Chapter 32
by
Meister U
What's next?
Man schälte sie aus den verschmierten Kleidern
Die Hände waren grob. Der Stoff klebte an ihrer Haut. Sie war eine leere Hülle. Ihr Körper versagte den Gehorsam. Man musste ihn tragen. Man legte sie auf den Bock. Das Leder war kalt unter ihrem nackten Bauch.
Ihre Beine wurden auseinandergezogen. Riemen schnallten sie an den Knöcheln fest. Ihre Arme hingen nach vorne. Der Kopf hing herab. Ihre Brüste, mit den metallenen Piercings, baumelten frei. Sie sah den Boden. Er war aus gekacheltem Beton. Verschmutzt. Saya entfernte die Klammer. Sofort flutschten die Kugeln raus.
Sie blieb widerstandslos. Ihr Nervensystem war ein einziges, offenes Feuer. Doch das kümmerte niemanden.
Livs Worte kamen zurück. Eine Erinnerung aus einer anderen Zeit. Du musst es schaffen, den **** in Lust zu verwandeln.
Die Worte auf der Karte kamen zurück. Pavianrot und wundgefickt.
Sayas Stimme war ruhig. Sie stand neben dem Bock. Sie hielt eine Reitgerte. Leder. Schwarz. „Nur Hände“, sagte sie. Die Anweisung war für alle. „Und die flache Hand. Keine Fäuste.“
Die erste Hand traf sie. Flach. Auf ihr Gesäß. Ein lauter, klatschender Schlag. Der **** war weiß und heiß. Er durchschnitt die Taubheit. Johanna zuckte zusammen. Ein Wimmern.
Sie wartete. Auf die Lust. Sie suchte danach. In der Weißglut des Schmerzes. Vergeblich. Es blieb bei ****.
Eine andere Hand. Größer. Schwerer. Traf die andere Backe. Der **** war tiefer. Brennender. Sie biss die Zähne zusammen. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten.
Verwandle ihn, dachte sie ****. Jetzt. Verwandle ihn.
Ein dritter Schlag. Auf die Oberschenkel. Genau auf die empfindliche Innenseite. Ein gellender ****. Sie schrie auf. Ein kurzer, scharfer Laut.
Die Hände kamen schneller. Von verschiedenen Seiten. Männerhände. Frauenhände. Sie schlugen auf ihr Gesäß. Ihre Oberschenkel. Den unteren Rücken. Ein Trommelfeuer aus flachen, klatschenden Schlägen.
Ihre Haut brannte. Sie wurde heiß. Sie fühlte, wie sie anschwoll. Wie sich die Hitze ausbreitete.
Und dann, irgendwo, unter der Oberfläche des reinen Schmerzes, regte sich etwas. Ein winziges, perverses Prickeln. Ein Echo der Erregung, die sie zuvor zerbrochen hatte. Es war die Erinnerung an Lust. Das Wissen ihres Körpers, dass **** und Lust in dieser Welt denselben Weg nahmen.
Ein Schlag traf sie genau zwischen die Beine. Über die Schamlippen. Auf den Damm. Ein jäher, blitzartiger ****, der in ihre wunde, zuckende Muschi ausstrahlte.
Und in diesem ****, in diesem direkten **** auf den Ursprung ihrer Qual, geschah es.
Ein Zucken. Anders als vor ****. Ein Zucken der Antwort. Ihr Körper, bis zur Erschöpfung konditioniert, antwortete mit dem einzigen, was er kannte. Mit einem schwachen, unwillkürlichen Puls der Erregung.
Eine Träne rann über ihre Wange. Sie war keine Träne der Verzweiflung. Es war die Träne der Kapitulation. Ihr Körper hatte es geschafft. Er hatte den **** verwandelt. In etwas, das schlimmer war als ****. In die widerwillige, automatische Erwiderung.
Die Schläge gingen weiter. Ihre Haut war jetzt feuerrot. Pavianrot. Jeder neue Treffer war eine Explosion auf bereits brennendem Fleisch. Doch tief in ihr, in der zerstörten Werkstatt ihrer Lust, arbeitete die Maschine weiter. Sie zuckte. Sie pulsierte. Sie war wund. Und sie war geil.
Jetzt wurde sie gefickt.
Der erste, der sich von hinten in sie schob, war grob. Es war kein langsames Eindringen. Es war ein Stoß. Doch zu Johannas eigener, entsetzter Überraschung blieb echter **** aus. Ihr Körper war klatschnass von der vorherigen Behandlung, von den künstlichen Orgasmen, von ihrer eigenen, aufgedrehten Erregung. Er glitt einfach hinein. Ein Gefühl der Fülle, aber keine Qual.
Sie verstand sofort. Das war die Perfidie des Spiels. Die grausame Logik, die Liv beschrieben hatte. Wenn sie geil war, wenn sie auslief, dann blieb sie unversehrt. Dann war es nur Füllung. Dann war es erträglich.
Der Mann hämmerte in sie. Sie spürte jeden Stoß. Es war nicht angenehm. Es war mechanisch. Aber es war kein ****. Sie war feucht genug. Ihr Körper, bis zur Besinnungslosigkeit stimuliert, hatte die nötige Schmiere produziert.
Er kam in ihr. Zog sich zurück. Sofort war ein Nächster da. Gleiches Spiel. Gleiche glitschige, unpersönliche Penetration. Sie lag da, den Kopf zur Seite gedreht, und ließ es geschehen. Ihr Körper war eine gut geölte Maschine. Eine Maschine, die für das genommen wurde, wofür sie gemacht war.
Dann kam eine Pause. Nur für einen Moment. Die Reihe der Wartenden stockte. In dieser Sekunde der Ruhe kühlte die Luft auf ihrer feuchten Haut. Die unnatürliche Erregung, die sie am Leben gehalten hatte, ebbte minimal ab.
Der Nächste stieß zu. Trockener. Härter.
Ein brennender, reißender **** schoss durch sie. Sie schrie auf. Ein Laut echter, körperlicher Agonie. Es war, als würde ihr jemand Schmirgelpapier in die wunde, überreizte Schleimhaut reiben.
Sie verstand. Wenn die Erregung nachließ, wenn der Fluss versiegte, dann war es nur noch rohes Fleisch. Dann überwog der schneidende ****.
Ihr Körper zog sich krampfhaft zusammen. Ein Schutzreflex. Doch das machte es nur schlimmer. Je enger sie wurde, desto mehr rieb er. Desto mehr schmerzte es.
„Entspann dich, du Schlampe!“, brüllte einer der Männer. Ein Schlag traf ihre bereits brennende Pobacke.
Sie versuchte, sich zu entspannen. Sie versuchte, an die Vibration zu denken. An den Elektroschock. An alles, was sie geil machen würde. Sie konzentrierte sich auf das brennende Gefühl auf ihrem Gesäß, suchte darin den Funken der Lust, den sie vorher gefunden hatte.
Es funktionierte. Langsam, qualvoll langsam, spürte sie, wie die Feuchtigkeit zurückkehrte. Nicht viel. Nur genug. Der **** ließ nach, verwandelte sich wieder in das stumpfe, erträgliche Gefühl der Benutzung.
Sie hatte es verstanden. Es war ein System. Eine grausame Ökonomie der Lust. Sie musste geil bleiben. Immer. Um den **** abzuwenden. Ihre eigene Erregung war ihr Schutzschild. Und ihre Peiniger wussten das. Sie würden sie immer an den Rand des Schmerzes treiben, damit sie sich zurück in die Lust flüchtete.
Sie warf den Kopf zurück und stieß ein heiseres, aufgezwungenes Stöhnen aus. Ein Signal für sie. Ein Signal für sich selbst. Seht her. Ich bin geil. Macht weiter. Ich halte es aus.
Und sie machten weiter. Und sie blieb nass. Und der **** blieb aus. Sie hatte die Regeln des Spiels begriffen. Sie war eine lernfähige Maschine geworden. Ihre eigene Lust war der Treibstoff, der sie am Laufen hielt, während sie auseinandergenommen wurde.
Vor ihrem hingeworfenen Kopf türmte sich ein Berg. Ein kleiner, wachsender Hügel aus vollen zugebundenen Kondomen. Sie glänzten feucht im Licht. Jedes ein abgeschlossener Akt. Jedes ein Stück von ihr, das weggeworfen wurde.
Die Schläge kamen weiter. Immer noch. Immer auf das bereits zerstörte Fleisch. Die Schwänze wechselten sich ab. Es war ein Rhythmus geworden. Ein Kreislauf. Stoß. Schlag. Stoß.
Ihr Geist, der **** nach einem Anker suchte, begann zu halluzinieren.
Sie war wieder in ihrem Kinderzimmer. Der Fernseher lief. Ein amerikanischer Teenager-Film. Ein Junge und ein Mädchen küssten sich zärtlich im Scheunenschein. Sanfte Musik. Das war Sex. Das hatte sie sich einmal erträumt.
Die Erinnerung zerriss. Ein besonders harter Stoß riss sie zurück. Ein Porno. Ein harter, krasser Internetporno. Eine Frau, an ein Bett gefesselt. Viele Männer. Das Gleiche. Genau das Gleiche. War das nicht dasselbe? War der zärtliche Kuss in der Scheune nicht nur die Lüge, die zu diesem hier führte?
Ihre Gedanken sprangen. Der Junge. Im Schwimmbad. Hinter dem Kiosk. Seine zitternden Hände. Sein schlechter Atem. Es war peinlich gewesen. Schnell. Sie hatte sich geschämt. Jetzt war keine Scham mehr da. Nur noch ein Gefühl von… Fülle. Von Zweck.
Ein Schlag traf ihre Fotze. Ein blinder, tiefer ****. Sie würgte.
Sie sah sich selbst, wie sie mit ihrem Ex-Freund schlief. Im Bett. Unter einer Decke. Er war sanft. Sie hatte gelacht. Sie hatte so getan, als käme sie. War das auch nur eine Vorstufe gewesen? Eine schwächere Version von dem, was ihr Körper wirklich brauchte? Diese rohe, gnadenlose Benutzung?
Ihre Möse war nur noch ein wundes, pochendes Zentrum. Jeder neue Eindringling war eine neue Welle von Gefühl, die sich mit dem anhaltenden Brennen vermischte. Sie unterschied nicht mehr. ****. Lust. Es war alles eins. Es war alles nur noch Sensorik. Input.
Der Berg aus Kondomen wuchs. Ein glänzender, perverser Schatz.
Sie erinnerte sich an heimliche Fantasien. In der Schulbibliothek. Im Bus. Fremde Männer, die sie packten. Sie benutzten. Damals war es aufregend gewesen. Verboten. Jetzt war es Realität.
Ihre Augen starrten auf den Kondomberg. Sie sah die Gesichter nicht mehr. Sie hörte die Stimmen nicht mehr. Sie fühlte nur noch die mechanische Abfolge. Der Stoß in ihre Möse. Der Klatsch einer Hand auf ihrem Gesäß.
Alles verschwamm. Der zärtliche Kuss im Film. Der schlechte Atem des Jungen hinter dem Kiosk. das sanfte Liebesspiel mit ihrem Ex. Die harten Bilder aus dem Porno. Und das hier. Das alles war Sex. Es war dasselbe. Es war eine Linie, und sie war am Ende dieser Linie angekommen. Dort, wo alles zusammenfloss. In einem Berg aus vollen Kondomen und einem Körper, der nichts mehr fühlte, außer der unendlichen, leeren Vibration des Gebrauchtseins.
Ihr Verstand gab auf. Er hörte auf, zu unterscheiden. Es war nur noch Rauschen. Ein weißes, surrendes Rauschen, das aussah wie ein Berg aus Kondomen und sich anfühlte wie ein niemals endender Schlag.
Ein letztes, schlaffes Kondom landete vor ihren Augen auf dem schmutzigen Boden. Es war blutverschmiert. Ein dunkles, zähes Rot, das sich mit der weißlichen Flüssigkeit vermischte.
Also doch. Man hatte sie wirklich wundgefickt. Der ****, den sie wegrationalisiert hatte, war real gewesen. Ihr Körper hatte blutige Beweise geliefert.
Sie versuchte, ihre Beine zusammenzupressen. Ein sinnloser Reflex. Ihr Arsch versagte den Dienst. Er fühlte sich an wie warmer Pudding. Weich. Formlos. Eine fremde Masse an ihrem Körper.
Dann lösten sich die Riemen an ihren Knöcheln. Die Hände an ihren Handgelenken. Sie war frei.
Sie glitt vom Bock. Ihre Beine sackten zusammen. Sie landete auf den Knien. Die Knieknorpel schlugen hart auf den Beton. Der **** war sauber. Echt. Ihrer.
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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