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Chapter 12

Werde ich etwas kaufen?

Zum Glück stimmt das Taschengeld

Er schiebt mich zurück in die Regalreihe mit den Dildos und Vibratoren: "Hier hast du dich ja bereits umgeschaut. Was suchst du denn?". Schüchtern und leise antworte ich: "Naja, zu Hause habe ich einen Satisfyer. Den hätte ich ganz gerne wieder.". Er lächelt: "Also einen Druckwellenvibrator. Hier haben wir unsere Geräte. Die unterschiedlichen Satisfyer bieten wir leider nicht an. Ich kann dir aber diesen empfehlen. Er ist deutlich leistungsstärker und auch von der Qualität her besser.", dabei zeigt er auf einen pinken Vibrator. Ich fasse diesen an und in der Tat fühlt er sich gut an. Der Verkäufer nennt mir weitere Details und den Preis und ich stimme dem Kauf zu. Anstatt direkt mit mir zur Kasse zu gehen, macht er jedoch weiter: "Also gut, das hätten wir dann schonmal. Ich zeige dir noch die anderen Toys.". Er zeigt mir andere Vibratoren und tatsächlich stimme ich auch dem Kauf eines G-Punkt und eines Stabvibrators zu. "Das hier sind Analvibratoren. Ist nicht für jede Frau etwas, aber die meisten probieren es auch nie aus. Alle Frauen, die es ausprobieren möchten nicht darauf verzichten.", erklärt er ein weiteres Gerät. Ich schaue ihn etwas angeekelt an. Er sieht meinen Blick: "Du solltest es einfach mal ausprobieren. Weißt du was?", er wartet keinen Antwort ab: "Weil du bereits drei Vibrationen kaufst, lege ich den hier gratis oben drauf.". Ich bedanke mich nur, bin aber ziemlich sicher, dass ich den Vibrator nicht nutzen werde.

Er erzählt weiter, dieses Mal über Dildos und sagt dann: „Ich bin übrigens Sergio, ich bin der Inhaber des Shops“. Irgendwie weiß ich noch immer nicht was ich davon halten soll. Unsicher antworte ich: „Eine tolle Auswahl hast du hier, Sergio. Ich bin Jana.“. „Jaaaaana. Ein wunderschöner Name, der zu einer Beauty wie dir passt.“, schmeichelt er mir, ehe er fortfährt: „Hier haben wir die unterschiedlichsten Dildos. Sowohl in Material und Größe, als auch in Farbe und Funktion. Hier haben wir zum Beispiel Modelle mit Saugnapf. Die könntest du zum Beispiel sehr gut in der Dusche nutzen. Bei deinen bisherigen Einkäufen würde ich dir auch ein Modell mit Saugnapf empfehlen. Vielleicht etwas größeres, das ist dann wie eine Challenge für dich. Ich gehe zumindest davon aus, dass du keine Erfahrungen mit Männern dieser Größe gemacht hast.“, er deutet auf einen dunklen Penis, der in seiner Größe in etwa meinen Unterarm entspricht und sogar etwas dicker ist. „Ich glaube nicht, dass das etwas für mich ist.“, lache ich nur, doch Sergio bleibt hartnäckig und erläutert die Vorteile des Modells, bis ich auch diesem Kauf zustimme. Dann sehe ich andere, bunte Dildos: „Was ist das denn? Sind das Scherzartikel?“, lache ich laut beim Anblick der Monster. „Ganz und gar nicht, Jana. Sie sehen zwar lustig und bunt aus, aber sie sind für Professionelle. Das hier ist die Nachbildung eines Pferdepenis. Da haben wir einen Drachenpenis und da drüben einen Tentakel. Diese Modelle sind hauptsächlich für Professionelle. In der Regel führen Webcam-Girls oder Pornodarstellerinnen sich diese Modelle anal ein.“, erläutert Sergio. Ich stehe mit offenem Mund geschockt da: „Die Dinger? In den Po? Das geht? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Die können doch gar nicht mehr auf die Toilette… Ach, egal.“. Sergio lacht sich neben mir schlapp: „Das geht schon, Kindchen. Ach was bist du noch schön unschuldig. Das ist wie beim Sport. Alles eine Sache des Trainings. Der Anus ist ein Muskel und den kann man entsprechend trainieren, bzw. dehnen. Am Anfang muss man aber sehr behutsam und vorsichtig sein, sonst wird es schmerzhaft.“. Ich schüttele nur ungläubig den Kopf.

Als nächstes schauen wir auf eine große Auswahl an Anal-Produkten. Von der Po-Dusche über den Einlauf, bis hin zu Butt Plugs, unterschiedlichsten Gleitgelen und Analperlen, ist hier alles vorhanden. Sergio nimmt eine Packung mit Starter-Plugs in unterschiedlichen Größen und legt sie mit einer wirklich großen Flasche Gleitgel zu meinen Käufen. „Geht auch auf‘s Haus.“, sagt er nur kurz und knapp, während wir zu den Dessous und der Wäsche hinübergehen. Er zeigt mir ziemlich viel und sagt mir auch wie gut mir die Dessous und Wäsche stehen würden und, dass ich diese gerne anprobieren darf, aber ich lehne ab. Unterwäsche habe ich genug und ich wüsste nicht zu welchem Anlass ich die Reizwäsche und die ist es definitiv, tragen sollte. Deshalb gehen wir hinüber zur Kleidung. Hier gibt es enorm viel Auswahl. Von Kostümen, wie Schulmädchen, Krankenschwester oder Polizistin, bis hin zu „normaler“, aber sehr knapper und erotischer Kleidung, gibt es hier wirklich alles. Auch hier könne ich gerne Kleidung ausprobieren, doch ich lehne wieder dankend ab. Sergio, der sich enorm viel Zeit für mich nimmt, steht die Enttäuschung etwas ins Gesicht geschrieben, aber ich denke, dass ich schon deutlich mehr kaufe als ich brauche und sollte. Abgesehen von den Vibratoren kann ich doch mit nichts etwas anfangen. Die nächste Regalreihe umfasst Pornofilme und erotische Literatur. „Die Filme muss man nicht als DVD kaufen. Man kann sie auch auf unserer Website kaufen und dann Downloaden oder sogar einmalig streamen.“, man merkt, wie stolz Sergio darauf ist.

Anschließend zeigt er mir noch die weiteren „Abteilungen“, in den weiteren Räumen. Einer ist für Männer-Artikel, einer für BDSM und ein weiterer für „Fickmaschinen“. Zunächst zeigt er mir nur ganz schnell die Männerabteilung mit Penisringen, Kleidung für Männer, Masturbatoren und vielem mehr. Dann geht es rüber zur BDSM-Abteilung. Hier zeigt er mir Latex- und Leder-Fetischkleidung, Peitschen und Gerten, Ball-Gags, Augenbinden und andere Artikel. Auch Böcke, eine ledernes Andreas-Kreuz und andere Gegenstände, die mir wirklich nichts sagen, finden sich hier. „Aber das ist nichts für ein unschuldiges Mädchen wie dich.“, zwinkert Sergio. „Na komm, ich zeig dir jetzt etwas besonderes.“, ergänzt er. Wir gehen einen Raum weiter. Hier stehen unterschiedlichste „Fickmaschinen“. Viele ähneln einer Bank und entweder kommt ein beweglicher Kolben aus der Sitz- bzw. Liegefläche oder er befindet sich hinter der „Bank“ oder dem Bock. „Na, wie findest du die?“, fragt Sergio. „Für diese Geräte sind wir in ganz Spanien und darüber hinaus bekannt. Sie werden größten Teils von SM-Studios und Camgirls gekauft. Wir haben aber auch Masturbatoren für „normale“ Frauen. Siehst du? Das Gerät hier ist relativ kompakt und für den Schlafzimmergebrauch.“. Ich antworte: „Sowas habe ich noch nie gesehen. Irgendwie sehen die Maschinen martialisch und brutal aus. Ich glaube das ist nichts für mich.“. Sergio schaut mich an: „Ich wollte dir auch nur alle Optionen und Angebote unseres Shops zeigen.“. Nun deutet er auf ein Gerät in der Mitte. „Das ist unser Prachtexemplar. Bock komplett aus Leder; Verschiedene Geschwindigkeitsstufen; Vibration möglich; Die Tiefe des Eindringens und Härte der Stöße kann gesteuert werden und die Dildos können ausgetauscht werden. Schau nicht so nervös, leg dich da doch einfach mal drauf, damit du ein Gefühl dafür bekommen kannst. Passiert ja nichts.“. Ich zögere verlegen, dann gehe ich geführt von Sergio und mit hochrotem Kopf in Richtung der Maschine. Er erklärt mir wie ich mich positionieren soll und, dass ich das weite Leinenoberteil besser ausziehen solle. Nervös ziehe ich es aus und stehe nun in meinem hellblauen Bikini-Oberteil dar. Ich positioniere mich auf dem Bock, der eher eine Art Bank ist. In Doggy-Position beschreibt meine Körperhaltung ganz gut. „Sehr gut. Spürst du das Leder?“, fragt der Verkäufer, Sergio. „Nicht wirklich.“, sage ich. „Hmm, das musst du wirklich spüren. Zieh doch noch eben die Leinhose aus.“, schlägt er vor. Ich möchte protestieren, doch Sergio lässt nicht locker und unterbricht mich: „Das gehört einfach zur Experience dazu.“. Also stehe ich wieder auf und ziehe langsam die Leinenhose über meinen Po und stehe nun nur in meinem hellblauen String Bikini dar. Sergio zeigt wieder auf den Bock und ich begebe mich wieder in Position. Warum weiß ich aber wirklich nicht. Eigentlich ganz schön erniedrigend. „Ein Stück noch nach vorne.“, weist er mich nun an. „Perfekt. Spürst du das Leder? Fühlt sich gut an oder?“, fährt er fort. Ich nicke: „Es ist ziemlich kühl, aber das Gefühl ist tatsächlich besonders.“. Er nickt zufrieden. „So, nun könnte man dich befestigen.“. Gleichzeitig legt er Schellen um meine Hand- und Fußgelenke, die ich vorher nicht gesehen habe. Jetzt werde ich wirklich nervös und protestiere: „Hey, mach mich wieder los. Was soll das?“. Sergio antwortet direkt: „Entschuldige. Ich wollte dich nicht verunsichern. Ich wollte dir alles zeigen. Ich hole schnell den Schlüssel.“. Mit diesen Worten verschwindet er Richtung Verkaufstresen. „Die Position ist schon geil. Wie das wohl aussieht?“, frage ich mich. Doggy ist einfach meine Lieblingsposition. Dann kommen zwei junge Männer, vielleicht Mitte 20 in den Raum. Sie schauen mich an und ich würde am liebsten losheulen oder wegrennen, aber wegrennen geht ja nicht. Sie sprechen über mich. Ich liege auf dem Präsentierteller mit quasi nichts an. „Puta“ ist dabei noch die netteste Bezeichnung. Dann kommt Sergio zurück, der die Jungs gehört hat. Wütend geigt er ihnen seine Meinung und schmeißt sie aus dem Laden. Zunächst versuchen die Jungs zu diskutieren und so dauert es einige Zeit. Ich bleibe wirklich erniedrigt, gedemütigt und verschämt liegen. Dann kommt Sergio zurück und entschuldigt sich tausend mal. Den Schlüssel hat er in der Hand. Er schämt sich und fragt immer wieder wie er das überhaupt wieder gut machen könne. „Ist schon ok.“, stammle ich hervor. „Zum Glück kennt mich hier niemand.“, ergänze ich. Die Erleichterung in Sergio‘s Gesicht und Stimme ist spürbar.

„Darf ich dir noch schnell die Funktionen erklären und zeigen?“, fragt er. Ich nicke nur. Eigentlich will ich hier nur raus, aber mit dem Nein-sagen hatte ich schon immer meine Probleme. Was ich nicht sehe ist, dass Sergio zwei Monster von schwarzen Dildos an der Maschine anbringt. Dann drückt er einen Knopf und der Dildo aus der Liegefläche unter mir drückt aus einem schrägen Winkel gegen meine vom Bikini verdeckte Pussy. Ich kann den Druck deutlich spüren. Der nächste Dildo, direkt hinter mir drückt nach einem weiteren Knopfdruck direkt gegen meinen Anus, der natürlich auch bedeckt ist. Sergio tritt wieder in mein Blickfeld und schaut sehr zufrieden aus: „Deine Position auf dem Bock ist so, dass deine Beine gespreizt sind. Dadurch spreizen sich auch deine Pobacken leicht und der Dildo für den Analverkehr kann leichter in dich eindringen. Mit diesem Gerät wird meist sogar eine Tripple Penetration simuliert.“. Er schiebt einen weiteren Dildo in Richtung meines Mund. „Dieser Dildo ist deutlich flexibler als die anderen und kann sogar für Deepthroats genutzt werden. Er drückt einen Knopf und der Dildo schiebt sich an meine Lippen. Ich bin Sergio ausgeliefert. Ich möchte protestieren und öffne meinen Mund, doch damit dringt der Dildo mit einem Ruck tief in meinen Mund ein. Ich muss überrascht würgen. Sergio drückt sofort einen anderen Knopf und alle Dildos fahren sich zurück. Ich huste und meine Augen tränen. Sergio öffnet die Fesseln: „Entschuldige, das sollte natürlich nicht passieren. Wie peinlich. Jetzt geht auch alles schief.“. Erleichtert wieder frei zu sein stehe ich auf und huste noch kurz, während ich nach Luft ringe. Immer wieder entschuldigt er sich und holt mir ein Glas Wasser. „Hier, trink.“, sagt er und klopft auf meinen Rücken. Ich bekomme wieder Luft: „Das kam unerwartet.“. Sergio schüttelt den Kopf: „Entschuldige, das war unmöglich. Ich wollte dir eigentlich einfach nur das Gerät zeigen. Jetzt bin ich dann auch durch.“. Mir ist das Ganze wirklich unangenehm und ich versuche es wegzulachen: „Schon ok, aber ich glaube mehr muss ich nicht sehen.“. Sergio lächelt nun auch zumindest kurz: „Wie fandest du es denn, abgesehen von dem unfreiwilligen Blowjob?“. Mit der Frage habe ich nicht gerechnet und sie überrumpelt mich etwas: „Die Position war gut, aber ich glaube trotzdem, dass das nichts für mich ist. Es ist ganz schön erniedrigend und man ist ausgeliefert. Außerdem in den Po, den Mund und die Pussy gleichzeitig? Ich weiß ja nicht.“. Er nickt verständnisvoll während ich meine Leinenhose und mein Leinenoberteil wieder anziehe: „Das ist natürlich etwas für Profis. Alleine den Deepthroat müsstest du üben und mit dem Analdildo fange ich gar nicht erst an. Da gehört sehr viel Übung und Dehnung zu. Ich wollte einfach deinen Horizont etwas erweitern. Die Erniedrigung und das ausgeliefert sein sind allerdings Dinge, die sehr vielen Frauen Lust bereiten.“. Erst jetzt spüre ich die Nässe in meinem Bikini. Ich schließe aber nicht daraus, dass es von der Erniedrigung und dem Kontrollverlust kommen könnte.

Wir gehen zum Verkaufstresen und Sergio scannt die Artikel ein. Er gibt mir zu den Gratisartikeln nochmal 30% Rabatt. Trotzdem bin ich bei weit über 100€. Dank meines üppigen Taschengeldes ist das aber überhaupt kein Problem. Dann hält Sergio kurz inne, überlegt und holt etwas unter seinem Tresen hervor: „Oben ist tatsächlich noch ein Pornokino mit Einzelkabinen. Das ist eine Karte für 20 Freifilme. Vielleicht hast du ja Lust. Du musst nur die Einverständniserklärung unterschreiben. Die bestätigt dein Alter und es geht um Datenschutz.“. Ich bin schon Horny und so unterschreibe ich die paar Seiten und trage meine Daten ein. „Ich schaue mir das mal an. Überraschen kann mich jetzt nichts mehr.“, antworte ich und nehme die Karte und die Einkaufstüte. Sergio zeigt mir noch schnell den Weg nach oben.

Doch eine Überraschung?

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