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Chapter 30 by Reyhani Reyhani

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Annas Verlierer-Selfie

Anna atmete tief durch. „Danke! Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich es nicht bereue, durch die Terrassentür gespäht zu haben. So ein geiles Schauspiel, wie Hans dich auf dem Esstisch durchgenommen hat, habe ich noch nie gesehen. Ich hatte ja keine Ahnung, was er trotz seines Alters für eine Energie hat. Das gilt natürlich auch für dich. Du bist eine Sexgöttin und was du alles wegstecken kannst. Wahnsinn, das war absoluter Porno.“

Anna nahm einen Schluck Sekt, weil ihre Stimme ganz rau geworden war. „Es hat mich so heiß gemacht. Ich musste mir gleich hier auf der Terrasse die Finger in die Möse schieben. Ich war dermaßen geil, so schnell und hart bin ich noch nie gekommen. Ich hab an der Hauswand gelehnt, von drinnen euer Dirty Talk, und dabei immer die Angst, dass mich vielleicht jemand beobachten könnte. Der absolute Hammer!“

Das war auch für mich zu viel. Ich stellte mir vor, dass ich als einer der Nachbarn, diese geile Szene durch die Hecke hindurch beobachtet hätte. Zur einen Seite wohnte Daniel, der seine Frau Hans zur Verfügung stellte. Das hatte er selbst gesagt. Und er schien auch Siegrid, die Nachbarin zur anderen Seite, zu ficken. Sicher steckte ihr Mann, Klaus-Dieter, da auch mit drin. Ich traute den geilen Böcken zu, dass sie ihre Frauen untereinander tauschten. Die waren alle vom selben Kaliber wie Hans. Aber als technikafiner Spanner, der seiner eigenen Frau und einer jungen Nachbarin hinterherstellte, war ich wohl auch nicht viel besser als sie.

Durch Annas freimütigen Bericht verlor ich die Beherrschung und spritzte los. Ein Strahl landete auf meiner Hose, der Rest meines Spermas rann mir über die Finger. Mit der anderen Hand pausierte ich mal wieder die Aufnahme, um kurz durchzuatmen und mich mit den bereitstehenden Taschentüchern grob zu reinigen.

Es war eine Wohltat, wenigstens zeitweise mal nicht an Bärbel denken zu müssen. Anna hatte den Fokus erweitert und meiner gequälten Seele etwas Ablenkung verschafft. Sie war wirklich ein Hingucker. ****, groß und sportlich. Mit ihren roten Wangen konnte man meinen, dass sie grade einen Dauerlauf hinter sich hatte. Dabei hatte sie doch in der letzten halben Stunde der Aufnahme ruhig auf ihrem Stuhl gesessen. Es konnte nur so sein, dass sie von ihrem eigenen Bericht erregt war.

Das konnte man auch an ihren Titten sehen: Die Nippel zeichneten sich deutlich durch das Bustier ab. Das Wissen, dass sie auf dem besten Weg zur willigen Jungschlampe war, jagte mir eine Gänsehaut über den Rücken. Wenn sie sich mit Bärbel anfreundete, dann hatte ich direkten Zugriff auf sie. Ich musste bei meiner Beobachtung dran bleiben.

Durch diese Träumereien in beste Stimmung versetzt startete ich die Aufnahme wieder.

Anna musste noch einen Schluck Sekt nehmen. Dann fuhr sie fort. „Es dauerte einige Zeit, bis ich wieder runtergekommen war. Ich wusste, dass ich schleunigst meine Sporttasche schnappen und verschwinden sollte. Aber erst mal wollte ich das mit dem Selfie erledigen, bevor ich es mir anders überlegen konnte. Besser sofort, solange ich mich noch sexy fühlte. Sonst würde ich nur anfangen, darüber nachzugrübeln, was diese verlorene Wette für Konsequenzen hätte.

Ich klemmte mein T-Shirt unters Kinn und zog den Sport-BH nach unten. So drückte er meine Brüste obszön nach oben. Mit der einen Hand machte ich Fotos, mit der anderen streichelte ich meine Brüste. Für Hans wählte ich das geilste Bild aus, bei dem ich mir an meinen noch harten Nippeln zog. Wenn man es weiß, kann man sogar die roten Flecken am Hals erkennen, die ich immer nach einem besonders intensiven Orgasmus bekomme.

Zuhause angekommen, ging ich sofort unter der Dusche. Als ich fertig war, hatte Hans schon geantwortet. Seine Nachricht fing ein bisschen fies an: ‚Verloren!‘ Aber dann hat er mein Foto über den grünen Klee gelobt. Natürlich in seiner komischen Art. Ich glaube er hat geschrieben, er würde heute bestimmt noch darauf abspritzen.“

Jetzt mussten die beiden Frauen zusammen lachen. Dann war es kurz still, bevor Bärbel das Wort ergriff. „Ich habe den Eindruck, du warst gar nicht traurig, dass du verloren hast.“

„Nein, eigentlich nicht. Aber ich habe es erst richtig verstanden, als Hans es aus mir herausgekitzelt hat. Seine letzter Satz in der Nachricht zu dem Bild war: ‚Und, spielst du weiter?‘ Ohne zu zögern habe ich geantwortet: ‚Klar, das nächste Mal gewinne ich wieder.‘“

Jetzt schwiegen sie beide eine ganze Weile. Es schien als hing jede ihren eigenen Gedanken nach. Zuletzt unterbrach Bärbel zögerlich die Stille. „Es freut mich ja, dass ich dich so inspiriert habe. Aber ich hoffe, dass das keine negativen Konsequenzen für dich hatte. Du hast gesagt, dass du am Haken warst. Das hört sich nicht unbedingt angenehm an. Jedenfalls nicht, wenn du der Fisch bist.“

„Mach dir bitte keine Sorgen. Das war der Anfang einer spannenden Geschichte. Als nächstes bin ich in der Pfanne gelandet. Es war nämlich so ...“

Bärbel unterbrach sie. „Du, Anna, willst du mir das nicht mal in Ruhe bei einem Glas Wein erzählen? Ich habe jetzt gleich noch eine Verabredung, eigentlich sogar eine Doppel-Verabredung. Vorher muss ich mich noch hübsch machen. Komm doch am Freitag zu mir. Wir setzen uns gemütlich zusammen und Quatschen ein bisschen so von Frau zu Frau.“

Von Schlampe zu Schlampe, dachte ich hämisch.

Aber Anna fand einen anderen Einwand: „Klar, total gerne. Aber was machen wir mit deinem Mann?“

Da sah Bärbel hingegen kein Problem: „Ach der, den schicken wir ins Bett. Der interessiert sich eh nicht für die aufregenden Sachen im Leben.“

Ich muss gestehen, ich ärgerte mich über Bärbels Worte, während die beiden Frauen sich zum Abschied umarmten. Dann fiel mir ein, dass es ja noch wesentlich leichter sein würde, das Gespräch der beiden zu belauschen, wenn es in meinem eigenen Wohnzimmer stattfinden würde. Das versöhnte mich wieder ein wenig.

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