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Chapter 9
by
Levantin
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Unterwerfung
Ich drückte meinen Mund auf ihre Nike Pegasus Laufschuhe. Sie hatten eine weiße, leicht grünlich gelbliche Färbung und waren zum Glück blitzblank. Das Material fühlte sich erstaunlich weich auf meinen Lippen an, fast ein bisschen wie ein Fleecepullover. Ich zog meinen Kopf zurück und richtete meinen Oberkörper wieder auf, und mein Blick suchte den ihren. Loona's Augen funkelten und schienen von innen heraus zu leuchten, als ob jemand einen Scheinwerfer in ihrem Kopf eingeschaltet hätte.
„Also, John, unsere Beziehung wird sich verändern. Ich möchte nicht, dass du denkst, dass ich ein blödes Miststück bin, das dich in deiner Notlage ausnutzt. Denn das bin ich nicht, aber ich sehe, dass du Bedürfnisse hast, die du anscheinend nicht ausleben kannst, und als deine neue Schwester will ich dir natürlich helfen, deine Fantasien und Träume Wirklichkeit werden zu lassen.“ Bei dem Wort „Schwester“ malten ihre Finger imaginäre Ausrufezeichen in die Luft. Mein Blut rauschte mir immer noch in den Ohren, und ich konnte noch nicht ganz begreifen, was hier gerade passierte.
„Was meinst du damit genau, Loona?“ Sie hüpfte vom Tisch und setzte sich wieder auf den Stuhl, mit ihrem Oberkörper mir zugewandt.
„Ich meine damit, dass ich dir helfen werde, deine Fantasien Wirklichkeit werden zu lassen. Wie es scheint, hast du eine ausgeprägte devote Ader. Ich werde diese Stück für Stück freilegen und tiefer graben, solange bis ich auf Granit stoße.“ Bei den letzten Worten verwandelte sich ihr Lächeln in ein verspielteres, und ihre Ausstrahlung wurde kühler und distanzierter. Mein Gehirn begann langsam, aber sicher wieder zu arbeiten. Was meinte sie damit? Was machte ich hier eigentlich?
„Was... Wie genau hast du dir das vorgestellt, Loona?“ Ich wollte mich aufrichten und auf meinen Platz zurücksetzen.
Snap!
Loona's Schnippsen und ihre blitzenden Augen ließen mich in der Bewegung innehalten und zurück auf meine Knie sinken.
„Brav.“ Ihre Stimme war sanft, und sie lächelte, als sie meine Reaktion beobachtete. „Wie ich mir das vorgestellt habe. Ganz einfach, ich habe ja gesehen, wie du so drauf bist. Ich werde dich in deinem Sexualleben unterstützen und die Zügel in die Hand nehmen. Du willst wissen, wie es sich anfühlt, die Kontrolle zu verlieren und sie an jemanden abzugeben. Ich werde dieser jemand sein.“ Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
„Also, ich wollte eine Liste von dir mit Dingen, auf die du stehst, wo ist sie?“
„Auf meinem PC.“
„Gut ich werde sie mir ansehen, wenn ich vom Laufen wiederkomme, und mir überlegen, wie ich weiter mit dir verfahren kann. Deinen Koffer werde ich dir auch zurückgeben. Du hast eine beachtliche Sammlung an Seilen und anderem Bondage-Spielzeug. Du scheinst in deiner Vergangenheit viel Spaß gehabt zu haben.“
Ich nickte und hoffte, sie würde meine Verlegenheit auf die Tatsache zurückführen, dass ich immer noch vor ihr kniete und nicht auf die Tatsache, dass ich das Spielzeug bis jetzt nur an mir ausprobiert hatte. Dass ich Jungfrau war, wollte ich vorerst lieber für mich behalten; die ganze Situation war mir schon peinlich genug.
Loona band sich ihre Haare mit einem Zopfgummi zu einem Pferdeschwanz zusammen und stand auf.
„Ich gehe jetzt laufen, bevor ich losgehe, fessle ich dich aber. Also, hoch mit dir und ab in dein Zimmer.“ Ihre Worte hallten in meinem Kopf wieder. Sie wollte mich fesseln, sie wollte ernsthaft mit mir zusammen... das konnte nicht sein. Loona war auf einer Skala von 1-10 mindestens eine 12. Was wollte sie von jemandem wie mir? Sie wurde doch bestimmt von Date-Anfragen überschüttet. Warum gab sie sich mit jemandem wie mir ab? Nun gut, ich sah nicht schlecht aus, hatte ein ansehnliches Gesicht und war in Form. Aber ich war meilenweit von einem Model entfernt, und ebenso weit entfernt von einem muskulösen und starken Männerbild wie mein Vater oder Timo es verkörperten. Loona ging an mir vorbei Richtung Tür und hinterließ eine schwache Duftnote nach Mandeln und Rosenblüten. Ich machte mich auf die Beine und folgte Loona in mein Zimmer.
„Also, du kannst das Seil wieder an deinem Bett anbringen und glaub ich auch erstmal dranlassen. Dann müssen wir das nicht jedes Mal wieder an- und abmachen. Ist praktischer, und du hast doch im Moment eh keine Freundin, wenn ich das richtig mitbekommen habe, oder?“
Ich schüttelte nur den Kopf und begann das Seil wieder zu installieren. Loona verschwand kurz in ihrem Zimmer und kam mit dem Koffer zurück.
„Hier hast du ihn wieder“, sagte sie und schob ihn zurück unter mein Bett. Ich war mittlerweile fertig mit dem Anbringen der Seile und legte mich auf mein Bett.
„Was machst du da?“
„Ich lege mich hin, damit du mich fesseln kannst“, sagte ich, und Loona fing an zu lachen.
„Erst ausziehen, du Idiot.“
Meine Hände wurden schlagartig wieder feucht, und mein Penis wurde noch härter. Ich schluckte.
„Na los, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“ Loona's Ton wurde eine Spur schärfer und kälter.
Ich beeilte mich, aus meinen Klamotten zu kommen. Als ich bei meiner Hose angekommen war, grinste Loona breiter.
„Da scheint aber jemand ganz aufgeregt zu sein.“
Ich wurde wieder rot, und meine Hände zitterten leicht, als ich mir meine Jeans von den Beinen zog. Meine Boxershorts folgten, und nun lag ich wieder nackt da, wie Gott mich erschaffen hatte, vor ihr, der Frau, der ich seit 6 Monaten meine Träume widmete. Mein Penis stand steif von mir ab, und ich versuchte, nicht zu peinlich berührt auszusehen, sondern so, als ob es für mich normal wäre, mich einer Frau nackt zu zeigen, so wie ich Loona's Gesichtsausdruck ablesen konnte.
„Da!“, sie warf mir meinen Penisring mit Vibrationsfunktion hin. Ich griff danach und streifte ihn über. Dann begann ich, meine Füße und anschließend meine Hände zu fesseln. Ich schloss die Handschellen, und Loona nahm den Schlüssel an sich. Sie fischte mein Handy aus meiner Hose, begann auf ihm herumzutippen, und kurze Zeit später begann der Penisring zu vibrieren.
„Süß“, sagte sie, mit einem Blick auf meinen erigierten Penis, und mein Selbstbewusstsein erhielt einen Schlag in die Magengrube.
„Also, Kleiner, ich gehe jetzt laufen. Wenn wir wiederkommen, lese ich mir durch, was du für mich geschrieben hast. Ich hoffe, es ist was Vernünftiges dabei. Ich bin gespannt, ob du wieder alles vollgespritzt hast, wenn ich wieder da bin. Ich hoffe nicht. Ich habe den Plug extra weggelassen heute. Wir wollen ja nicht, dass du zu viel Spaß hast.“ Sie grinste und legte mein Handy auf meinen Schreibtisch.
Bevor sie aus der Tür ging, drehte sie sich noch einmal um.
„Bitte lächeln, John“, sagte sie, holte ihr Handy aus ihrer Oberschenkeltasche der Leggings und machte ein Foto von mir.
„Also, bis später, lauf nicht weg“, mit diesen Worten verließ sie die Tür, und kurz darauf hörte ich die Wohnungstür auf- und wieder zugehen. Ich war allein, nackt an mein Bett gefesselt, und Loona war mit dem Schlüssel weg. Mein Penisring vibrierte und stimulierte meinen Penis langsam, aber gleichmäßig. Doch das war nichts im Vergleich zur Explosion an Gedanken und Gefühlen in meinem Inneren. Mein Gehirn drehte durch, und ich hatte eine Weile Zeit, mich damit auseinanderzusetzen. Loona ging im allgemeinen mindestens 30 Minuten laufen. Ich schloss meine Augen, und meine Gefühle und Gedanken brachen wie eine Sturzflut über mich herein.
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Johns Verhängnis
Selbstfesseln kann gefährlich sein.
John will seinem "Hobby" der Selbstfesselung nachgehen, doch es läuft anders als er es sich erholft hat, doch vielleicht so wie er es sich ertäumt hat.
Updated on Jun 8, 2026
by Levantin
Created on Nov 3, 2023
by Levantin
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