Wohin geht es?
Trepp ab!
Auf der Treppe geht es nur langsam voran. Der Priester, nutzt die Zeit seinen niederländischen Mitarbeiter zu informieren. Da dieser Kollege scheinbar nicht besonders schnell in seiner Auffassungsgabe ist. Er kann es nicht glauben, dass der Monsignore beschlossen hat. Dieses Treiben in dem Haus Gottes zu dulden. Erst der Hinweis:
„Das in diesem würdigen Haus in all den vielen Jahren, schon andere dinge geschehen sind. Dass dieses hier doch ein Akt der Nächstenliebe ist, aktive Nächstenliebe in ihrer direktesten Form. Als solche natürlich gottgefällig ist. Dass das Mädchen doch denn Männer sehr in ihrer Not hilft. Sie selbst auch einiges dafür zurück bekommt. Sie müssen es nur als ein Ritus der Segnung sehen. Da ja Gott Liebe und Freude in seien Häuser, wünscht. Wenn dieses Mädchen ihre außergewöhnliche Gabe, die sie nur von Gott selber bekommen haben kann, zum Segen dieses Hauses gebraucht. So kann ich niedriger Diener Gottes dieses doch nicht verhindern. Ich würde mich doch an dem göttlichen Willen versündigen“ Der Priester ist entweder ein guter Schauspieler oder er glaubt echt daran.
„Das Wunder, das uns durch dieses atemberaubende Mädchen zuteilwird. Ist eine Gnade Gottes, sie ist ein Geschenk an alle die Leben. Wir alle hier sollten alle dankbar sein, ihr unsere Aufwartung machen zu dürfen. Was sie uns gibt, ist, soviel mehr als sie von uns nimmt. Und nun gehen sie wieder nach oben und werden noch einmal dieses Wunder erleben es wird sie stärken und befreien. Es wird sie ihre Ängste und Zweifel vergessen lassen. Sein sie bereit mein Sohn es wird sie befreien. Es ist eine Offenbarung, sie werden nun den Hauch Gottes durch dieses herrliche Geschöpf erfahren! Gehen sie!“ Ich bin sehr beeindruckt. Selbst ich möchte gleich wieder zurück zu Lucy. Mir meine dritte Segnung holen. Der alte Holländer schlendernd die Treppe hoch. Sein Gesicht zeigt ein entrücktes Grinsen.
Der Monsignore blickt mich prüfend an. Ich Schlucke etwas erschrocken, ein Kribbeln in meinem Nacken lässt mich unbehaglich zittern. Doch da ist ein Blitzen ihn den Augen dieses Kirchenmannes. Seine Mundwinkel zucken kurz. Er setzt seinen Weg fort. Er greift mir einen Augenblick an der Schulter, klopft sie und nickt die Treppe runter. Ich folge ihm.
Weit kommen wir nicht. Nach einigen Schritten findet er Gesprächspartner. Es einsteht eine angeregte Unterhaltung über die Architektur und Akustik in dieser Kathedrale. Der Monsignore hat keine Eile.
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