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Chapter 10
by
Papas_Liebling
What's next?
Wir treffen Kathy im Club
Samstagabend. Ich betrete mit Dirk im Schlepptau den Club, in dem wir mit meiner Freundin verabredet sind. Es war überraschend einfach, ihn davon zu überzeugen, dass er gegenüber Kathy so tun solle, als sei er mein Onkel. Er grinst über alle Backen. Offenbar macht es ihm Spaß, Spielchen zu spielen.
Obwohl der Club schon ziemlich voll ist, muss ich nicht lange nach Kathy suchen. Sie ist kaum zu übersehen mit ihren türkis gefärbten Haaren. Ihr schulterfreies Top bringt zudem die farbenprächtigen Tattoos auf ihren Armen voll zur Geltung.
Heimlich bin ich ja überzeugt, sie trägt all diese auffälligen Farben nur, um davon abzulenken, dass sie so gut wie keinen Busen vorzeigen kann. Wenn sie sich mit ein paar Jungs oben ohne in eine Reihe stellen würde, würde niemand erkennen, dass sie das einzige Mädchen ist.
Sagen würde ich ihr das natürlich nie. Sie kann ganz schön giftig werden, wenn sie glaubt, von jemandem abschätzig behandelt zu werden. Außerdem ist und bleibt sie meine beste Freundin.
Inzwischen hat sie mich auch entdeckt und steuert direkt auf uns zu. Mir wirft sie ein kurzes „Hi“ zu. Dann taxiert sie Dirk von oben bis unten mit einem langgezogenen „Haallooo.“
„Hallo, du musst Kathy sein. Ich freue mich sehr, dich kennenzulernen. Sina hat so viel von dir erzählt.“ Er beugt sich nach vorne und gibt ihr einen Handkuss.
Igitt. Was soll das denn? Das ist so was von antiquiert und voll daneben. Vor Fremdschämen will ich im Boden versinken. Ich bin sicher, Kathy würde mich damit jahrelang aufziehen, dass ich einen alten Knacker angeschleppt habe, der nicht weiß, wie man sich heutzutage verhält.
Zu meiner Überraschung scheint sie kein Problem damit zu haben, eher im Gegenteil. Sie ist sogar so unverschämt, ein wenig rot dabei zu werden.
Je länger der Abend geht, desto mehr fühle ich mich überflüssig. Anfangs tanzt Dirk abwechselnd mit ihr und mir, dann gehen wir zu dritt auf die Tanzfläche, bis ich irgendwie komplett abgemeldet bin. Die beiden haben nur noch Augen füreinander, unterhalten sich angeregt, lachen miteinander. Offenbar finden sie sich witzig – zumindest tun sie so.
Hey, ich bin auch noch da!
Ein paar Mal werde ich angebaggert, lasse die Jungs aber eiskalt abblitzen. Sehen die denn nicht, dass ich Besseres zu tun habe? Mein – quasi – Onkel und meine beste Freundin flirten schamlos miteinander. Da muss ich aufpassen, dass sie keine Dummheiten machen.
Was, eifersüchtig? Ich? Ich bin doch nicht eifersüchtig. Er ist schließlich mein Onkel – also quasi.
Wenn wir nicht tanzen, sitzen wir in einer Nische in der Nähe der Bar und ****. Hauptsächlich Cocktails mit Rum als Hauptbestandteil. Dirk bezahlt. Natürlich.
Eigentlich ist an unserem winzigen Tischchen nur Platz für zwei, was aber kein Problem ist: Kathy sitzt bei Dirk auf dem Schoß, ich daneben. Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so an jemanden ranwanzen kann. Zugegeben, er sieht ganz attraktiv aus – für einen Mann seines Alters jedenfalls. Liegt seine Anziehungskraft für Kathy daran, dass ich ihr erzählt habe, Dirk sei reich? Nein, so eine ist sie nicht; sie sucht doch keinen Sugardaddy. Oder etwa doch?
Als sie anfangen zu knutschen, wird es mir zu viel. Ich brauche dringend eine Abkühlung.
„Ich geh’ mal für kleine Mädchen“, rufe ich, habe aber nicht den Eindruck, dass sie mich hören. Ach, egal, sie sehen nicht so aus, als würden sie fortlaufen. So ineinander versunken, wie sie sind, kann das hier länger dauern.
Nachdem ich mir jede Menge kaltes Wasser ins Gesicht gespritzt habe, geht es mir tatsächlich besser und ich kehre zurück an den Tisch. Und muss verdattert feststellen, dass er verwaist ist. Wo sind sie hin?
Ich sehe mich um, kann Kathys türkisfarbenen Dutt oder Dirks hochgewachsene Gestalt aber nirgends finden. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, um besser sehen zu können. Unschlüssig laufe ich ein paar Mal herum. Sie bleiben verschwunden.
In meiner Verzweiflung wende ich mich an die Barfrau.
Sie deutet mit dem Daumen auf eine Tür, über der ein giftgrünes Notausgang-Zeichen glimmt. Von ihren Lippen lese ich ein „Hinten raus.“
Hä? Ich verstehe zwar nicht, was sie dort wollen, aber es ist zumindest ein Hinweis, dem ich folgen kann. Die Tür lässt sich nur schwer öffnen; ich drücke gegen den Federmechanismus an, der sie wieder zufallen lässt, nachdem ich durch den Spalt hinausgeschlüpft bin.
Bei dem Bild, das sich mir bietet, reiße ich die Augen auf und schlage mir eine Hand vor den Mund. Ich ziehe mich in den Schatten zurück, kann meinen Blick aber nicht abwenden.
Im Schein einer trüben Laterne kniet Kathy auf dem schmutzigen Boden des Hinterhofs. Dirk steht aufrecht vor ihr, eine Hand an ihrem Hinterkopf. Seine Jeans steht offen und – ich muss schlucken – er schiebt ihr seinen fetten Penis in den Mund. Und das nicht nur einmal, sondern wieder und wieder.
Ich benutze solche Begriffe eigentlich nicht, aber mir fallen keine anderen Worte dafür ein, um zu beschreiben, was ich sehe: Er fickt ihre Mundfotze.
Und wie! Ich muss gegen meinen eigenen Würgereiz ankämpfen, wenn ich mir vorstelle, wie tief sein harter Schwanz in ihre Kehle stößt.
Kathy scheint es zu gefallen. Sie stöhnt bei jeder seiner Bewegungen. Speichel läuft über ihre Lippen und an ihrem Kinn herab. Sie schaut ihn von unten mit hingebungsvollem Blick an.
Das kann doch nicht sein. Sie kennen sich doch kaum ein paar Stunden.
What's next?
Papas bester Freund
Er schläft in meinem Zimmer
Ich komme fürs Wochenende von der Uni nach Hause zu meinen Eltern und muss feststellen, dass sie einen Gast in meinem Zimmer einquartiert haben. (Ein Spinoff der Geschichte "Sein bester Freund")
Updated on Apr 29, 2026
by Papas_Liebling
Created on Dec 22, 2025
by Papas_Liebling
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