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Chapter 35
by
gha93
What's next?
Zu Besuch bei Herrn Meier
Jennifer:
Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich endlich die Haustür und Herr Meier stand mir gegenüber.
Er war hager, mit einem leichten Bauchansatz und etwas größer als ich. Er hatte eine Glatze, die von grauweißen Haaren umringt war, und er trug einen Schnauzbart

"Was zum? Jennifer! ... Was machst du denn hier? ... Wo sind deine Kleider?"
Mein Gesicht wurde puterrot. Schließlich kannte ich Herrn Meier schon seit meiner Kindheit. Er hatte ab und zu auf uns aufgepasst und natürlich kannte er auch meine Mutter.
Schüchtern antwortete ich: "T... tut mir leid, Herr Meier ... Ich habe mich leider ausgesperrt und m... muss dringend meinen Freund anrufen, damit er mich abholt."
Ich schaffte es nicht, ihm in die Augen zu sehen.
"Oh, äh ... ja, natürlich. Komm doch erst mal rein."
Ich folgte ihm ins Haus. Es war ein sehr schönes Haus mit Erinnerungsstücken in jeder Ecke und vielen schönen Möbeln. Herr Meier war früher Tischler gewesen und hatte viele der detailverliebten Stücke selbst gemacht.
"Einen Moment bitte", murmelte er und verschwand in einem kleinen Zimmer am Ende des Flurs.
Während ich wartete, fiel mein Blick auf ein Bild an der Wand. Es zeigte Herrn Meier und seine verstorbene Frau zusammen mit ihren inzwischen erwachsenen Kindern, die selbst schon wieder eigene **** hatten. Frau Meier war eine sehr nette Frau gewesen, die in der ganzen Nachbarschaft für ihre leckeren Kuchen und Kekse bekannt war. Alle **** in der Nachbarschaft nannten sie Oma Meier.
"Ich müsste hier irgendwo noch eine Decke haben ...", murmelte der alte Mann aus dem Zimmer.
"N... nicht nötig. D... der Anruf reicht."
"Ach quatsch. Hier schau mal", sagte Herr Meier, als er wieder zurück in den Flur kam und reichte mir eine grüngestreifte Decke, "Die hält dich warm und ...", er blickte flüchtig an mir herab, "bedeckt dich etwas."
Als er versuchte, mir die Decke über die Schultern zu legen, wich ich reflexartig aus. Ich hatte keine Kontrolle darüber. Mein Körper reagierte einfach von selbst. Die Decke fiel herunter und landete auf dem Boden.
"Was machst du denn?", fragte Rentner irritiert.
Schnell kniete ich mich hin, hob die Decke auf und hielt sie meinem Gastgeber hin.
Stammelnd entschuldigte ich mich: "En... Entschuldigung! I... ich muss wirklich einfach nur telefonieren."
Herr Meier schaute mich skeptisch an, zuckte aber nur mit den Schultern und nahm die Decke wieder an sich. Dann führte er mich ins Wohnzimmer, wo das Telefon stand.
Er drehte sich um und mustert mich noch einmal flüchtig.
"Hier ist das Telefon."
"D... Danke."
Ich nahm den Hörer in die Hand und wählte Toms Nummer.
Es klingelte ... und klingelte ... und klingelte.
Als ich schon befürchtete, dass Tom sein Handy auf lautlos gestellt hatte, nahm er endlich ab.
"Hallo?"
"H... Hallo Tom. Bist du gerade in der Nähe. I... Ich war gerade am Sonnen und habe mich leider ausgesperrt und bin jetzt bei Herrn Meier. Kannst du b... bitte schnell vorbeikommen und mich abholen. Ich habe leider keine Klamotten dabei und stehe hier komplett nackt."
Wie reagiert Tom?
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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