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Chapter 18 by Dreamliner

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Schwanger

Wenige Tage nach dem Vorfall kommt Laura aus der Schule. Sie öffnet die Haustüre und Essengeruch schlägt ihr entgegen. Unvermittelt erbricht Laura, bis zur Toilette schafft sie es nicht mehr. Besorgt eilt ihre Mutter herbei. "Schatz, was ist mit Dir ?", "Ich glaub ich hab eine Grippe", entgegnet Laura, ihre Mutter fühlt ihre Stirn, "Temperatur hast Du nicht, egal, ab ins Bett." Froh sich weiteren Fragen der Mutter zu entziehen legt sich Laura ins bett und schläft bald ein. In der Nacht wird sie wach, wieder eine Hungerattacke, sie geht in die Küche und öffnet den Kühlschrank. Sie greift zu einem Schokoladenpudding den sie am Abend zuvor verschmäht hatte. Gierig löffelt sie den aus der Schüssel um im Anschluss ihr Interesse auf ein Glas Bratheringe zu richten. Sie öffnet es und schlingt 3 bis 4 Heringe herunter. Dann geht sie ins Bad, schaut im Spiegel ihren Bauch an, "Hm, nichts ungewöhliches", stellt sie fest, ok, eine kleine Kugel am Unterbauch bildet sich heraus, "kein Wunder wenn ich Nachts esse und das Fitnessstudio meide". Sie stellt sich auf die Waage, 3,6 kg zugenommen seit dem Urlaub. Mit mulmigen Gefühl legt sie sich ins Bett. "Aber ich hatte doch meine Periode", murmelt sie sich selber Mut zu.

Am nächsten Tag geht sie nach der Schule in die Frauenarztpraxis. "Kann ich einen Untersuchungstermin bekommen ?", erkundigt sie sich bei Sprechstundenhilfe. Etwas Spezielles kommt die rhetorische Frage zurück. "Nein, lediglich Vorsorge", antwortet Laura. "Ok, am 24. November, in 5 Wochen", kommt die lakonische Antwort. "Geht das nicht früher ?" fragt Laura. "Leider nein", antwortet die Sprechstundenhilfe und gibt Laura einen Terminzettel. Aber ich hatte ja meine Periode beruhigt sich Laura selber. Gott sei Dank lassen die Hungerattacken nach, leider wächst der kleine Bauch und auch das Gewicht legt noch mal um mehr als 1 Kilo zu, obschon Laura strenge Diät hält. Endlich ist der Arzttermin da. Die Frauenärztin untersucht Laura. "Irgendwelche Beschwerden ?" "Nein, nicht wirklich", beschwichtigt Laura sich mehr selbst. "Seltsam", erwidert die Ärztin, "die Gebärmutter wirkt angeschwollen und der Muttermund sieht auch ungewöhnlich aus". "Wir machen mal einen Ultraschall". Laura wird schlecht, wie aus weiter Ferne hört sie die Diagnose der Ärztin, "Hab ich mir schon Gedacht, herzlichen Glückwunsch, sie sind schwanger". Mehr hört Laura nicht bevor sich der Kreislauf verabschiedet. Kurze Zeit ist Laura wieder bei Bewusstsein. Die Ärztin ist erfahren genug um zu ahnen das hier etwas nicht stimmt. Sie schickt die Arzthelferin aus dem Behandlungszimmer. "Laura, ist alles ok mit Ihnen ?" Laura bricht in Tränen aus. "Ich will dieses Kind nicht, ich will es nicht", stammelt sie unter Tränen. Die Ärztin beruhigt Laura zunächst. Dann führt sie aus, "Sie sind in der 17. Schwangerschaftswoche, an eine Abtreibung ist nicht zu denken, sofern keine entsprechende Indikation vorliegt, aber hier ist ja alles in Ordnung. Schauen sie nur den Herzschlag". Doch Laura will das Ultraschallbild nicht sehen. Die Ärztin beruhigt Laura weiter. "Ich gebe Ihnen eine Adresse, führen Sie dort ein Gespräch man kann und wird Ihnen da helfen, unbedingt".

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