Wird Anja jetzt von hinten gefickt?
Anja geht mit Freundinnen etwas trinken
In den folgenden Wochen war ich hauptsächlich im Lager, aus teilweise fadenscheinigen Gründen. Das wurde mir selbst erst später bewusst. Mit Kato einigte ich mich dann doch auf das gegenseitige Du und wir unterhielten uns oft ganz nett miteinander bei einem Kaffee. Gelegentlich bekam ich meinen harten Klaps auf den Po, den ich entrüstet spielte, aber eigentlich genoss.
Michael war über das kommende Wochenende auf Montage in Süddeutschland und ich war mit ein paar Freundinnen verabredet um etwas in der Stadt zu trinken zu gehen.
Ich erzählte Kato davon und auch wie wenig Freude ich mittlerweile an diesem Treffen hatte. Es waren alles Geschäftsfrauen, mit denen ich mich im Studium angefreundet hatte. Die Gespräche waren meist auf unsere beruflichen Erfolge beschränkt uns sehr eintönig.
„Dann geh doch nicht hin“, meinte Kato lächelnd, „oder wenn es zu langweilig wird, kommst du bei mir vorbei. Ich bin zwar immer noch in der Obdachlosenunterkunft Alte Bahnhofstraße 20, aber habe dort mein eigenes Zimmer. Das ist die Nummer 7. Sehr schlicht, aber meins. Ich würde dir die Langeweile wohl austreiben.“ Er lächelte dabei vielsagend.
Da war wieder die unverschämte Kunst, die mich abstieß, aber auch gleichzeitig reizte. „Bist du verrückt?“ sagte ich ärgerlich „Ich hoffe, dass das jetzt nicht so gemeint ist, wie ich es verstanden habe. Ich bin mit Michael verheiratet und man fängt außerdem nichts mit Arbeitskollegen an.“
„War nur ein Angebot. Kannst es dir ja überlegen.“
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