kleine Tasche. Darin: nur String-Bikinis. Neonpink, leuchtend Gelb, ein knalliges Türkis. Ich sehe aus wie ein Bonbon. Ich entscheide mich für den türkisfarbenen, stopfe ihn in eine kleine Tasche und verlasse die Wohnung.
Der Weg zu Jacks Werkstatt ist nicht weit. Ich parke meinen Van vor der großen Hallentür und steige aus. Die Werkstatt ist leer. Keine Spur von Jack. Okay, dann fange ich eben alleine an. Ich öffne die hintere Klappe meines Vans und beuge mich vor, um die ersten schweren Holzplanken zu greifen. In diesem Moment wird der dünne Stoff der Spandex-Shorts durchsichtig und ich spüre, dass der schwarze Tanga darunter klar zu erkennen ist. Der Blaumann liegt auch auf der Ladefläche, aber heute stehen keine schmutzigen Arbeiten an und für den Blaumann ist es auch viel zu warm.
Plötzlich höre ich hinter mir ein lautes, deutliches Räuspern. Ich erstarre. Hitze schießt in mein Gesicht. Schon wieder. Jack steht da, die Arme verschränkt, ein breites Grinsen im Gesicht. Sein Blick ist nicht in meinem Gesicht. Er ist tiefer. Er steht genau hinter mir und hat die perfekte Sicht auf meinen Hintern, auf den schwarzen Stoff des Tangas, der sich unter der durchsichtigen Shorts abzeichnet. Ich fühle mich, als würde ich verbrennen: „Das darf doch nicht wahr sein.“ Schnell richte ich mich auf und ziehe instinktiv am Saum der Shorts, als ob das irgendetwas ändern würde.
„Oh Gott, ist das peinlich!“, denke ich und schaue auf den Boden.
Jack lacht. Ein lautes, herzliches Lachen, das die Hallenwände widerhallt, aber auch er ist rot. „Wird das hier zur Tradition?. Aber hey, ich beschwere mich nicht.“ Er mustert mich von Kopf bis Fuß, sein Grinsen wird noch breiter. „Steht dir, aber den Rock fand ich auch nicht schlecht.“
Sein frecher Ton nimmt mir die Luft, aber auch die Panik. Ich lache mit, ein bisschen gequält.
„Brauchst du Hilfe?“, fragt er und deutet auf den Innenraum.
„Nein, danke, ich schaffe das“, sage ich, schneller als ich möchte. Ich will nur, dass er weggeht, damit ich wieder atmen kann.
Er zuckt mit den Schultern. „Wie du meinst.“ Er verschwindet wieder in der anderen Werkstatthälfte, und ich höre, wie er an einem Pick-up weiterarbeitet.
Ich arbeite wie besessen. Ich lade ein paar Dinge aus dem Innenraum, fahre den Van in die vorgesehene Werkstattbox und beginne, weitere Stromkabel und Wasserleitungen zu verlegen. Eigentlich ist der Plan erst morgen das Dämmmaterial anzubringen, aber ich bin schneller als erwartet. Die Arbeit mit dem Dämmmaterial ist schmutzig, also ziehe ich mir dafür Jacks Blaumann an. Er ist viel zu groß und ich muss ihn mehrmals umkrämpeln, riecht nach Öl und Metall, obwohl er gewaschen wurde, aber als ich ihn überziehe, fühlt es sich an wie eine Rettung. Eine dicke, blaue Rüstung, die meinen Körper und seine Konturen verdeckt.
Später am Nachmittag habe ich einiges geschafft. Mehr als ich mir vorgenommen habe, obwohl ich mich 2 Mal vermessen habe. Zum Glück sieht mein Onkel das nicht. Da wären so einige dumme Sprüche gekommen. Ich bin schmutzig und müde, aber zufrieden. Ich ziehe den Overall aus und gehe in die kleine Werkstatttoilette, um mich zu waschen. Dort ziehe ich den türkisfarbenen String-Bikini an. Die Schnüre sind hauchdünn, liegen hoch auf meinen Hüften und schneiden sich leicht in meine Haut. Auch das Oberteil ist eher knapp. Ich sehe aus wie eine andere Person.
Ich öffne die Tür zur Werkstatt, um zum Strand zu fahren. Jack steht gerade da und wischt sich die Hände an einem Lappen ab. Er bleibt stehen, als er mich sieht. Sein Blick fährt langsam über meinen Körper, von dem kleinen Bikinihöschen, das kaum etwas verdecken, über meinen flachen, sportlichen Bauch bis hoch zu meinem kleinen Brüsten. Da ist es wieder. Dieses breite, wissende Grinsen.
„Na, wenn das mal kein Grund für einen Feierabendbier ist“, sagt er und seine Stimme ist ein tiefes, raues Grollen. „Der Strand wird sich heute freuen.“ Er bietet auch mir eine Flasche an.
Ich werde rot, schüttele nur kurz den Kopf und husche an ihm vorbei zu meinem Van. Sein Blick brennt sich in meinen Rücken. Während ich losfahre, weiß ich, dass dieser Tag mich nicht loslassen wird. Die Blicke von Jack, das Gefühl der Spandex-Shorts, die Enge des Bikinis. Es ist alles so viel intensiver als in Deutschland. Und während ich dem Meer entgegenfahre, frage ich mich, ob ich das hasse oder ob ich heimlich darauf warte, dass es wieder passiert.
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Jette‘s Abenteuer Down Under!
Ein verrücktes Lebensveränderndes Jahr in Australien
Jette ist 18 Jahre und kommt aus einer recht wohlhabenden im Nord-Westen Deutschlands. Sie hat gerade ihr Abi mit hervorragenden Noten abgeschlossen, aber weiß noch nicht so richtig, was sie machen soll, also los: Ab ins Abenteuer. Ein Jahr Work and Travel in Australien. Weit entfernt von ihrer , ihren Freunden und ein echter Neustart in ein selbstbestimmtes Leben und das Ganze in einem Van. Vanlife: Here she cums!
Updated on Mar 14, 2026
by Rotstiftakrobat
Created on Jan 9, 2026
by Rotstiftakrobat
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