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Chapter 29 by Reyhani Reyhani

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Zweite Lektion

Mühsam rappelte sich Annabelle auf. Immer noch schwer atmend kniete sie auf allen Vieren auf dem Boden. Julia hatte den Platz auf dem Lehnstuhl eingenommen, Meisterin Alexandra und die Novizinnen standen daneben. Es kam Annabelle so vor, als ob alle auf sie warteten. Sie durfte jetzt keinen Fehler machen.

Alexandra hatte gesagt, dass es hier etwas für sie zu lernen gab. Deshalb richtete Annabelle ihren Blick gradeaus mitten in Julias weit geöffnete Spalte. Aus dem Kranz von dunkelblonden Schamhaaren quollen die langen, roten Lippen nach außen. Julia hatte fünf Ringe, zwei an jeder Seite und einen oberhalb ihrer Klitoris.

Der oben war stets in Bewegung, denn Julia kreiste mit zwei Fingern auf ihrer Klit. Ab und zu hielt sie inne, um an ihren unteren Ringen zu ziehen. Dann öffnete sich ihre Spalte noch mehr, dass man tief in ihr Loch sehen konnte. Alles glänzte feucht und rot.

Irgendwann sah Annabelle hilfesuchend zur Meisterin auf. Wie sollte es jetzt weitergehen? Hatte sie gesehen, was sie sehen sollte?

Alexandra beugte sich hinunter und packte Annabelle am Hinterkopf. „Fick deine Schwester mit der Zunge. So können wir Satan noch schneller hervorlocken.“

Als sie zwischen Julias feuchte, warme Falten gedrückt wurde, hielt Annabelle den Atem an. Doch auf die Dauer war der Geruch nicht auszublenden. Und je tiefer sie mit der Zunge in Julias Vagina vorstieß, desto intensiver wurde der Geschmack der verbotenen Lust.

Langsam wurde Alexandra ungeduldig. Sie zog Annabelle zurück. „Wir müssen das noch beschleunigen. Fick ihr Arschloch, da sind alle Huren empfindlich. Das treibt den Teufel endgültig ans Licht.“

Sie schob Annabelles Kopf nach unten und zog so lange an ihren Haaren, bis sich sicher sein konnte, dass sie gehorsam ihre Zunge einsetzte. Die Mischung aus Schweiß, Mösensaft und dem herben Aroma des Rektums jagten Annabelle eine Gänsehaut den Rücken hinunter. Dennoch wagte sie es nicht, ihre Zunge zurückzuziehen, sondern leckte eifrig weiter.

Endlich war es genug, die Meisterin zog Annabelles Kopf zurück. So wie Julia atmete, stöhnte und Alexandra flehend ansah, konnte jeder sehen, dass ihr Höhepunkt kurz bevorstand. Mit einem kalten Lächeln und einem unmerklichen Nicken bedeutete die Meisterin, dass es jetzt losging.

Zuerst wurden Julias Arme und Beine festgehalten. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Als Alexandra das Lineal in die Hand nahm, fing Julia an zu hyperventilieren und drückte ihrer Meisterin das Becken entgegen.

Mit jedem von Alexandras präzisen Schägen, reckte sich Julia ein wenig mehr nach vorne. Immer lauter und höher sang sie:

„Satan weiche, Satan weiche, Satan weiche!“

Noch einmal bäumte sie sich auf, während ein Schwall Mösensaft aus ihrer Fotze schwappte. Zuletzt fiel sie kraftlos zurück in den Stuhl.

Alexandras Augen funkelten. „Ich habe ihn erwischt. Wir haben ihn für den Moment besiegt.“

Offenbar war die Meisterin mit dem Ergebnis der Demonstration hochzufrieden. Sie streichelte der erschöpften Julia durchs Haar und redete flüsternd auf sie ein. Dann half sie Julia auf auf ihre immer noch wackeligen Beinen. Der Stolz, dass sie ihre Aufgabe erfüllt hatte, war der Novizin anzusehen. Sie durfte gehen, zur Belohnung hatte sie den Rest des Tages frei bekommen.

Währenddessen hatten sich die anderen drei Novizinnen unauffällig wieder an ihren Platz gesetzt. Von der folgenden Predigt der Meisterin bekam Annabelle nicht viel mit. Sie war noch viel zu beschäftigt mit den vielen neuen Eindrücken.

Ihr Schritt brannte und sie fühlte sich klebrig und hatte Julias Geschmack im Mund. Außerdem nagte ein Gefühl, das sie versagt hatte, an Annabelle. Julia hatte die Schläge der Meisterin ertragen und war mit einem Orgasmus belohnt worden. Sie selbst hatte nur Schmerzen und Demütigung empfunden. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie es anders gehen könnte.

Später sahen sie sich zusammen noch einmal die ein paar der Erziehungsfilme der Gemeinschaft an. Im Chor wiederholten die drei Schülerinnen die Kernbotschaften: „Der Samen des Mannes ist kostbar, da er uns **** schenkt“, „Ich verschwende niemals den Samen des Mannes“, „Meine sündige Fotze ist stets offen, den Samen meines Mannes zu empfangen“.

Der Nachmittag war schon weit fortgeschritten und Meisterin Alexandra beendete den Unterricht für heute. Beim Hinausgehen drückte sie Annabelle ein kleines Heft in die Hand. Mehr als die knappe Anweisung „Das wirst du ab sofort immer bei dir tragen“ gab es nicht.

Rita erklärte Annabelle, dass das ihr Inspektions- und Strafheft sei. Als Annabelle es öffnete, sah sie, dass Meisterin Alexandra bereits den ersten Eintrag gemacht hatte: „Für die Sünde der Selbstbefriedigung drei Schläge auf die offene Fotze“.

Annabelle war empört. Das hatte sie ja schließlich nicht aus freien Stücken getan. Das war eine reine Schikane von Alexandra gewesen. Doch bevor sie sich bei Rita und Jasmin ausheulen konnte, holten sie ihre Mitschülerinnen zurück auf den Boden der Tatsachen.

Rita zeigte Annabelle ihr Heft. „Ich wünschte, meins würde auch noch mal so aussehen“, seufzte sie, während Annabelles Blick die langen Kolonnen von Einträgen hinunterglitt, die Seite um Seite füllten.

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