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Chapter 10 by Rotstiftakrobat Rotstiftakrobat

Was erwartet mich?

Brad‘s Idee

Unten hält Brad mir die Tür für den Laden auf. Drinnen hat sich einiges getan. Es sind Stehtische mit weißen Tischhussen aufgestellt und es stehen Pappaufsteller von Fehen und Elfen herum. Außerdem ist der ganze Raum grün angeleuchtet und wirkt mit seiner Dekoration wie ein mystischer Wald aus einem Fantasy Film.

Ich hätte niemals gedacht, dass Brad so einen Aufwand für einen Themenabend betreibt. Damit steigt aber auch der Druck auf mich und ich werde nervös - wenngleich auch etwas Vorfreude hinzukommt. Es sind noch knappe 1,5 Stunden bis zum Beginn des Themenabends, also noch reichlich Zeit. Brad beginnt damit mir die Comics zu zeigen und den Hinterraum mit einer Küche und einem kleinen Lager. Hier stehen auch die ****, die ich später servieren soll.

In meinem Kostüm fühle ich mich um ehrlich zu sein ziemlich nackt und ich versuche immer wieder den Saum des kurzen Kleides etwas nach unten zu ziehen, was mir allerdings nicht gelingt. Immer wenn ich dabei rot werde und daran denke zu gehen, versuche ich das Geld, das ich an diesem Abend verdiene zu denken. Dadurch fühle ich mich zwar nicht wohler, aber es hilft zumindest ein bisschen. Hinten im Laden ist noch eine weitere Tür. Was sich dahinter befindet, erfahre ich jedoch nicht und ich frage Brad auch nicht danach. Ich schaue mich ein wenig um, während Brad noch einige Comics, Bücher, Figuren -und anderes Zeug von dem ich keine Ahnung habe- herumräumt. Nach ein paar Minuten kommt er wieder zu mir: „Die Kunden werden dich lieben. Du bist fast perfekt.“

Ich schaue ihn fragend an: „Was fehlt denn noch?“ Er überlegt kurz: „Naja, um ehrlich zu sein könnten deine Haare etwas anders sein. Ein helleres blond, fast schon weiß wäre perfekt.“

„Damit kann ich nicht dienen.“, lächle ich verlegen. Brad’s Gesichtszüge verändern sich. Falten ziehen sich auf seiner Stirn zusammen, während er grübelt: „Alsoooo, ich habe da eine Freundin. Sie ist Friseurin und schuldet mir noch einen Gefallen. Wir haben noch etwas über eine Stunde. Sie wohnt um die Ecke, also vielleicht kann sie vorbeikommen und wir können deine Haare färben.“

Stimme ich zu?

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