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Chapter 2 by Meister U Meister U

Worum geht es?

Wachs

Dun liegst da. Komplett nackt Nicht nur gefesselt, nein so fixiert, dass du dich keinen Zentimeter bewegen kannst. Alle sehen dich an. Er kommt mit der Kerze. Keine von den BDSM-Kerzen mit geringer Schmelztemperatur. Nein, das ist eine richtige Kerze. Er zündet sie an, hält sie über deine Brustwarze. Ganz nah.

Die Flamme flackert, ein kleiner, tanzender Lichtpunkt in der Stille des Raumes. Die Hitze ist schon jetzt zu spüren, noch bevor sie dich berührt. Sie kriecht über deine Haut, ein Vorbote des Schmerzes, der jeden Moment kommen wird.

Du kannst nicht weg. Dein Brustkorb hebt und senkt sich in schnellen, flachen Atemzügen, die Muskeln unter der Haut angespannt bis zum Zerreißen. Der Versuch, sich in die Fesseln zu legen, wegzudrücken, ist zwecklos. Du bist ein Schmetterling unter Glas, ein Ausstellungsstück. Ihre Blicke sind wie ein weiteres Brennen auf deiner Haut.

Er beugt sich leicht vor, sein Gesicht ist ruhig, konzentriert. Er genießt diesen Moment, diese absolute Kontrolle. Die Kerze in seiner Hand ist ein Zepter, ein Werkzeug der Qual. Du riechst das Wachs, den leichten, süßlichen Duft, der jetzt nur eine Drohung ist.

Die Kerze senkt sich weiter. Einen Zentimeter. Noch einen. Dein ganzer Körper ist ein einziger Nerv. Du presst die Zähne aufeinander, die Kiefermuskeln treten hervor. Ein Zittern läuft durch deine Beine, deine Fäuste ballen sich – ein sinnloser Reflex gegen die Fesseln.

Ein Tropfen. Ein einziger Tropfen flüssigen Wachses löst sich von der Flamme. Die Zeit scheint stillzustehen, während er fällt. Du siehst ihn, einen winzigen, glühenden Punkt.

Dann der Kontakt. Ein scharfes, stechendes Zischen, das in deinem Schädel widerhallt. Für einen Sekundenbruchteil ist der **** reine, weiße Glut, die sich in die empfindlichste Stelle deines Körpers frisst. Dann wird er zu einem dumpfen, pulsierenden Pochen. Ein Laut entringt sich deiner Kehle, ein unterdrücktes Keuchen, das in der Stille wie ein Schrei wirkt.

Er verharrt. Ein Lächeln umspielt seine Lippen. Ein stummes Versprechen: Das war erst der Anfang.

Die Luft im Raum ist zum Schneiden dick. Die Zuschauer halten den Atem an. Und du liegst da, komplett nackt, gefesselt und fixiert, und spürst, wie der **** nachlässt, um der furchtbaren, köstlichen Erwartung des nächsten Tropfens Platz zu machen.

Ein zweiter Tropfen.

Ein dritter.

Jeder ein kleiner ****. Jeder ein neues Feuer.

Deine Brustwarze ist ein einziger Schmerzpunkt. Rot. Geschwollen. Das weiße Wachs erstarrt zu einer kleinen, unregelmäßigen Landschaft auf deiner Haut.

Er sagt nichts.

Er muss nichts sagen.

Seine Augen sind auf dein Gesicht gerichtet. Auf deine Augen. Er sieht das Wasser, das sich darin sammelt. Siehst den Kampf. Den ****. Und darunter – etwas anderes. Dieses kleine, heiße Ziehen tief in dir.

Du schämst dich dafür.

Aber du kannst es nicht leugnen.

Nicht jetzt. Nicht hier. Nicht vor ihm.

Sein Gesicht nah an deinem. Sein Atem streift deine Wange, während seine Hand – seine freie, warme Hand – sich langsam deinem anderen Brust nähert. Er berührt dich nicht. Seine Finger schweben hauchzart über der Haut. Ein Millimeter Abstand. Vielleicht weniger. Du spürst die Wärme seiner Handfläche, noch bevor er dich anfasst.

Dann die Fingerkuppe.

Ganz leicht.

Ein Kreisen um die unberührte Brustwarze.

Dein Rücken krümmt sich, so weit es die Fesseln erlauben. Ein Laut entkommt dir. Dein Becken hebt sich unwillkürlich.

Er nimmt die Hand weg.

Dein Körper schreit nach seiner Berührung. Du spürst die Leere wie ein zweites Brennen.

Er greift wieder nach der Kerze. Die Flamme tanzt vor deinen Augen. Sie ist so schön. So gefährlich. Dein Blick hängt daran, kann sich nicht losreißen. Wie der einer Schlange vor der Flöte des Spielers.

"Du willst es", sagt er.

Du schüttelst den Kopf. Eine letzte, kleine Lüge.

Er neigt den Kopf. Sieht dich an. Lange.

Dann senkt er die Kerze.

Über der anderen Brustwarze.

Der erste Tropfen.

Du schreist. Diesmal wirklich. Ein lauter Schrei, der von den Wänden zurückkommt. Dein Körper bäumt sich auf, ein Bogen aus **** und Sehnsucht, und für einen Moment vergisst du, wo du bist. Wer du bist.

Es überflutet dich, löscht jeden Gedanken aus, bis nur noch Empfindung bleibt.

Und in diesem Brennen – mitten drin – ist dieses Gefühl.

Dieses Loslassen.

Du gibst auf. Ganz.

Dein Körper entspannt sich. Fällt in die Fesseln zurück. Deine Augen sind nass, deine Brust hebt und senkt sich. Aber du siehst ihn an. Und in deinem Blick ist nichts mehr von Kampf.

Nur Hingabe.

Nur Verlangen.

Nur er.

Er dir eine Haarsträhne aus dem verschwitzten Gesicht. Die Geste ist fast zärtlich. Fast. Seine Finger bleiben an deiner Schläfe liegen. Fühlen deinen Puls. Rast. Rast. Rast.

Sein Daumen wischt eine Träne weg.

Die Zuschauer. Ihre Blicke. Sie kleben an deinem nackten Körper, an deinen geröteten Brüsten, an dem Schweiß, der über deine Rippen läuft. Du siehst sie nicht. Du siehst nur ihn. Wie er die Kerze abstellt. Wie er sich langsam die Jacke auszieht.

Sein nackter Oberkörper macht Lust auf Mehr. Lust auf das, was in seiner Hose schummert. Er wird dich nehmen. Schon der Gedanke daran lässt deine Säfte fließen.

Er steht vor dir. Nackter Oberkörper. Die Haut spannt über den Muskeln. Ein feiner Schweißfilm glänzt im Kerzenlicht.

Du siehst seine Brust. Seine Schultern. Seine Hände.

Diese Hände.

Gleich werden sie dich berühren. Gleich wird er dich nehmen. Der Gedanke sitzt tief in dir. Ein Pulsieren zwischen deinen Beinen, das nichts mit dem Brennen auf deiner Brust zu tun hat. Oder doch. Es ist dasselbe Feuer. Es hat nur seinen Ort gewechselt.

Er kommt näher. Er beugt sich über dich. Sein Körper ein Zelt über deinem. Du riechst ihn. Schweiß. Haut. Männlich. Gefährlich.

Seine Hand legt sich um deine Kehle.

"Sieh mich an", sagt er.

Du gehorchst. Deine Augen treffen seine.

Sein Blick ist dunkel. Ohne Gnade. Aber da ist etwas anderes. Dieses Funkeln. Dieses Wissen. Er sieht dich. Wirklich. Sieht deine Scham. Dein Verlangen. Deine völlige, absolute Preisgegebenheit. Und er will mehr.

Seine andere Hand wandert nach unten. Langsam. Über deinen Hals. Dein Schlüsselbein. Die Mulde zwischen deinen Brüsten. An der verbrannten Stelle vorbei. Dein ganzer Körper zittert unter dieser Reise. Jeder Zentimeter Haut, den seine Finger streifen, brennt. Nicht wie Wachs. Wie Sehnsucht.

Dann ist er zwischen deinen Beinen.

Seine Finger streichen durch deine Nässe. Ein leises Geräusch in der Stille. Er zieht die Hand hoch. Hält sie dir vors Gesicht. Seine Finger glänzen. Dein eigener Saft. Beweis deiner Scham. Deiner Lust.

"Siehst du", flüstert er. "Du willst es."

Du nickst. Nur ein winziges Bewegen des Kopfes. Aber es ist alles.

Sein Lächeln ist schmal. Zufrieden. Er nimmt die Hand von deiner Kehle. Tritt einen Schritt zurück. Sieht dich an. Von oben bis unten. Deine gefesselten Glieder. Deine geröteten Brüste. Dein nasses, offenes Geschlecht. Du liegst da. Ausgeliefert.

Er öffnet seine Hose.

Das Geräusch des Reißverschlusses ist ohrenbetäubend laut. Du hörst dein Herz. Fühlst es im Hals. Zwischen den Beinen. Überall. Sein Glied tritt hervor. Hart. Bereit. Ein paar Tropfen Feuchtigkeit an der Spitze.

Seine Knie schieben deine Schenkel weiter auseinander. So weit es geht. Du spürst die Dehnung. Die völlige Öffnung. Er positioniert sich. Die Eichel an deinem Eingang. Ein Druck. Ein Versprechen.

Dann stoppt er.

Sieht dich an.

"Sag es", sagt er.

Du schluckst. Trocken. Deine Stimme ist weg. Nur ein Krächzen.

"Sag es", wiederholt er. Und sein Becken drückt einen winzigen Millimeter nach vorn. Nur die Spitze. Nur ein Vorgeschmack. Es reißt dich fast auseinander vor Verlangen.

"Ich...", flüsterst du. "Ich will es."

"Was willst du?"

Diesen Sadismus. Diese Demütigung. Dieses Hinauszögern. Du hasst es. Du liebst es. Es macht dich wahnsinnig.

"Dich", presst du hervor. "Ich will dich. In mir."

Er nickt. Einmal. Dann stößt er zu.

Hart. Tief. Ohne Vorwarnung.

Ein Schrei. Dein Rücken krümmt sich. Die Fesseln schneiden ein. Er ist in dir. Ausgefüllt bis zum Rand. Dein Inneres zuckt um ihn. Nimmt ihn auf. Will ihn nicht mehr loslassen.

Er verharrt. Einen Moment. Zwei. Sein Gesicht über dir. Die Augen halb geschlossen. Auch er spürt es. Diese Enge. Diese Hitze. Diese völlige Hingabe.

Dann beginnt er zu ficken.

Kein sanfter Rhythmus. Kein Liebesspiel. Er nimmt dich. Hart. Tief. Jeder Stoß trifft deinen Muttermund. Jeder Stoß lässt deine gefesselten Arme reißen. Jeder Stoß treibt das Wachs auf deinen Brüsten tiefer in dein Bewusstsein. **** und Lust sind eins. Nicht mehr zu trennen.

Deine Schreie sind jetzt Tierlaute. Keine Worte mehr. Nur Vokale. Nur Luft. Nur Klang. Du spürst, wie du kommst. Es baut sich auf. Tief in dir. Ein Druck. Eine Welle.

Er spürt es auch. Dein Inneres beginnt zu flattern. Zu pulsen. Du bist kurz davor. So nah.

Er stoppt.

Vollkommen.

Tiefer drin als vorher. Aber absolut reglos.

Du winselst. Dein Becken versucht sich zu heben. Zu bewegen. Vergeblich. Er hält dich mit seinem Gewicht. Mit seinen Händen auf deinen Hüften. Du kannst nichts tun. Nur liegen. Nur fühlen. Wie er in dir pocht. Wie deine Lust verebbt. Unbefriedigt. Quälend.

"Bitte", flüsterst du. "Bitte."

"Was bitte?", fragt er. Seine Stimme ruhig. Als säße er im Café.

"Weiter", schluchzt du. "Bitte. Ich muss."

Er neigt den Kopf. Sieht dich an. Dieses Lächeln. Dieses wissende, grausame, wunderschöne Lächeln.

"Du musst gar nichts", sagt er. "Du nimmst, was ich dir gebe."

Und dann bewegt er sich. Langsam. Ein Herausziehen. Zentimeter für Zentimeter. Du spürst jede einzelne Ritze deiner Haut, die ihn verlässt. Ein Verlust. Eine Leere. Dann wieder hinein. Langsam. Qualvoll. Kein Stoß. Nur ein Gleiten. Ein Vorführen seiner Kontrolle.

Deine Lust ist wieder da. Aber anders. Stiller. Tief unter der Haut. Ein unterirdisches Feuer. Es wächst mit jeder Bewegung. Jedes Mal ein bisschen mehr. Du spürst, wie es sich sammelt. Wie es dich füllt. Wie es nach Entladung schreit.

Und er gibt sie nicht.

Er fickt dich langsam. Kontrolliert. Immer an der Grenze entlang. Mal schneller. Dann wieder langsamer. Mal tiefer. Dann nur die Spitze. Du bist sein Spielzeug. Sein Instrument. Er spielt dich wie eine Geige. Und du singst für ihn.

Die Zuschauer. Sie sind nur noch Schatten. Nur noch Blicke. Du spürst sie nicht mehr. Es gibt nur ihn. Seinen Rhythmus. Seinen Atem. Sein Glied in dir.

Dann spürst du es. Sein Stöhnen. Ein tiefes Grollen in seiner Brust. Er wird kommen. Gleich. In dir. Der Gedanke reißt dich mit. Deine Lust schießt hoch. Unkontrollierbar.

Diesmal stoppt er nicht.

Er fickt dich jetzt hart. Wilder. Ungestümer. Die Kontrolle rutscht. Nur ein bisschen. Aber genug. Genug, dass du schreien kannst. Dass du kommst. Eine Welle. Nein, eine Flut. Eine Explosion. Dein ganzer Körper ist ein einziger Muskel, der sich um ihn zusammenzieht. Du siehst Sterne. Weiß. Nichts. Alles.

Und in diesem Moment spürst du ihn. Wie er sich entlädt. Heiß. In dir. Stoß um Stoß. Sein Schrei über dir. Dein Name. Oder etwas, das so klingt.

Dann Stille.

Nur Atem. Keuchender, jagender Atem. Deiner. Seiner.

Nach einer Ewigkeit richtet er sich auf. Sieht auf dich herab. Dein Körper ist nass. Verschwitzt. Deine Brüste rot. Geschwollen. Das Wachs klebt auf deiner Haut. Dein Geschlecht offen. Sein Sperma läuft aus dir.

Er streicht dir übers Haar. Zärtlich. Fast.

"Gut", sagt er. Nur das.

Dann steht er auf. Zieht sich an. Geht.

Du liegst da.

Komplett nackt.

Gefesselt.

Fixiert.

Sein Sperma kühlt auf deiner Haut.

Und du lächelst.

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