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Chapter 19 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Chris unterhält sich mit seiner Schwester

Chris sah auf die Uhr und staunte, dass es doch ein sehr langer Geschlechtsakt geworden war. Kurz darauf, als auch er frisch geduscht und angezogen war, roch er, dass die Mittagszeit sich näherte und seine Schwester in der Küche bereits mit der Essenszubereitung zugange war. Er ging zu ihr, unterstützte sie dabei, registrierte, wie Christiane ihn vielsagend angrinste. „Wir waren wohl nicht zu überhören“, ergriff er fröhlich den Stier bei den Hörnern. „Oh ja“, antwortete seine Schwester kichernd, „ich hab sogar eine WhatsApp von Antje gekriegt, von welchem Hengst ich mich zureiten lasse. Ich hab sie aufgeklärt, dass du gerade eine zureitest, was sie zu überraschen schien … Und da du es wohl noch nicht weißt. Sie ist seit ein paar Tagen solo und sexuell ein wenig ausgehungert … aber vielleicht willst du heute Nachmittag lieber pausieren?“

Ein eindeutiges Angebot. Antje. Etwa so alt wie seine Schwester, mit der sie aber nicht befreundet war. Mehr so gute Bekanntschaft. Man erzählte sich durchaus was, aber nicht wirklich Intimes. Sie wohnte in der Parallelstraße, war aber insofern Nachbarin, als sie rückseitig einen gemeinsamen Gartenzaun hatten. Chris musste zugeben: Als Wichsfantasie hatte Antje schon so manches Mal gedient. An mehr hatte er bei ihr aber nie gedacht. Zum einen hatte ihm sein unmittelbarer Kumpel Ramon eingeschärft, nie was mit einer unmittelbaren Nachbarin anzufangen – woran er sich selbst allerdings nicht hielt, aber das war ein anderes Thema. Chris‘ platonische Freundin Emma wohnte drei Häuser die Straße runter, war von dem Verdikt ohnehin nicht betroffen. Schwerer wog jedoch, dass Antje eigentlich immer in einer Beziehung steckte, und zwar zumeist mit Typen, denen man ungern nachts begegnen würde, so Typ brutaler Prolet. Ob Antje masochistisch veranlagt war, ob sie es liebte, beim Sex gedemütigt und misshandelt, vielleicht sogar vergewaltigt zu werden, wusste Chris nicht. Nur, dass die Typen, für die Antje die Beine breitmachte, nicht gerade den Eindruck erweckten, zart und einfühlsam zu sein, wenn sie ein Mädchen pimperten. Aber jetzt, wo er nicht befürchten musste, einem Brutalo in die Quere zu kommen, sollte er bei Antje was versuchen … die Gelegenheit sollte er nutzen.

„Und sie hätte heute Nachmittag frei?“, fragte er nun scheinheilig seine Schwester, die schlicht und einfach mit „Jepp!“ antwortete und ihn spitzbübisch anlächelte, dann hinzufügte: „Wäre dir halb drei recht? Ich schick ihr dann eine Nachricht. Oder möchtest du lieber rübergehen?“

„Nein, hier wäre mir doch lieber“, antwortete Chris und meinte es auch so. Vielleicht zum zweiten Fickdate, sollte es dazu kommen, würde er zu Antje rübergehen. Christiane griff ihr Handy, tippte eine Nachricht, sagte dann „So, gebongt! Und Mittagessen ist auch fertig!“

Wie geht es weiter?

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