Was macht ihr?

Um die Stadt ziehen.

Chapter 9 by Kfkebtkso

Endlich könnt ihr etwas unternehmen.
Heute Abend wollt ihr in ein paar Bars und Clubs.
Dafür putzt du dich auch schon fein raus.
Ein schwarzes Kleid das deine Figur zeigt und ein paar Stöckelschuhe hast du dir dafür auch schon rausgesucht.
Das Laufen in den Stöckelschuhen ist gar nicht so einfach, du hast aber schon geübt.
Um 9 Uhr abends gehen Lisa, Lukas und Du los.
Erst einmal in eine Bar. Auf dem Weg erntest du schon die ersten Blicke. Ob sie dich attraktiv finden oder weil sie dich als Mann in einem Kleid sehen weißt du leider nicht.
Schon bald seid ihr in der ersten bar.
Ihr fangt an zu trinken.
Dann geht ihr in die zweite.
Wieder trinkt ihr.
Du bist schon etwas Blau, machst aber weiter.
Bald ist es auch schon 12 und ihr geht in den Club.
Auch hier Fliesen die Cocktails. Du tanzt, du trinkst...

Du wachst in einem weichen Bett auf. Tageslicht scheint durch das Fenster hinein. Deine Beine und dein rechter Arm schauen aus der Decke hinaus und fühlen sich kalt an.
Von deinem Later ist dir kotzübel.
Du schaust dich im Raum um. Du bist in einem fremden Zimmer. Scheise, wo bist du?
Neben dir liegt ein Mann. Du erkennst ihn nicht.
Er wirkt älter als du, vielleicht Anfang 30. Hast du mit ihm geschlafen? Weiß er dass du trans bist? Wer ist er überhaupt. Sein Arm hängt noch über die.
Du legst ihn beiseite und stehst auf.
Die Gegend außerhalb des Fensters erkennst du. Die bist nur ein paar hundert Meter von Zuhause entfernt. Du suchst dein Handy. Währenddessen wacht der Mann langsam auf. Du siehst einen vergangenen Anruf und dass Lisa auf eine Nachricht von dir reagiert hat. Du öffnest sie.
Du hast ihr wohl geschrieben dass du mit Jakob nach Hause gehst und ihr deinen Standort geschickt.
Wer ist Jakob?
"Hey.", sagt Jakob.
Du zuckst zusammen.
"Alles okay?"
"Ähm ja", antwortest du leise, "Haben wir..."
"Nein, das war zwar der Plan, aber du bist gleich eingeschlafen."
Er lächelt.
"Wie geht es dir?"
"Mir ist etwas übel."
"So blau wie du warst wundert mich das nicht." Er steht auf und holt dier ein Glas Wasser.
Du bedankst dich bei ihm.

"Ich bin übrigens Emma."
Er lächelt wieder.
"Du hast wohl ein ziemlichen Filmriss, was?"
"Ja, was ist denn gestern passiert?"
"Gegen 3 Uhr morgens habe ich dich angesprochen. Wir haben ein bisschen getanzt und sind dann raus aus dem Club."
"Und dann?"
"Dann haben wir uns erstmal ein bisschen unterhalten."
"Und deshalb bin ich hier?"
"Naja wir haben uns größtenteils mit Händen und Küssen unterhalten."
"Und dann sind wir zu dier nach Hause?"
"Ja. Als wir hier wahren ging es schnell in Richtung Schlafzimmer. Ich wollte mich schon ausziehen und naja bis ich halb nackt war warst du schon Weckgetreten."
Du schaust Weck. Es ist dir etwas peinlich.
Sein Blick richtet sich wieder auf dich.
"Wenn es dir gut genug geht können wir das aber noch nachholen."
Dier läuft ein kalter Schauer über den Rücken. Deine Schwester hat dich vor so etwas Gewarnt.

Jakob erkennt aber dein Unbehagen.
"Du musst aber nichtsachen was du nicht willst. Komm wir frühstücken erst einmal."

Nach einer Tasse Kaffee und ein bisschen zu essen geht es dir schon ein bisschen besser.
Und du musst dir eingestehen dass Jakob wirklich attraktiv ist. Kein Wunder dass du mit ihm mitgekommen bist, gerade wenn du blau warst.

Nach dem Frühstück startet er den nächsten Versuch. Er setzt sich auf den Stuhl neben dir und nimmt deine. Hand. Er sagt dir er habe selten so eine schöne Frau wie dich gesehen.

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