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Chapter 3
by
Reyhani
What's next?
Wie ich mir den Wettbewerb vorstelle
Julia streckte sich vor dem großen Spiegel der Suite. Sie war zufrieden mit ihren Körper … ach Quatsch, ihr Body war der Hammer. Ihre festen, runden Brüste widerstanden der Schwerkraft, ihr Po war wie aus Mamor gemeißelt und eine schmale Taille und ein flacher Bauch vervollständigten das Bild. Mit einer Einheit Cardio und Stretching unten am See hatte sie grade noch selbst dafür gesorgt, dass das so blieb.
Doch das beste an ihrem Körper war unsichtbar: Sie war seit zwei Wochen achtzehn und damit ein legit Lustobjekt im Internet. Endlich konnte sie die Ernte einfahren. Julia strich sich mit beiden Händen über ihre zarten Knospen, die bei dem Gedanken an die Möglichkeiten hart wie Swarovski-Kristalle geworden waren.
Das erste Ziel: eine Millionen Euro Preisgeld beim CHYOA-Geschichtenwettbewerb gewinnen. Martin war nicht begeistert gewesen, dass sie ihn heimlich angemeldet hatte. Als er verstand, dass sie ihn als seine Muse begleiten würde, ging es dann. Martin war der Leiter ihres Kurses Kreatives Schreiben an der VHS. Ihre Mom hatte sie dahin geschleppt, nur weil sie sie einmal auf BookTok erwischt hatte.
Martin war ein lieber Kerl, nicht fit aber wenigstens groß. Sie würde kein Problem damit haben, die versprochene Nacht mit ihm zu verbringen, sollten sie den Wettbewerb gewinnen.
Was sie mit einer halben Millionen alles anfangen konnte?! Ein Pferd? Mit dem Charterjet zum Shoppen ins Perlflussdelta? Oder doch in ETF investieren, wie ihr Freund Rainer immer riet? Die Möglichkeiten waren unbegrenzt.
Julia grinste teuflisch. Für ein paar Extraschweinereien würde Martin ihren Anteil am Preisgeld sicher noch einmal erhöhen. Sie gab sich selbst einen kleinen Klaps auf den Po. Mit Genugtuung stellte sie fest, dass da nichts wackelte.
Jetzt kam Martin endlich aus der Dusche. Mit nassen Haaren sah man seine Geheimratsecken besonders deutlich.
„Und? Schon ’ne Idee gehabt?“, stellte Julia ihre unvermeidliche Frage.
Sie waren jetzt schon seit fast einer Woche hier im Retreat, das die reichen Amis für den Wettbewerb zur Verfügung stellten. Aber außer einigen belanglosen Schreibübungen und ein paar Skizzen hatte Martin noch nichts aufs Papier bzw. auf den Bildschirm gebracht.
Am Anfang war sie zu optimistisch gewesen. Sie hatte sich das erste mal vor ihm ausgezogen und – sheesh! – sofort eine dicke Beule vorne in seiner Hose. Und so ging es weiter. Immer wenn sie seinen Penis sah, war der straff gespannt, himmelwärts gerichtet und aufgepumpt bis zum Bersten. Jeden Moment müsste sich die angestaute Kreativität entladen, würde ein Meisterwerk der erotischen Literatur aufs Papier spritzen … bzw. auf den Bildschirm. Lange konnte es nicht dauern, dann hätten sie den Sieg in der Tasche.
Dachte sie.
Auch heute morgen ragte Martins Glied steil nach oben und zitterte wie die Rohrkolben im Wind, während er sich die Haare trockenrubbelte.
„Du, das ist kompliziert. Das funktioniert nicht so auf Knopfdruck mit den Ideen“, erwiderte er auch heute Morgen mit seiner nervenaufreibenden Freundlichkeit.
So würden sie es nie schaffen. Er sollte sich mal ein bisschen mehr anstrengen. Der Arsch machte das doch absichtlich, um sie zu ärgern. Julias Unterlippe schob sich unmerklich ein wenig nach vorne und ihre blauen Augen funkelten trotzig.
Martin kam zu ihr und legte ihr besänftigend eine Hand auf die Schulter. „Bitte guck nicht so, da fühl ich mich ganz schuldig. Lass uns mal runter zum Frühstück gehen. Vielleicht inspirieren mich ja unsere Konkurrenten.“
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Ankündigung Geschichtenwettbewerb
Dies hier ist NICHT der offizielle Wettbewerb
Wir haben die Chance, einen CHYOA Geschichtenwettbewerb für deutsch schreibende Autoren zu bekommen, wenn sich nur genügend Interessenten melden. Macht mit! Der richtige Wettbewerb wird dann noch auf verschiedene Weisen und rechtzeitig angekündigt.
Updated on Dec 3, 2025
by Papas_Liebling
Created on Aug 11, 2025
by Papas_Liebling
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