Packen die beiden jetzt aus?

Sie sind ganz auskunftsfreudig

Chapter 100 by Hentaitales Hentaitales

Steffi legte ihren Kopf ein Stück zur Seite. "Ich hoffe mal, du hast uns nicht nur gefickt, damit wir dir jetzt unsere Geheimnisse verraten?"

Alex erwiderte ihren Blick. "Ihr habt's von euch aus angeboten", sagte er, "und nachdem die Idee auf eurem Mist gewachsen ist, dürft ihr euch jetzt nicht beschweren, wenn ich das auch erwarte."

"Ist ja schon gut", lachte sie, "wollte dich nur ein bisschen aufziehen. Also, zunächst mal zu uns beiden. Wie gesagt, wir sind keine Zwillinge."

"Ihr seht aber so aus", gab Alex zurück.

Fanny nickte. "Aber das täuscht. Steffi ist zwei Wochen älter als ich."

Mit einem Stirnrunzeln sah Alex zwischen den beiden hin und her. "Aber ihr seid beide Steffens Töchter."

"Sind wir", bestätigte Steffi. "Du musst wissen, wenn Mama mehrere Kinder vom selben Mann hat, dann sehen sie sich immer extrem ähnlich. Fast wie Zwillinge. Liegt daran, dass Mamas Körper immer nur die besten Gene von einem Mann auswählt, um daraus eine Tochter zu machen. Unter den besten gibt's nicht mehr viel Varianz. Darum lässt sie auch eigentlich nie jemanden mehr als einmal über sich rüber. Fällt zu sehr auf, wenn's dauernd Zwillingspaare hagelt."

"Und wieso hat sie dann Steffen zweimal rangelassen?" wunderte sich Alex. "Wenn sie's normalerweise nicht tut."

Fanny grinste. "War ein Experiment von Papa. Er wollte wissen, ob sich auch sein Sperma verändert, wenn er seine Gestalt wechselt. Wie man an uns beiden sieht, war die Antwort nein. Mama war ziemlich sauer darüber. Papa hat ihr nämlich vorher nicht verraten, dass er es war."

Steffi nickte. "Seither macht er dafür so ziemlich alles, was sie von ihm will. Er fühlt sich wegen Fanny ein bisschen schuldig, glaub ich." Sie grinste. "Was ihn allerdings nicht davon abhält, es uns beiden immer wieder gut zu besorgen. Und sorry, Alex, er ist im Bett echt ein bisschen besser als du."

"Auch wenn er nicht ganz so viel abspritzt wie du", fügte Fanny hinzu.

"Ja, ja, hab's schon kapiert", meinte Alex etwas unwirsch - Tom hatte ihn ja schon vorgewarnt, dass die beiden nicht ganz so leicht zufriedenzustellen waren wie Tamara. "Aber was hat das alles jetzt mit diesem Connor zu tun?"

Steffi grinste. "Connor ist Mamas jüngster Sohn", sagte sie. "Der letzte Junge, den sie hatte, ehe sie nur noch Töchter kriegen konnte. Das Interessanteste an ihm ist allerdings sein Nachname. Er heißt vollständig Connor O'Hagan. Na, klingelt da was?"

Alex schüttelte den Kopf. "Nie gehört."

"O'Hagan? Wie Patrick O'Hagan? Der Gründer von Metapartner?"

"Metapartner?" Alex sah interessiert auf. "Da klingelt was - das ist doch dieser Internetkonzern, der überall Werbung für Verkaufsplattformen macht."

Die Schwestern nickten gleichzeitig. "Genau der", bestätigte Fanny. "Wurde noch im letzten Jahrhundert gegründet und ist heute einer der größten europäischen Technologiekonzerne. In Irland gegründet von Patrick O'Hagan, der vor ein paar Jahren als Multimilliardär gestorben ist. Kinderlos, bis auf einen einzigen Sohn: Connor."

Alex fiel fast die Kinnlade herunter. "Connors Vater war ein Multimilliardär?"

"Der ihn noch zu Lebzeiten als seinen Sohn anerkannt hat", bestätigte Steffi. "Die haben zusammen ne Story erfunden, dass er zwanzig Jahre vorher mal auf einer Party Sex hatte und ne andere Frau ihm nie gesagt hat, dass er damals Vater geworden war- Egal, Connor hat auf jeden Fall ganz schön was von ihm geerbt. Geld, Aktien, Immobilien, und auch dieses Haus hier. Darum können wir auch hier drin wohnen."

"Der alte O'Hagan war Mama superdankbar, dass sie ihm noch einen Nachkommen geschenkt hat, nachdem er sein ganzes Leben lang kinderlos war", erklärte Fanny. "Für ihn war es klasse, dass sie paramenschliche Kräfte hatte, und er hat den Scheiß nie geglaubt, dass wir was Böses sind. Leider-" Sie seufzte. "Leider hat er dann nicht mehr lange überlebt."

Steffi nickte. "Er war schon ziemlich alt", fuhr sie fort, "aber er wollte nach Connor unbedingt noch ein zweites Kind haben. Hat Mama wieder und wieder bekniet, dass sie ihm doch eine Tochter schenken soll. Mama war das aber zu unsicher, weil sie das Geschlecht des Kindes nicht kontrollieren konnte, und ein Zwillingsbruder von Connor, der auch noch aus dem Nichts auftaucht, das wäre schwer zu erklären gewesen. Darum hat sie seinen Samen auch nicht mehr für eine Schwangerschaft benutzt. Aber gefickt hat er sie trotzdem wieder und wieder, in der Hoffnung, dass es doch noch mal klappt - und dann, eines Tages, ist er mitten beim Sex tot umgefallen."

Alex sah sie betroffen an. "Oh. Das hat Lorena bestimmt mitgenommen."

"Hat es echt", bestätigte Fanny, "sie hat den Alten nämlich total gemocht. Sie gibt sich immer noch die Schuld dafür, dass sie ihm nicht klar gesagt hat, dass er von ihr kein zweites Kind kriegen wird, weil wenn er sich da nicht so reingesteigert hätte, würde er vielleicht noch leben."

"Jetzt weißt du auch, warum es so wichtig ist, dass Connor nicht als einer von uns auffällt", fügte Steffi schließlich noch hinzu. "Er ist die wichtigste Geldquelle, die wir haben, neben dem, was Pandora für uns klaut. Er kann uns zwar nicht unbegrenzt unterstützen, aber ein paar zehntausend hier und ein paar zehntausend da sind immer drin. Und natürlich die Villa hier. Wenn das alles weg wäre, würden wir nicht mehr viel auf die Reihe kriegen."

Nachdenklich nickte Alex. "Macht Sinn, ja. Nur- Eins wundert mich doch."

Steffi sah ihn fragend an. "Und was?"

"Woher wisst ihr so viel über das Ganze? Hat Lorena euch echt in alles eingeweiht?"

"Mama nicht", grinste Steffi mit einem Seitenblick zu ihrer Schwester. "Aber Papa mag seine kleinen Mädchen sehr. Und er kann ihnen eigentlich keinen Wunsch abschlagen..."

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Was wird Alex mit den neuen Einsichten anfangen?

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