What's next?
Der Morgen danach
Sandra wachte zu spät auf, und der erste Gedanke war kein Satz, sondern der Schmerz im Rücken. Sie hatte die Nacht unbequem auf der Couch verbracht und keinen zusätzlichen Wecker gestellt. Der im Schlafzimmer klingelt leise. Zu leise. Jetzt pochte es links neben der Wirbelsäule. Ein Stiefel steckte noch am Fuß. Der andere lag im Teppich. Der BH saß schief: eine Seite hatte sich unter den Arm geschoben, die andere schnitt in die Schulter. Der Strapshalter hatte eine rote Spur in die Hüfte gedrückt. Zwischen den Schenkeln klebte die Haut an einem kalten, trocknenden Film. Sie roch sich selbst, sobald sie die Beine schloss.
Das Handy zeigte 6:47. Um 7:00 musste sie eingeloggt sein.
Sie setzte sich zu schnell auf. Der Raum kippte. In der Sitzmitte war der Bezug dunkel verfärbt, oval, größer als eine Handfläche, die Spur von Nässe, die über Nacht nicht verschwunden war. Davor lag ein zweiter, kleinerer Fleck, wo sie die Hüfte nach vorn geschoben hatte. Ein Kissen lag auf dem Boden. Am Bezug zeichnete sich ein mondförmiger Rand ab. Die Kopfhörer lagen daneben. Das Heft der App lag aufgeschlagen, die Seite mit der Pose sichtbar.
Sandra stand auf und spürte, dass sie keine Unterhose trug. Der Strapshalter rahmte den Schritt nur. Die Schamlippen waren leicht verklebt, die inneren Lippen noch empfindlich und ein Stück weit offen, wenn sie die Beine bewegte. Sie fand eine dünne Leinen Decke über der Lehne, warf sie über die Schultern und ging in die Küche. Das Wasser kochte. Der Rechner im Wohnzimmer startete.
Sie setzte sich vor den Bildschirm. Unter der Decke blieb die Reizwäsche der Nacht. Der BH hielt eine Brust vollständig, die andere rutschte mit jedem Atemzug. Die Brustwarze schob sich über den Spitzenrand und wurde in der kühlen Luft sofort hart. Der nackte Po lag auf dem Stuhl. Die Strapse schnitten in die Oberschenkel. Das Headset piepte. Sie nahm den ersten Anruf entgegen und tippte eine Bestellnummer, während zwischen ihren Beinen der getrocknete Saft spannte. Sie hatte viel zu tun und keine Zeit für Toilette oder umziehen. Um zehn klingelte es.
Sandra wollte es ignorieren aber die Person klingelte ein zweites mal. Verdammt. Es ist bestimmt wieder Silke die fragen will ob sie zu laut waren. Sandra wickelte die Dekce unbeholfen um sich und öffnete mit einem Ruck die Tür. Da stand nicht Silke. Da stand Peter und sie war praktisch nackt.
Für Peter sah es so aus, als hätte er sie gerade aus dem Schlaf gerissen. Das wellige Haar klebte an der Wange. Die Lippen waren ungeschminkt und feucht. Die Decke hielt vorn nicht zu. Darunter lag kein Hemd und keine Unterhose, die er als Unterhose erkennen konnte. Er sah einen glänzenden BH, der nicht in den Vormittag gehörte. Eine Brustwarze saß fast frei auf dem Rand, dunkel, steif, der Vorhof deutlich erhoben. Darunter lief der Gürtel des Strapshalters über nackte Haut. Die Decke endete zu hoch auf den Oberschenkeln. Wenn Sandra atmete, öffnete sich unten ein Schatten. In diesem Schatten lag keine Baumwolle. Er sah den Ansatz ihrer Möse, die glatte Wölbung, einen feuchten Schimmer an den äußeren Lippen.
Hinter ihr lag das Wohnzimmer offen.
Peter sah die Couch mit dem großen feuchten Fleck in der Mitte und dem kleineren davor. Er sah das Kissen auf dem Boden. Er sah den umgeworfenen Stiefel. Er sah das Höschen über der Sessellehne, schwarz, mit einem Ring am Träger. Dann kam der Geruch. Er war warm und säuerlich-süß und so deutlich, dass ihm der Hals eng wurde. Es roch nach Muschi, nach Orgasmus, nach einer Nacht, in der jemand gekommen war und das Fenster geschlossen geblieben war. In seiner Hose wurde der Schwanz sofort hart. Der Schaft drückte gegen den Stoff, hob die Vorderseite der Hose an und ließ die Eichel als dicke Wölbung sichtbar werden. Peter schob die Tüte mit den Dichtungen vor den Schritt. Es half nur wenig. Der Stoff spannte über der Erektion, und der erste Stoß Blut pochte bis in die Spitze.
„Ich wollte zum Fenstergriff“, sagte er. Die Stimme war zu tief. „Ich dachte, du bist schon Wach und Angezogen. Entschuldigung“. „Ich bin in der Schicht“, sagte Sandra. Sie hielt die Decke mit einer Hand. Mit der anderen hielt sie noch das Headset. „Nur Telefon.“
Peter nickte und sah trotzdem nicht weg. Die Decke rutschte um einen Fingerbreit. Er sah jetzt deutlicher, dass zwischen ihren Schenkeln keine Unterwäsche lag. Die Schamlippen waren nackt. Ein dünner, glänzender Film saß in der Mitte. Als sie das Gewicht verlagerte, öffneten sich die inneren Lippen einen Spalt und schlossen sich wieder.
„War wohl eine wilde Nacht mit deinem Freund“, sagte Peter. „Soll ich nochmal wiederkommen?“
„Ja.“
Das Wort war zu schnell da. Sandra meinte den Fenstergriff und den Nachmittag. Peter musste hören, dass ein Freund existierte und dass er später kommen sollte. „Also später?“, sagte er.
„Nein. Also ja. Zum Griff. Nicht zum Freund. Es gibt keinen Freund. Ich war allein. Ich habe verschlafen. Ich wollte mich umziehen. Der Rücken. Die Couch.“
Jeder Satz bewegte ihre Hand an der Decke. Die Decke öffnete sich weiter. Peter sah den ganzen Strapshalter, den nackten Unterbauch und den ungeschützten Schritt. Seine Erektion pochte hart gegen die Hose. Er trat einen halben Schritt zurück, als würde Abstand den Schwanz weicher machen. Der Schwanz blieb steif.
„Ich komme wieder“, sagte er heiser.
„Ja.“
Er ging. Die Tür fiel ins Schloss. Sandra lehnte die Stirn gegen das Holz. Im Wohnzimmer piepte das Headset. Sie setzte sich vorsichtig auf den Stuhl, schloss die Beine und spürte trotzdem, dass die Schamlippen feucht geworden waren, nur weil sie seine enge Hose gesehen hatte.
Sie ärgerte sich. Sie ärgerte sich über das Ja, über den Geruch, über die fehlende Unterwäsche und über die Tatsache, dass sein steifer Schwanz jetzt in ihrem Kopf lag wie eine Szene aus dem Hörspiel.
Frühschicht bedeutete frühen Feierabend. Um halb zwei war der letzte Anruf beendet. Sandra duschte und zog Jeans, Bluse und einen normalen BH an. Unter der Jeans saß endlich ein Slip. Auf der Straße hatte sie trotzdem das Gefühl, der Strapshalter liege noch auf der bloßen Haut.
Am Markt stand Peter am Käsestand. Sandra konnte nicht mehr abbiegen. Er konnte den Käse nicht mehr zum Vorwand machen.
„Du“, sagte er.
„Du“, sagte sie.
„Der Fenstergriff geht heute Nachmittag“, sagte Sandra. „Ich bin fertig mit der Schicht.“
„Gut, heute kann ich leider nicht. Ich muss Nachmittags arbeiten.“ Peter schaute auf die Bluse, prüfte den Stoff und blieb eine Sekunde zu lange am Ausschnitt. „Du hast also Feierabend.“
„ ja ich hatte Frühschicht. Jetzt habe ich noch den ganzen Tag.“ Eine Frau wollte an den Stand. Beim Ausweichen streifte sein Ellenbogen ihre Burst. Beide zuckten zusammen.
„Zu dem Freund“, sagte Sandra.
„Das muss nicht erklären, wir sehen uns.“ Sie trennten sich mit einem Nicken. Er ging weiter. Sandra kaufte Äpfel, die sie nicht wollte. Zwei Straßen weiter stand er bereits im Bäcker. Sandra stellte sich neben ihn an die Theke.
„Es tut mir noch einmal leid wegen heute Morgen“, sagte sie leise.
Peter drehte den Kopf zu ihr.
„Ich wollte dir keine Umstände machen“, sagte Sandra und schaute auf seinen Schritt. „Jetzt bist du ganz umsonst gekommen.“
Peter sah sie zuerst nur verdutzt an. Der Blick hing eine Sekunde zu lange an ihrem Mund. Dann begriff er den Satz in beiden Richtungen und lachte los, kurz und ungläubig, so laut, dass die Verkäuferin den Kopf hob. Sandra blieb ernst, bis das Lachen da war. Erst dann hörte sie sich selbst. Umstände. Umsonst gekommen. Der Blick auf seinen Schritt. Sie wollte ihm doch einfach nur nicht in die Augen schauen. Ihr Gesicht wurde heiß. „Das habe ich nicht so gemeint“, sagte sie.
„Schon klar“, sagte Peter und lachte noch einmal leiser.
Trotzdem wurde in seiner Hose der Schwanz wieder dick.
Sandra sagte: "ach man, ich sage immer das falsche. man sollte nicht meinen, dass ich am Telefon arbeite."
„Dann musst du mir mal in Ruhe erzählen, wie das passiert ist“, sagte Peter.
„Das ist peinlich.“
„Heute Morgen war es für uns beide peinlich.“
Sandra atmete durch.
„Gut. Wenn wir uns heute noch einmal sehen, bekommst du die Geschichte.“
Peter sah sie lange an.
„Versprochen?“
Sandra lachte.
„Ja. Versprochen. Aber das ist unwahrscheinlich. Ich gehe in die Damensauna. Ich bin, wie du weißt heute morgen auf meiner Couch aufgewacht. Ich habe Rücken. Und du bist keine Dame.“ Ihr Blick fiel auf seinen Schritt. Die Erektion war wieder deutlich. Der Schaft lag schräg unter dem Stoff und pochte einmal sichtbar. Peter folgte ihrem Blick und wurde rot. Er ging nicht weg.
„Ja“, sagte er. „Aber ich kann gute Aufgüsse.“
Sandra lachte noch einmal und nahm ein Brötchen. „Natürlich. Die besten. Wir sehen uns morgen wegen dem Türgriff. Ruf vorher an. Dann kann ich mir wenigstens noch die Haare machen.“
Er lachte: "Nicht mehr heute? "
„Morgen“, sagte Sandra. „Heute sehen wir uns nicht mehr. Also bleibt mir die Geschichte erspart.“
Er lächelte in sich hinein. Sie ordnete das Lächeln unter einem Männerwitz ein und verabschiedete sich.
„Tschüss, Sandra. Wir sehen uns.“
„Tschüss, Peter. Sie lachte ungezwungen und winkte. “
Sie gingen in entgegengesetzte Richtungen. In der Jeans war Sandra vollständig angezogen und spürte trotzdem, wie sich der Slip an die Schamlippen legte. In Peters Hose blieb der Schwanz hart bis zur Ecke. Beide dachten an denselben Türspalt, dieselbe fehlende Unterwäsche und denselben Fleck auf der Couch.
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