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Chapter 5 by Frizza Frizza

What's next?

noch eine Neue Mail

Den Rest des Tages verbringt Thomas wie in Trance.

Er meidet Sandras Blick, und eine Antwort hat er auch noch nicht erhalten.

Die Erinnerung an ihren Mund, an ihren schockierten Blick, als er in ihrem Mund kam, erregen und beschämen ihn.

Die Antwort des Erpressers kommt erst am nächsten Morgen.

Thomas hat die ganze Nacht wach gelegen und darauf gewartet, zerrissen zwischen der Hoffnung, es möge vorbei sein, und der Erregung vor dem, was noch kommen könnte.

[Herr Vogel. Das Video war... aufschlussreich. Ihre Fortschritte sind beeindruckend. Es ist Zeit, den nächsten Schritt zu gehen.

  1. Ab sofort gilt die Regel der Nacktheit für das gesamte Haus. In keinem Raum. Zu keiner Zeit.
  2. Sie wird Ihrer Mutter dies selbst und überzeugend erklären. Sie wird betonen, dass es ihr Wunsch ist und dass es ihr nichts ausmacht, dass auch Sie sie nackt sehen.
  3. Ihre Reaktion wird gelassen und akzeptierend sein.

Setzen Sie dies sofort um.

Ich werde die Einhaltung überprüfen. Denken Sie an die Alternative.]

Thomas liest die Mail, und sein Puls rast. Das ganze Haus. Sandra direkt gegenüber. Sie soll sagen, dass es ihr nichts ausmacht, dass er sie sieht. Die Dreistigkeit, die Perversion dieses Befehls ist atemberaubend.

Die Erregung, die in ihm aufsteigt, ist stärker als je zuvor. Die Vorstellung, Mia nackt durch das Wohnzimmer gehen zu sehen, sie beim Frühstück, vor dem Fernseher... es ist verboten, monströs – und es befeuert ihn. Er denkt nach.

Sandra sitzt am Küchentisch und trinkt Kaffee.

Mia ist noch in ihrem Zimmer und schläft vermutlich noch.

Leise geht er in Mias Zimmer.

Und tatsächlich, sie liegt im Bett und schläft.Die Decke nur leicht über ihre Brüste gelegt,untenrum komplett nackt. Sie hält sich an seine Regeln... an die Regeln des Erpressers. Sanft zieht er ihr die Decke weg. Wie gern würde er jetzt wieder ihre weichen Lippen spüren...Er streichelt ihr sanft über den nackten Körper, bis sie schließlich lächelnd aufwacht. Ihr Lächeln verschwindet sofort, als sie ihn sieht.

„Was willst du jetzt schon wieder? Hast du mich nicht schon genug gedemütigt?“, fragt sie ernst und zieht sich wieder die Decke über den Körper.

„Leider nein. Ich habe eine neue Aufgabe für dich.“

Mia vergräbt ihr Gesicht in ihren Händen und fragt mit gedämpfter Stimme: „Was willst du denn noch?“

„Dieses Zimmer ist nicht länger das Ende deiner Nacktheit. Ab sofort wirst du im ganzen Haus nackt sein“, erklärt Thomas.

„Das kannst du doch nicht von mir verlangen!“, fleht Mia ****.

„Und du wirst deiner Mutter das Ganze wieder so verkaufen, als wäre es deine Idee. Du wirst ihr auch sagen, dass es dir egal ist, ob ich dich so sehe“, erklärt Thomas den vollen Plan.

„Was? Nein! Das ist mehr als pervers!“, versucht sie so leise wie möglich aufgeregt zu sagen.

„Okay, dann nicht. Dann fliegst du“,sagt Thomas gelassen.

„Weißt du was? Dann fliege ich halt. Es ist jetzt schon zu weit gegangen!“, entgegnet sie ihm. Damit hat Thomas nicht gerechnet...

Er muss sich schnell etwas ausdenken.

„Okay,aber ich hoffe, du denkst daran, dass, wenn rauskommt, dass du eine Fälschung abgeschickt hast, sie die Bewerbung deiner Mutter sicher auch prüfen. Und sie hat mir anvertraut, dass sie voller Lügen ist“,lügt er.

„Möchtest du daran schuld sein, dass deine Mutter ihren Job verliert?“, fragt er und hofft, dass sie ihm diese dreiste Lüge glaubt.

„Was? Das wusste ich nicht... oh man. Okay, ich mache es. Aber Mama zuliebe!“, sagt sie wütend.

„Du wirst es sofort verkünden. Dafür darfst du nochmal etwas anziehen, was du dann gleich in der Küche ausziehst“, sagt Thomas, als er seine Hose wieder zu macht und dabei ist zu gehen.

Thomas geht in die Küche,wo seine Frau Sandra noch immer ahnungslos sitzt und frühstückt.

„Morgen“, murmelt er und schenkt sich Kaffee ein.

Kurz darauf erscheint Mia. Sie trägt einen Bademantel, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.Sie geht direkt zum Kühlschrank, ohne jemanden anzusehen.„Ist alles in Ordnung?“, fragt Sandra.

Thomas sieht Mia an, und sie atmet tief durch. Sie dreht sich zu ihrer Mutter um, ihre Hände zittern, als sie den Knoten ihres Bademantels öffnet.

„Mama,es gibt da etwas...“, beginnt sie, ihre Stimme ist belegt. Sie lässt den Bademantel von ihren Schultern gleiten. Er fällt zu ihren Füßen. Sie steht nun völlig nackt in der Küche.

„Die Freiheit... in meinem Zimmer... sie reicht nicht mehr. Sie ist eine halbe Sache. Ab jetzt... ab jetzt will ich im ganzen Haus so bleiben.

“Sandra erstarrt. Die Kaffeetasse in ihrer Hand verharrt halb auf dem Weg zum Mund.„Mia...“,flüstert sie.„Das...das geht zu weit. Das ist nicht mehr nur ungewöhnlich, das ist... das ist krankhaft!“„Es ist Kunst! Es ist mein Weg!“, presst Mia hervor. Sie wirft einen gequälten Blick zu Thomas, der regungslos dasitzt.

„Und... und es ist mir auch egal, dass Thomas mich so sieht. Es ist nur ein Körper. Es... es stört mich nicht. Es ist nur Haut, fühle ich wohl!“

Die letzten Worte klingen hohl und aufgesagt, aber sie werden ausgesprochen.

Sandra starrt ihre nackte Tochter an, dann blickt sie zu Thomas, der einen Schluck Kaffee nimmt, als sei nichts geschehen.

„Thomas? Sag doch bitte etwas! Findest du das normal?“

Er zuckt mit den Schultern,sein Gesicht gleichgültig.

„Sie ist erwachsen,Sandra. Wenn das ihr Weg ist, müssen wir das respektieren.“

In seinem Inneren jubiliert er. Mia, die von jetzt an immer nackt im Haus sein wird, wendet sich ab und geht zum Kühlschrank, ihr nackter Rücken zitternd vor Anspannung und Scham.

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