Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 62 by Redboom Redboom

Wie geht es weiter?

Vanessa kommt ins Zimmer.

Leon lag auf seinem Bett, das weiche Kissen unter seinem Kopf, die Decke locker über seinen Beinen. Das zarte, hellrosa Negligé schmiegte sich an seinen Körper, der Stoff fühlte sich fremd an, so wie alles in seinem Leben.

Dann hörte er wie sich die Tür öffnete. Seine Mutter Vanessa trat ein.

„Gute Nacht, mein Schatz“, sagte sie sanft und setzte sich auf die Bettkante. Ihre Augen musterten ihn mit einer Mischung aus Neugier und Berechnung. „Sag mir, Leonie… bist du wirklich der Vater von Nicoles Baby?“

Leon schluckte. Sein Blick huschte zur Tür, als könnte er entkommen. Dann nickte er zögerlich. „Ja…“, murmelte er.

Vanessa wurde nachdenklich. Eine seltsame Stille breitete sich im Raum aus, dann sah sie ihn mit einem entschlossenen Blick an. „Warte hier“, sagte sie und verließ das Zimmer.

Leon konnte nur blinzelnd hinter ihr herschauen. Minuten vergingen, bevor Vanessa zurückkehrte. In ihrer Hand hielt sie eine kleine weiße Dose.

„Hier“, sagte sie und schüttelte ein paar Pillen in ihre Handfläche. „Nimm eine.“

Leon griff nach der Pille, zögerte aber. „Was ist das?“

Vanessa lächelte sanft. „Sie werden helfen, das Wachstum deiner Milchdrüsen zu stimulieren.“

Leon erstarrte. „Meine… was?“

Vanessa beugte sich näher. „Du wirst dich um das Kind kümmern, Leonie. Während Nicole ihre Schule beendet und studiert, wirst du seine Mutter sein. Es stillen, es aufziehen, dich rund um die Uhr darum kümmern.“

Leon fühlte sich, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. „Nein… das kann nicht dein Ernst sein.“

Vanessa streichelte ihm sanft über die Haare und gab ihm einen Kuss auf den Mund. „Gute Nacht, mein Liebling. Wir reden morgen weiter.“

Dann war sie verschwunden, und Leon lag reglos da. Die bittere Nachgeschmack der Pille lag noch auf seiner Zunge. Sein Magen drehte sich um. Ein Gefühl der Panik breitete sich in ihm aus. Er ahnte, dass Nicole ihn reingelegt hatte. Er sah sich bereits, allein mit dem Kind eines fremden Mannes, während Nicole ihr Leben genoss.

Er stellte sich vor, wie er morgens früh aufstehen musste, weil das Baby schrie, in einem pastellfarbenen Nachthemd mit Spitzenbesatz. Mit müden Augen würde er sich vor den Spiegel stellen und feststellen, dass seine Brust tatsächlich voller Muttermilch war, gespannt unter dem Stoff seines Still-BHs. Er sah sich, wie er in einem Schaukelstuhl saß, das Kind an seine Brust gedrückt, während er es stillte – die warme Milch lief langsam aus ihm heraus. Die Windeln wechseln, Babykleidung waschen, Kinderlieder singen.

Er konnte nicht glauben, dass er in diese Lage geraten war. Es war ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gab.

Wie geht es weiter?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)