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Chapter 24 by santonia
Ein neuer Tag - Neue Spiele?
Zwei neue Damen im Haus
Ach ja und später wird uns noch Rose Abigale besuchen, eine äußerst reizende Bekannte von Diandra. Sie hat einen Schneiderladen im Ort und wird dir ein paar Hosen maßanfertigen, denn an deinen würde man ihn nur zu deutlich sehen."
Ja, das war eine gute Idee. Denn wie ich es auch anstellte, er passte nicht mehr in meine städtischen Hosen hinein. Bislang hatte ich es immer genossen, Beinkleider zu tragen, die nicht etwa alles verborgen hielten, sondern jedem neugierigen Auge zeigten, dass ich in meiner Hose etwas zu bieten hatte, was deutlich über dem Durchschnitt lag. Immer wieder hatte ich mich in der Vergangenheit an den begehrlichen Blicken meiner weiblichen Mandatschaft erfreut und manchen netten Büroquickie dadurch eingeheimst. Meist nahm ich die mit Erbschaftsangelegenheiten zu mir gekommenen Damen auf dem Schreibtisch oder hin und wieder auch auf dem kleinen Diwan. Aber nie öfter als eben jenes eine Mal. Zumeist taten diese kleinen Liebesdienste ihr Möglichstes, um unsere Geschäftsbeziehungen zu entspannen und zu einem für beide guten Abschluss zu bringen. Absurd war einmal die Situation gewesen, als ich einer als trauernde Witwe erschienenen Dame den letzten Willen ihres verblichenen Gatten vorlas und genau diese Dame wenig später im Stehen derart durchbumste, dass meine Sekretärin entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit ins Zimmer gelaufen kam. Die Witwe war sehr schnell über den Verlust ihres Mannes getröstet und anschließen habe ich sie noch mit meinem Freund Charles bekannt gemacht. Ein Jahr später war ich Trauzeuge bei ihrer Hochzeit. Charles hat nie erfahren, wie es mir gelungen war, die attraktive Erbin so schnell zu trösten. Ach ja, meine Sekretärin, die hatte ich ja ganz vergessen. Sie war die Nichte meiner Vermieterin. Übernommen hatte ich sie vom Kanzleivorgänger. Und gebumst, ja gebumst habe ich sie auch hin und wieder. Sie war mit einem einfachen Menschen verheiratet, hatte zwei allerliebste **** aber ich glaube, ihr Mann ging des Abends lieber in die Kneipe, als sich um seine Frau zu kümmern. So kam es, dass sie es etwa einmal im Monat so einrichtete, dass ich sie sah, wenn sie entweder in ihrem kurzen Rock auf der hohen Leiter stand oder sich auf der Suche nach etwas vor meinen Augen nach unten beugte. Dies war dann immer der Auslöser, sie unsittlich zu berühren, das heißt, ihr einfach zwischen den Beine zu greifen. Wenn ich sie dann lange genug mit meinen Händen penetriert hatte, wollte sie ordentlich gebumst werden und war danach wieder ganz und gar die anständige und fleissige Sekretärin. Nach wie vor hielten wir eine gewisse Distanz zueinander und hatten außer diesen monatlichen Kontakten keinerlei weitere private Berührungen zueinander.
Doch nun musste ich mich von meinen Gedanken lösen, ankleiden und bald darauf erschien ich unten zum Frühstück. Tatsächlich saßen all meine Damen am Tisch. Die rosige Gwenny, die aufgeblühte Eve, Charlotte und Annerose als Gastgeberin am Kopfende der Tafel. Diandra hatte sich entschuldigen lassen, sie stand wohl bereits wieder in ihrem Laden. Es saßen noch der Verwalter und seine Frau am Tisch und eine Dame mit weißblondem Haar und wasserblauen Augen. Ein Teil ihrer langen feinen Haare war zu einem Zopf geflochten und wie eine Krone um den Kopf gelegt. Alles, absolut alles an Sandra Blackwater erinnerte mich an eine Elfe. Sie hatte durchscheinende weiße Haut. Ich sah jedes ihrer blauen Äderchen. Ihre Finger waren lang und schlank und strahlen dabei ungeheurere Kraft aus. Ich gestehe, dass ich nach ihren Ohren sah und dort danach, ob sie etwa spitz zulaufen würden. Aber während ich noch ganz in ihre Betrachtung versunken war und ob dessen, was ich sah, einen Kloß im Hals hatte, kam ein sehr kleiner, älterer Herr auf mich zugewackelt.
"Paddington", stellte er sich mit schnarrender Stimme vor. "Und sie müssen Benjamin McLachlan sein. Eine schöne Damenrunde, die sie da haben, Herr Kollege", meinte er noch während er mir die Hand schüttelte. Ich setzte mich bei Tisch neben ihn, da er offensichtlich schlecht hörte, was er mit einem altmodischen Hörrohr zu kompensieren versuchte.
"Nun sind sie also endlich angekommen, um diese Erbschaftsangelegenheit klären zu können. Sie haben sie ja ganz schön Zeit gelassen, Mr. McLachlan. Das ist nicht gut, denn schließlich geht es ja darum, die Firma ihres Großonkels so schnell wie möglich wieder in normale Bahnen zu lenken."
Firma, ich gestehe, dass ich keine Ahnung hatte, wovon der Notar sprach. Außerdem lockten mich die Köstlichkeiten des Tisches. Es gab wieder frische Austern, Kaviar, Lachs, Anchovis, Sardellen, gekochte Eier, Eier im Glas und eben brachte Aislin eine Pfanne mit dampfenden frischen Rühreiern herein und tat mir davon ungefragt auf den Teller. Ich spürte deutlich den übergroßen Hunger, den ich hatte und wollte ihn schnell gestillt haben. Also langte ich kräftig zu, während ich den Ausführungen des Notars mein Ohr schenkte.
"Also, ihr verstorbener Großonkel betrieb jahrelang einen erfolgreichen Ost-Asien-Handel. Er importierte Gewürze, Tee, und viele asiatische Spezialitäten und verkaufte regionale Lebensmittel aus Kent nach China und Japan. Da er ja keine direkten Nachkommen hatte, fällt das gesamte Erbe an Sie. Das ist einen ganz schönen Batzen Geld wert und entweder müssen Sie da sofort in die Firma einsteigen oder alles gut veräußern, denn sie arbeiten ja in London, soviel ich weiß."
In meinem Kopf war bei der Erwähnung der asiatischen Kontakte sofort ein Gedanke aufgeblitzt, der mit den Kräutern von Sandra Blackwater zu tun hatte, aber das wollte ich erst einmal mit Annerose und Charlotte besprechen. Der Notar ließ mir auch gar keine Zeit, irgend etwas zu erwidern. Er übergab mir eine Mappe mit Unterlagen zu dem Unternehmen und ermahnte mich, morgen früh pünktlich um 10 Uhr in seiner Kanzlei zu erscheinen, wo das Testament dann offiziell eröffnet werden sollte. Nachdem er noch einige Brötchen mit Marmelade in Windeseile verschlungen hatte, verabschiedete er sich und war schneller, als man ihm in seinem Alter zugetraut hätte, verschwunden. Kaum war er zur Tür hinaus, ergriff Annerose das Wort."Das klingt ja ganz phantastisch, Benjamin, ein Grund mehr, dich hier bei uns festzusetzen. Ich hätte da sogar schon eine Idee..."
"Aber jetzt sollten wir Benjamin erst einmal Jane Rufford, unsere Hausdame und Mandy, das Lehrmädchen von Aislin O'Sullivan vorstellen."
Bei diesen Worten hatten sich die beiden genannten vor mir hingestellt und verbeugten sich leicht vor mir. Die Hausdame war sicherlich schon weit in den Vierziger drinnen und sah sehr verhärtet aus. Mandy dagegen war eindeutig ein spitzbübisches kleines Ding. Ich leckte mir unwillkürlich die Lippen.
Charlotte meinte dann noch, dass sie mit Eve und Gwenny nach dem Frühstück in die nächste größere Stadt fahren wollte, um dort einige Dinge einzukaufen. Zum Beispiel "Austern", wie sie betonte und andere kräftigende Nahrungsmittel. Sie sagte das einfach so, obwohl das Verwalterehepaar mit am Tisch saß und Sandra Blackwater und auch Miss Jane und Mandy hatten das sicherlich gehört. Oben herum wurde ich rot und unter meinem Kilt noch ein wenig steifer.
Nach schier endlos scheinenden Minuten wurde die für mich so peinliche Szenerie entspannt, indem das Verwalterehepaar Simmons sich mit einigen netten Floskeln für die Einladung bedankte und in die wartenden Aufgaben verabschiedete. All meine Damen, die ich bisher so intensiv beglücken hatte dürfen, waren ausgeflogen und so blieben da nur noch Mandy, Aislin und Madame Rufford zu meiner Gesellschaft übrig.
"Sie spielen Klavier, Sir?!, stellte die Hausdame mehr fest, als sie danach fragte.
"Ja, zu meinem Vergnügen und hoffentlich auch dem meiner gelegentlichen Zuhörer", erwiderte ich. "Eigentlich stört der alte Flügel im Salon mehr als er nutzt", war ihre ernüchternde Antwort. Auch das noch, jungfräulich steif, zickig und obendrein noch eine Kunstbanause. "Nun dieser störende Flügel, Miss Rufford, gehörte einst Jane Stirling, der Gönnerin des großartigen Frédéric Chopin. Und es ist anzunehmen, dass er bei seinem letzten Englandbesuch im Jahr 1838 genau auf diesem Instrument seine herrliche Musik gespielt hat. Für mich ist es die größte Ehre, die mir zuteil werden könnte, darauf in meiner eher dilettantischen Tastenkunst zu prälieren. Unter Liebhabern hat dieser Flügel einen unschätzbaren Wert und ich wähne mich glücklich, dass es mir gelungen ist, ihn in diesem Jahr bei dem einzigen noch lebenden Broadwood-Spezialisten in Reparatur gegeben haben zu können. Der kleine Budoir Cottage Flügel klingt heute wieder so, wie er vor zweihundert Jahren wohl auch geklungen haben mag. Und wenn er mitten im Weg stehen würde, so wäre es immer noch angemessen, wenn jeder von uns ihn mit größt möglichster Hochachtung begegnen würde. Mit Entsetzten musste ich gestern Abend feststellen, dass jemand einen großen Blumentopf daraufgestellt hatte."
Bei dem letzten Satz sah ich Miss Rufford direkt in die Augen und zwar so vorwurfsvoll, wie es mir nur gelingen mochte. Sie senkte keineswegs ihren Blick oder errötete, wie ich es eigentlich erwartet hatte, denn für mich war klar, dass nur sie dieses herrliche Stück als Blumenständer missbraucht haben konnte. "Die Blumen haben das Möbel mit Farbe aufgewertet. Dieses Monstrum ist ja noch nicht einmal schwarz, wie ein Flügel sein sollte. Mein Onkel mütterlicherseits, Lord Withmore hatte wenigstens einen echten Steinway Konzertflügel C in seinem Wohnzimmer. In Satinschwarz natürlich."
"Natürlich", sagte ich lakonisch, "natürlich in schwarz und mit Stapeln voller Noten von Brahms, Beethoven, Schumann und Mendelssohn."
"Woher wissen Sie...", kam nun eindeutig überrascht und auch bewundernd aus ihren welken Lippen hervor.
Lerne die die beiden neuen Damen besser kennen?
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Virgin Manor
How to live in a English harem
Story
Updated on May 11, 2012
Created on May 11, 2012
by santonia
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