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Chapter 10 by ann03 ann03

Wie geht das Gespräch

Zuerst Ärger - dann Freundschaft

So rufe ich an einem Abend gut vorbereitet aber sichtlich nervös Elias an. Nach kurzer Begrüssung sage ich ihm dass er Vater werde. Darauf reagiert er wütend, von ihm gebe es sicher kein Kind und gibt mir die Schuld wegen mangelnder Verhütung. Ich lasse ihn reden, stelle mich darauf ein das Gespräch abzubrechen.

Aber zum gut Glück reagiert er bald wieder normal und sachlich, stellt gar wenige Fragen und meint wir sollen uns doch persönlich treffen. Zum Schluss sagt er auch noch, er werde das Kind schon im notwenigen Masse unterstützen. So machen wir bereits übermorgen abend bei ihm zuhause ab, er lädt mich gar zum Abendessen ein. Ich bin vorerst sehr glücklich, dass Elias nach nicht unerwarteten Anfangsärger doch recht wohlwollend reagiert hat.

So gehe ich zu Elias, und wir essen gemeinsam bei recht gemütlicher Stimmung, noch ist das gemeinsame Kind noch kein Thema. Mich wundert, dass es kaum Anzeichen gibt, dass hier noch permanent eine andere Frau lebt, seine Freundin sollte ja schon länger eingezogen sein. Irgendwann schaffe ich es das Thema Partnerschaft anzusprechen und erfahre dass sie sich vor etwas 2 Monaten getrennt haben. Dann lacht er "Nun vor 5 Monaten war es vielleicht dumm von mir mit einer fremden Frau zu schlafen, heute hätte er ja vielmehr Grund".

Ich erfahre, das dass der ungeschützte Sex am morgen absolut nicht geplant war, es auch nur passiert sei weil ich so hart gekämpft habe, ich ihn so richtig herausgefordert habe. Im Normalfalls rede er mit Frauen über Verhütung und nehme bei Bedarf auch ein Condom, soviel Sex wie ich wohl denke habe er eh nicht.

Betreffend Kind meint er, das wäre kein grossen Problem zusammen Freundin gewesen, aber ohne sei alles aber noch einfacher, da da niemand dreinredet.
"Nun um ehrlich zu sein, wollte ich eine **** mit Kindern gründen, habe auch darum dieses Haus gekauft. Einer Gründe für unsere Trennung war, dass meine Freundin plötzlich keine **** mehr wollte."
"Liebe Jana, weil ich **** gerne habe, werde ich schauen, dass es ihm gut geht, auch wenn es nicht in der von mir gewünschten **** lebt."

Ich bin so tief gerührt von dem was Elias sagt, dass mir Tränen kommen. Bei aller Freude, dass Elias bereit ist das Kind angemessen zu unterstützen, bin ich inzwischen so geschafft, dass ich nur noch nach Hause will. Im Gegensatz zu meinem ersten Besuch, reagiert Elias sehr verständnisvoll. Mit meinen grossen Emotionen realisiere ich denn noch, dass Elisas immer näher kommt und es mich nicht leicht fällt eine gesunde Distanz zu wahren. Ich bin auch tief gespalten, einerseits sind die Zärtlichkeiten sehr erregend, aber auf der anderen Seite möchte ich auch eine emotionale Distanz behalten.

Zum guten Glück muss ich mit meinen ambivalenten Gefühlen nicht selbst entscheiden, nach einigen Streicheleinheiten und Küssen spürt Elias mein Unbehagen und geht wieder in etwas Distanz. Mit dieser rücksichtsvollen Reaktion wird mir Elias immer sympathischer.

Wir arrangieren eine nächsten Treffen in einer Woche. Er will mich wieder zu Essen einladen, ich finde aber er sollte einmal zu mir kommen, sehen in welcher kleinen Wohnung ich im Gegensatz zu ihm lebe. Schlussendlich willigt er ein zum Nachtessen zu mir nach Hause zu kommen.

Was folgt beim nächsten Treffen

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