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Chapter 109
by
Uwe37073
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Strandromantik Part 2
POV Sabrina
Nachdem mich Johns Verhalten und seine Worte wiedermal in eine emotionale Trance versetzt haben, kann ich nicht anders als ihm lediglich verträumt zuzunicken. Im traumhaften hier und jetzt habe ich sogar kurze Zeit vergessen, was wir eigentlich vor hatten. Zu sehr hat mich der Gedanke gefangen genommen, dass John mein fester Freund sein könnte. Mein liebender Freund den ich auch in der Öffentlichkeit zeigen kann, in der wir unsere Gefühle füreinander frei und ohne **** zeigen können.
Eine Vorstellung, die sich so absurd angefühlt hat und ich nur als Hirngespinst abgetan habe, könnte doch eine Überlebenschance in der Realität haben. Gedanken um Gedanken malen sich die schöne heile perfekte Welt aus, während mich John unbemerkt bereits die fast menschenleere Strandpromenande entlang in Richtung der belebtereren Ortschaft bugsiert. Die Minuten verrinnen in der Achterbahnfahrt meiner Gefühle und Gedanken. Nur das sanfte beruhigende Meeresrauschen dringt permanent durch meine Ohren hindurch.
„Sabrina? Alles gut bei dir?“ höre ich die Stimme meiner wärmsten Träume.
„Wie kann er nur fragen, ob bei mir alles gut ist. Es ist auf einem Level perfekt aber auf einer anderen Ebene auch so beschissen“ denke ich so bei mir, während die Gefühle meines Hochs auch wieder den kalten Gefühlen der Realität weichen müssen. Ich kann ihm gerade nicht direkt eine Antwort liefern. Stattdessen gehen wir noch einige Meter die nun belebtere Promenade entlang, welche von gut gefüllten Restaurants gesäumt wird.
„Sabrina? Rede doch mit mir. Was ist plötzlich los?“ fragt er mich nun eindringlicher, sodass ich meinen Blick von dem Restaurant abwende und nun in die Augen meines jungen Liebhabers schaue. Tief bohrt sich sein Blick in mich hinein, als ob er am Liebsten jeden einzelnen meiner Gedanken durch meine Augen lesen wollen würde. Währenddessen jagen noch immer so viele Gedanken durch meinen Kopf. Gedanken über unsere verkorkste Beziehung , Gedanken darüber wie schön es wäre einfach wieder Anfang 20 und frei zu sein. Gedanken darüber wie eine echte Beziehung mit John aussehen könnte. Gedanken darüber wie ich John meinen Eltern als meinen neuen Freund vorstelle. Und eben Gedanken darüber, wie mein bisheriges Leben und mein bisheriges Sein vor mir in Scherben zusammenbricht.
„Ist es dein Glück wert fast 20 Jahre Lebensaufbau wegzuwerfen? Willst du dieses alte Leben? Interessiert es dich was andere über dich denken? Ist dieser Junge Mann all das wert? Was ist wenn es nur ein kurzes Abenteuer ist? Was ist wenn ich in einem Jahr einsam und alleine darstehe? War es das dann wert?“ geistern die Fragen in einem rasanten Tempo durch meinen aufgewühlten Kopf ohne auch nur ansatzweise gute Antworten zu haben.
„Musstest du sagen, dass du mein Freund bist?“ entgleiten mir mit einem Mal die Worte, die all diese wirren Gedanken in mir ausgelöst haben.
Für einen Moment entgleiten Johns Gesichtszüge und er schaut mich mit einem Mix aus Verwunderung und Ratlosigkeit an. Unser zuvor langsames Tempo kommt nun vollends zum Erliegen und zuerst hält John inne, bevor er damit auch mich stoppt. Peinlich berührt spüre ich wie es mir nun deutlich wärmer wird. Meine Wangen fangen an zu Glühen und merkwürdiger schäme ich mich für meine wenig durchdachte Frage.
„Ähhhh…was…was…äh..war es etwa so verkehrt? Habe ich dich damit verletzt, ich dachte nicht…ich wollte nicht…ich wollte dich nicht verletzen…ich wollte doch nur zeigen, dass du zu mir gehörst…zumindest für heute Abend“ erwidert John mit bebender Stimme, während seine letzten Worte nur noch leise krächzend seiner Kehle entweichen. Seine wenigen Worte stechen mir einmal vollends ins Mark und ich spüre wie mir mein Herz augenblicklich in die nicht vorhandene Hose rutscht. Ich hole einmal tief Luft und richte meinen zuvor abgesenkten Blick voller Selbstzweifel auf den Freund meines Sohnes. Noch immer funkelt dieser faszinierende junge Mann mich voller Verwunderung an und wartet gespannt auf meine Reaktion.
„Bitte versteh mich nicht falsch. Bitte denk nicht, dass ich all das hier nicht will. Oh Gott, es ist eben das komplette Gegenteil, ich will das alles hier so sehr. Doch diese paar Worte von dir haben meine ganze Gedankenwelt wieder ins Rasen gebracht. Hat sich all das hier vorher wie ein Fiebertraum angefühlt, ist es nun plötzlich so real. So verdammt real und das macht mir Angst. Verdammt große Angst vor dem was kommen und passieren kann. Vor all dem wie es weitergehen soll, wie unsere Zukunft aussieht. Haben wir überhaupt eine gemeinsame Zukunft? Ist es nicht doch nur ein kurzer Sommerflirt? Bilde ich mir was ein? Du merkst selbst wie verwirrend das alles für mich ist und das sage ich dir, obwohl ich diejenige mit den schlauen Ratschlägen sein sollte. Doch stattdessen stehe ich hier als eigentlich gestandene Frau vor dir, dir als Brecher meines Herzens, dir als Freund meines Sohnes, dir als Droge meines Körpers und eben dir als die Person in die ich mich verdammt nochmal verliebt habe“ prasseln die Worte unkontrolliert aus mir heraus. Ich habe während meines Monologs auch gar nicht gemerkt, wie mir inzwischen schwere Tränen die erhitzten Wangen hinunterrinnen. Kurz versuche ich meinen Blick beschämt von John abzuwenden, doch zu meiner Überraschung spüre ich seine freie Hand an meinem Kinn, welche mich nun wieder zu ihm aufschauen lässt. Mit großen feuchten Kulleraugen blicke ich in das gütige Gesicht meines jungen Lovers. Tatsächlich genügt nur diese kleine Geste, dass mein Herz ein paar Tempostufen freudiger gegen meine Brust hüpft.
„Sabrina ich verstehe deine Worte und auch deine Taten. Ich kann nicht vieles Tun, um dir die Sicherheit zu geben, dass das was wir hier haben echt ist. Für mich jedenfalls ist es verdammt echt! Aber dennoch stehe ich hinter jeder Entscheidung, die du treffen musst. Du weißt wie viel du mir bedeutest und das Schlimmste wäre es dich unglücklich oder traurig zu sehen. Ich will zu deinem Glück beitragen und nicht zu deinem Unglück führen. Ich liebe dich über alles und auch wenn ich noch **** und unerfahren bin, weiß ich das all das hier mein Herz zum Rasen und mein Blut zum Kochen bringt. Du bist und bleibst meine Traumfrau…und natürlich hoffe ich aus tiefsten Herzen, dass es hier nicht endet. Nein, ich will mit dir noch ganz viele neue Erfahrungen machen und dein Herz Tag für Tag wieder erobern, bist auch der letzte Funken Zweifel aus deinen Gedanken verschwindet“ erwidert er mit emotional geladener Stimme. Seine Worte prasseln auf mich ein und besänftigen mich ohne wirklich die in mir grassierenden Fragen zu beantworten. Stattdessen kullern meine Tränen weiter und lassen inzwischen mein Make-Up sicherlich verschwimmen. Doch inzwischen kullern meine Tränen nicht auf Grund meiner Ratlosigkeit, sondern auf Grund der schönen Liebesbekundungen von John.
„Womit habe ich das nur verdient?“ hauche ich ihm zart entgegen und sofort spüre ich wie er meine Hand etwas fester drückt.
„Du hast alles und noch viel mehr verdient“ sagt er sanft ohne seinen liebenden Blick von mir abzuwenden. Wiedermal sorgen seine Worte für eine positive Achterbahnfahrt meines Herzens.
„Ich glaube, ich will gar nichts mehr essen. Ich will nur noch die Zeit mit dir in Ruhe genießen heute Abend, weit weg von dem Trubel. Was sagst du, wollen wir uns ein stilles Plätzchen am Strand suchen?“ frage ich ihn nach ein paar Sekunden der emotionalen Stille, in der mir wieder unsere aktuelle Position inmitten der belebteren Promenade bewusst geworden ist.
„Ich gehe mit dir überall hin. Und ja, ich kann mir nichts schöneres Vorstellen als mit dir alleine am Strand zu sein und jede Sekunde Zweisamkeit zu genießen“ antwortet er ohne Umschweife. Mit einem Lächeln auf den Lippen, ergreife ich nun wieder die Initiative und geleite ihn an seiner Hand in Richtung Strand.
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Verführungsgeschichten
Eine Kollektion von verschiedenen Kurzgeschichten
Eine Sammlung mehrer Kurzgeschichten aus den Bereichen , Cheating Wives, Teens und Romance.
Updated on Apr 2, 2026
by Uwe37073
Created on Jul 16, 2020
by Uwe37073
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