Der Weg zum Aschewald ?

Soweit läuft alles gut.

Chapter 39 by The Pervert

Lesyamina entschied sich dann aber doch noch für eine kleine Hilfe. Sie suchte sich einen dünnen aber kräftigen Stock, den Sie mitnahm.

Sie lief zunächst einfach in Noortliche Richtung. Der Boden war zunächst weich und von saftigem Gras bedeckt das das laufen mit blossen Füssen sogar recht angenehm machte. Bald kam sie aber an eine Stelle wo der Boden härter und steiniger wurde. Lesya folgte zunächst dem weiter mit Gras bewachsenen Land und lief dabei eine Weile parallel zum Waldrand. Dann kam sie an eine Stelle wo der Boden in eine Senke hinab führte und folgte diesem Weg.

Nun musste sie zwar öfters stacheligen Pflanzen aus dem Weg gehen, aber da das Gras recht hoch war und es viele weitere Pflanzen gab hinter denen sie sich verstecken konnte blieb sie nun zwischen den Hügeln.

Der Stock erwies sich als nützlich, denn Lesaya konnte sich so einige Wege zwischen dem zähen Gestrüpp frei schlagen.

Zum Glück war sie das Laufen ohne Schuhe durchaus gewohnt weshalb sie auch zwischen den stacheligen Pflanzen ohne grosse Schwiergkeiten und Verletzungen vorwärts kam.

Sie folgte dem Weg zwischen den Bodenerhebungen und Hügeln ohne sich besonders zu orientieren. Sie wusste wohin sie sich bewegte und brauchte keine visuelle Bestätigung.

Das bedeutete das sie wenn sie erneut in einer Bodensenke stand keinen der beiden Waldränder sah. Das bedeutet aber auch das sie selber ebenfalls nicht gesehen werden konnte.

Deshalb vermied sie es auch die Hügel zu sehr zu erklettern.

Erst nachdem sie ein paar Stunden marschiert war und die Sonne sich anschickte in absehbarer Zeit unter zu gehen erklomm sie eine Hügelkuppe um zu schauen wie nahe sie dem anderen Wald schon war.

Zu ihrer Enttäuschung war sie noch ziemlich weit von den ersten Bäumen entfernt. Der Marsch durch das hohe Gras ging doch nicht so schnell voran wie sie gehofft hatte.

Sie nahm sich die Zeit eine Weile das Land in der Richtung aus der sie gekommen war zu beobachten, sah aber keinen Hinweis darauf das die Orken ihr folgten.

Immerhin etwas.

Lesya schätzte das sie noch eine Stunde weiter marschieren konnte bevor es dunkel wurde, und obwohl sie sich inzwischen doch etwas müde fühlte, beschloss sie genau das zu tun. Je schneller sie sich wieder zwischen schützenden Bäumen befand, desto besser.

Nach ihrer Schätzung hatte sie schon etwa die halbe Strecke geschafft. Und da es nach einer warmen Nacht aussah und hier anscheinend auch keine Raubtiere herum streiften sprach nichts dagegen sich nachher wenn es dunkel wurde einfach ins Gras zu legen und zu schlafen. Aber deshalb brauchte sie ja nicht zu trödeln. Und so lief Lesyamina weiter.

Als es dunkel wurde liess sich Lesyamina auf der Kuppe eines Hügels nieder, ass ein paar ihrer Vorräte, nahm ihre Tasche unter den Kopf und war in Minuten eingeschlafen.

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Ruhen. Schlafen. Vielleicht träumen ?

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