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Chapter 31 by Meister U Meister U

What's next?

„Und jetzt fängt der Abend erst richtig an."

Sayas Stimme hallte durch den Club, klar und schneidend durch das Mikrofon. „Meine Damen und Herren!“

Das Gemurmel verstummte. Alle Köpfe drehten sich zur Bar, wo Saya stand. Sie hielt das Mikrofon lässig in einer Hand. In der anderen hielt sie ihr Smartphone, den Daumen über den Bildschirm gespannt.

„Johanna wird die nächste halbe Stunde Orgasmen ohne Ende haben.“ Sayas Lippen kräuselten sich zu einem Lächeln. „Gegen die Kugeln in ihr hat sie keine Chance. Sie wird ihre Hingabe für euch bis zur totalen Erschöpfung erleben.“

Ihr Daumen drückte auf die App.

Johanna, immer noch am Kreuz gefesselt, zuckte zusammen. Ein neues, noch intensiveres Summen jagte durch sie. Es war kein rhythmisches Pochen mehr, sondern ein unregelmäßiges, hektisches Vibrieren, das jeden Nerv in ihrem Unterleib überreizte. Ein ersticktes Keuchen entwich ihr.

„Seid so lieb und lasst sie dabei nicht alleine“, rief Saya ins Mikrofon. Ihre Stimme war ein verführerisches Säuseln. „Feuert sie an! Holt eure Schwänze raus und spritzt sie voll!“

Die Menge reagierte sofort. Ein lautes, gieriges Gebrüll erhob sich. Männer griffen sich in die Hosen. Weiße, klebrige Fontänen spritzten über Johannas Beine, ihren Bauch, das enge Top.

„Wer ihren Mund trifft“, rief Saya und übertönte den Lärm, „bekommt ein Freigetränk!“

Die Anfeuerungsrufe wurden lauter. „Komm schon, Schlampe!“, brüllte jemand. „Zeig’s uns!“, schrie ein anderer.

Johannas Körper war ein einziges Zucken. Die Orgasmen kamen jetzt in rascher Folge, getrieben von der unberechenbaren Elektronik in ihr. Jeder war ein kurzer, heftiger Ausbruch, der ihren gefesselten Körper durchrüttelte. Sie stöhnte, würgte, schrie. Tränen strömten ihr unkontrolliert über das Gesicht.

Immer wieder trafen heiße Spritzer ihr Gesicht, ihren Hals. Ein Mann trat nah heran, zielte und traf sie mitten auf den offenen, schreienden Mund. Johanna würgte, schluckte instinktiv. Das Jubeln war ohrenbetäubend.

Sie war nur noch ein Bündel überreizter Nerven. Ein mechanisches Spielzeug, das zuckte und stöhnte. Die Gesichter der Menge verschwammen zu einer grölenden Masse. Sayas Stimme war ein fernes, hämisches Echo.

„Noch fünfzehn Minuten!“, rief Saya. „Sie hält durch! Was für eine Kämpferin!“

Johannas Kopf fiel nach vorne. Ihr Körper zitterte in einem anhaltenden, schwachen Beben. Die Orgasmen waren nun keine Explosionen mehr, sondern ein unaufhörliches, qualvolles Beben, das sie nicht mehr losließ. Sie war leer. Ausgebrannt.

Immer wenn Johannas Bewusstsein in eine betäubte Leere zu gleiten drohte, holte sie ein heftiger Elektroschock zurück. Die verborgene Klammer an ihren Schamlippen feuerte in unregelmäßigen Abständen. Jeder Schock war ein blitzartiger, beißender ****, der durch ihr gesamtes Becken jagte. Er durchschnitt das anhaltende Beben der Orgasmen und warf sie zurück in die Hölle der Gegenwart.

Die Kugeln und die Klammer spielten ein perfides Spiel. Die Vibrationen peitschten ihre Erregung zu einem weißen Rauschen auf, und just in dem Moment, als ihr Körper vor Überreizung zu kollabieren drohte, traf der Elektroschock zu. Er war Strafe und Stimulanz in einem. Ihre Muskeln zuckten unkontrolliert. Ihre Muschi krampfte in einem schmerzhaften, rhythmischen Pochen, das sich nicht mehr beruhigte.

Plötzlich war Bernd da. Er hielt eine eiskalte Cola mit einem Strohhalm an ihre Lippen. „Trink, Kleine“, sagte er, seine Stimme war seltsam sanft in dem Tumult.

Ihre Lippen umschlossen den Strohhalm. Die süße, kalte Flüssigkeit war ein Schock auf ihrer Zunge. In ihrem wirren Kopf vermischten sich die Sinne. Der Geschmack von Cola. Der Geruch von Schweiß und Sperma. Das Gefühl der krampfenden Muskeln. Der Geschmack war Kindheit. Der Rest war… das hier.

Ihr Blick schweifte über den Club. Er war rammelvoll. Jeder Zentimeter schien mit grölenden, erregten Leuten gefüllt. Und dann sah sie sie. Die vier Mädchen von der Wiese. Sie standen am Rand, direkt in ihrer Blicklinie. Mia, die Kastanienbraune, starrte sie mit weit aufgerissenen, faszinierten Augen an. Sophie, die Pinkhaarige, grinste und filmte mit ihrem Handy. Kim, die Schwarzhaarige, beobachtete mit ihrer neutralen, analytischen Miene. Lena, die Blonde, kaute auf ihren Nägeln, ihre Augen glänzten.

Ihre Anwesenheit war wie ein Brennglas. Sie wussten, was sie getan hatte. Sie wussten von den Kugeln. Sie sahen das Ergebnis.

Ein neuer Orgasmus überrollte sie. Diesmal war es kein zuckender Höhepunkt, sondern ein langes, tiefes Beben, das von innen heraus zu kommen schien, als würde sich ihre Gebärmutter zusammenkrampfen. Sie schrie nicht. Sie stieß nur einen heiseren, keuchenden Laut aus. Sperma spritzte über ihren bereits verschmierten Bauch.

Sie erlebte jede Art von vorstellbarem Orgasmus. Kurze, scharfe Stöße. Lange, wellenartige Zuckungen. Ein anhaltendes, flaches Beben, das sich wie ein elektrischer Strom durch ihren Körper zog. Ihr Körper war eine Landkarte aus flüssigem Gummi und Feuer.

Das Sperma war überall. Es klebte ihr in den Haaren, tropfte von ihrem Kinn, lief ihr über die Brüste und mischte sich mit dem Schweiß auf ihrem Bauch. Es bildete klebrige Pfützen in ihrem Bauchnabel. Ein Mann trat vor und spritzte ihr direkt auf die Stirn, tropfte ihr in die Augenwinkel.

Die Kugeln hämmerten weiter. Die Schocks rissen sie weiter heraus. Und die faszinierten Blicke der vier Mädchen hielten sie gefangen, erinnerten sie daran, dass sie diese Wahl getroffen hatte. Dass sie dies gewollt hatte.

Die letzten fünf Minuten waren reine Agonie. Es waren keine Orgasmen mehr. Es war ****. Ihr Körper, bis zur völligen Erschöpfung überreizt, zuckte in immer intensiveren, unkontrollierbaren Krämpfen. Jede Muskelkontraktion war ein blinder, schmerzhafter Akt der Selbstzerstörung. Sie gab keinen Laut mehr von sich. Ihre Kehle war zu wund, ihre Lungen hatten keine Luft mehr.

Sie bekam keine Chance aufzugeben. Ihr eigener Körper war ihr Folterknecht geworden.

Sie spürte nicht, dass die Vibration der Kugeln aufhörte. Das anhaltende, tiefe Beben in ihrem Inneren war zu einem selbsttragenden Phänomen geworden. Die Spirale aus **** und Erschöpfung drehte sich von allein weiter.

Dann, ein finaler, brutaler Schock. Maximale Intensität. Er schoss nicht nur durch ihre Schamlippen, er schien ihren gesamten Unterleib zu durchdringen. Ein letzter, gewaltsamer Ruck, der sie aus der trügerischen Spirale riss.

Die Welt kam schlagartig zurück. Das Gebrüll des Clubs. Die klebrige Kälte auf ihrer Haut. Die grellen Lichter.

Ihre Knie gaben nach. Doch sie fiel nicht. Hände lösten die Lederriemen. Starke Arme fingen sie auf. Bernd.

Sie sackte in seinen Armen zusammen. Ein lebloses, zuckendes Bündel. Ihr Kopf fiel gegen seine Brust. Ihr Blick war leer, auf etwas gerichtet, das es nicht gab. Ein leises, ununterbrochenes Zittern lief durch ihren ganzen Körper. Er trug sie vom Kreuz weg, durch die Menge. Sie spürte nichts. Nicht den Samen auf ihrer Haut. Nicht die Blicke. Nur das innere, stumme Beben.

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