Chapter 5
by
SecretLab
Wie geht es weiter?
Szenenwechsel zu Emily: intime Gespräche im Dampfbad
Als die kleine Hausangestellte mit ihrem anzüglichen Grinsen wieder verschwand, knotete die junge Frau hastig und verschämt ihren Bademantel wieder zu. Die Spezialbehandlung der Asiatin hatte sie - gleich nach der Geschichte mit dem Solarium - erneut an so manche ihrer Grenzen gebracht. Seelisch wie körperlich.
Lässig stand ihr Carlotta splitternackt gegenüber und nippte an dem mittlerweile schon leicht warm gewordenen Cocktail von vorhin. Sie lächelte ihr aufmunternd zu und fragte sie:
„Und was wollen wir jetzt machen? Sauna, Dampfbad oder Whirlpool? Du hast die Wahl!“
Emily schluckte und überlegte panisch. Jetzt nur keinen Fehler machen. Schnell entscheiden, wie eine toughe Führungskraft. Hmmm… im Dampfbad wäre sie vermutlich eine Weile vor Blicken geschützt. Sie schämte sich etwas für ihre ungewohnt blanke Muschi.
„Dampfbad – jawoll!“
Wohlwollend nickte ihre Chefin und führte sie zum Dampfbad um die Ecke, welches schon vorbereitet war. Im Grunde ein weiterer kleiner Raum, gefliest und voller feuchter, wabernder Dampfschwaden. Eine LED-Beleuchtung sorgte für wechselnde Farbtöne, die durch den Raum ringsherum schwebten und eine wohltuende Atmosphäre schufen.
Die warme feuchte Luft und der schummrige Nebel waren eine Wohltat für Emily. Hier konnte sie etwas ausruhen und mal wirklich entspannen, hoffte sie. Der Abend war bis jetzt doch sehr aufregend gewesen. Eine ganz andere Art von Wellness, als sie angenommen hatte. Sie hoffte nur, dass es ab jetzt etwas ruhiger werden würde.
Das Dampfbad war klein und für maximal vier Personen ausgelegt. Für zwei Personen gab es ferner zwei spezielle Plätze mit merkwürdigen Sitzwannen, voller Düsen und Löcher. Auch ringsherum an den Wänden waren überall Dampfdüsen in fast bedrohlicher Anzahl montiert. Carlotta führte sie zu eine der Sitzwannen und setzte sich selbst gegenüber auf den anderen Platz. Der Nebel war so dicht, dass ihre Konturen verschwammen, nur ein Umriss ihrer weiblichen Figur übrigblieb.
Sie hörte die Stimme der älteren Frau gedämpft, und doch ganz nah: „Ahhhh. Herrlich, oder?“
„Ja…“, murmelte Emily zurückhaltend.
Carlotta sprach weiter. „Auch das Dampfbad ist vollautomatisch gesteuert und startet gleich ein zufallsgesteuertes Behandlungsprogramm, auf das wir uns freuen können. Die Türe wird verriegelt für die nächsten 21 Minuten und kann nur im Notfall geöffnet werden. Also entspann dich am besten einfach gleich, lehne dich zurück und genieße.“
Die junge Frau schluckte, konnte ja nicht so schlimm werden. Die LED´s blinkten kurz auf, dann startete offenbar das Programm, verschiedene feine Dampfdüsen strahlten ringsherum und auch von unten auf ihren nackten, zarten Körper und massierten ihn auf diese Weise sanft. Fühlte sich tatsächlich nicht schlecht an. So konnte es ruhig weitergehen. Sie schloss die Augen.
Offenbar wollte die Gastgeberin die nun folgende Stille mit Small-Talk überbrücken. „Und Emily, wie gefällt es dir hier bei uns?“ Sie kicherte kurz. „Na zumindest sind dein Süßer und du in den Vorzug einer kostenlosen Intimrasur gekommen, stimmt´s?“
Wie unangenehm für die junge Frau, aber sie musste antworten. „Ja, danke dafür. Hier ist es wirklich sehr angenehm…“
Carlotta bohrte nach. „Das hat deinem Freund doch sicher auch gefallen. Mai Ling ist sehr geschickt. Bist du eifersüchtig gewesen, dass fremde Hände seinen Schwanz so anfassen durften? Oder bist du da entspannt in solchen Dingen. Also Hugo und ich sind da absolut relaxt.“
Jetzt musste Emily fast lügen. „Ja, ich vertraue ihn und habe da auch kein Problem. Wir gehen ja auch -ähem- OFT in die gemischte Sauna und checken andere Pärchen ab…“ Sie setzte noch eines drauf und zum Glück sah ihr Gegenüber nicht ihren glühendroten Kopf.
„Du weisst schon: ich schaue mir die fremden Männerschwänze ausführlich an und Luca die ganzen Pussies und Titten. Und er scheint einen Fetisch für reifere Frauen zu haben. Einmal hat er mich geradezu mitgeschleift in eine viel zu heiße Sauna mit einer üppigen Gruppe älterer Damen mit Riesentitten. Und hat fast einen Ständer bekommen. Ich hab nichts gesagt. Ich meine, er liebt mich sehr, also akzeptiere ich natürlich auch seine geheimen Vorlieben.“ Das Letztere mit den reifen Frauen war tatsächlich passiert, keine Lüge. Irgendwie tat es gut, das mal jemand anzuvertrauen.
Zufriedenes Kichern kam von dem Schemen auf der anderen Seite des Dampfbades. „Das finde ich gut. Ja, und mein Hugo steht auf süße junge Dinger mit kleinen Tittchen, so wie du. Du wärst ein richtiger Leckerbissen für ihn, hehe. Ist auch für mich ok. Jedem seine Vorlieben. Was mich anbelangt, ich steh ja ehrlicherweise so richtig auf Analsex. In die Muschi gefickt zu werden, ist schon schön, aber in den Arsch ist nochmal was ganz Besonderes. Gefällt dir das auch? Oder auf was stehst du so?“
Emily war entsetzt über die Wendung, die das Gespräch unerwartet genommen hat. „Ähm, NEIN. Ich habe da keine Vorlieben…“
„Ach komm schon. Wir sind doch hier ganz unter uns – auf irgendwas versautes musst du doch stehen, oder?“
Die junge Frau schluckte. Na gut, heraus mit ihren innersten Sehnsüchten. „Jaaa…. Also gut: SCHLUCK – ich stelle mir in meinen wildesten Fantasien manchmal vor, wie ein fremder, kräftiger Mann mich einfach derb benutzt, ganz wie er will, während mein Verlobter dabei zuschauen muss, ohne etwas dagegen tun zu können. Ächz!“
Bei dem Gedanken daran wurde Emily fast schon wieder kribbelig zwischen den Beinen, die beständig von Düsen sanft rotierend massiert wurden. Unglaublich, das laut ausgesprochen zu haben!
Wohlgefällig antwortete Carlotta von ihrem Sitzplatz aus. „Wie geil! Das musst du doch dann auch mal ausprobieren oder?“
Peinliches Schweigen folgte von Emily. Das war zuviel. Also wechselte die Chefin das Thema:
„Wer weiß, was Luca gerade in der Masturbationszelle da hinten treibt. Mein lieber Mann hüllt sich da ja in Schweigen, und ich lasse ihm auch die Privatsphäre. Bestimmt irgendwelche Pornos anschauen oder so, in Dauerschleife. Die Zelle ist natürlich schalldicht.“
Wie geht es weiter?
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