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Chapter 67 by ThormGravis

Was macht Rick?

Rick kommt nicht zum Schuss

Martys Sperma pumpte einige Augenblicke lang Salve für Salve in Lara hinein, dann rollte er sich von ihr herunter. Erschöpft und vom besten Orgasmus seines Lebens befriedigt sank er auf einem der breiten Sitze der Limousine in sich zusammen.

"Na endlich. Meine Eier sind fast explodiert", kommentierte Rick, packte Laras irrsinnig schmale Taille und zog sie daran zu sich. "Ich kann´s kaum erwarten, dich so richtig durchzuficken, du geiles Stück." Er ließ sich mit einem vorfreudigen Grunzen auf einen Sitz fallen und zog Lara auf seinen Schoß. Sein vor Erregung schon knüppelharter Schwanz presste sich gierig gegen ihren heißen Hintern. "Ich werde dich so was von durchficken, du geile britische..."

Bevor er seinen Satz beenden konnte hielt die Limousine an. Verwirrt blickte Rick zu den Fenstern hinaus und seine Kinnlade fiel herunter. Laras Augen folgten seinem Blick. Bisher hatte sie die ganze Fahrt über keine Chance gehabt herauszufinden, wohin die Reise ging, doch nun stand die Limousine ganz unzweifelhaft in einer Art Hangar. Ein Learjet stand nur wenige Meter entfernt zu ihrer Rechten, ein Tankwagen wurde gerade weggefahren und einige Männer eilten geschäftig umher.

"Das kann doch nicht war sein. Verdammte Scheiße. Wir sind schon da?" Ricks Vorfreude auf einen Fick mit der heißen Archäologin schwand augenblicklich, was sich auch in der deutlich abnehmenden Steifheit seines Schwanzes widerspiegelte.

"Hier ist wohl Endstation", mutmaßte Lara und konnte sich ein schadensfrohes Grinsen nicht verkneifen. An dem, was sie nun erwartete, hatte Rick offensichtlich keinen Anteil. Seine Chance war vorbei.

In der Tat wurde die Tür von außen geöffnet und zwei Männer in teuren, gut sitzenden Anzügen schauten mit hinter Sonnenbrillen verborgenen Augen in den Wagen. Dass Lara nackt und durchgefickt war schien sie entweder nicht zu überraschen oder sie sahen einfach mit teilnahmsloser Professionalität darüber hinweg. "Miss Croft, wenn sie uns bitte folgen würden", bat einer der beiden mit sachlicher Ruhe als hätte er sie nicht gerade beim Sex, sondern bei der belanglosesten Sache der Welt gestört.

"Aber natürlich." Sie erhob sich von Rick und stieg nackt und noch immer mit den Resten von Marty Sperma an den Oberschenkeln verschmiert aus, legte dabei aber die gleiche Gelassenheit an den Tag, die von den beiden Männern, die ganz ohne Zweifel professionelle Bodyguards waren, ausging. Von drinnen konnte sie noch Ricks Flüche vernehmen, der Marty beschimpfte, sich zu lange Zeit gelassen und ihn um den Fick mit der geilsten Schlampe der Welt betrogen zu haben. Zwei Geräusche, die Lara als einen harten Faustschlag und das Umfallen eines Getroffenen identifizierte, folgten. Sie wandte sich den beiden neuen Kerlen zu, die sie nun zum Flugzeug begleiteten: "Wohin geht´s Jungs?"

Die beiden Männer bemühten sich, ihre Blicke professionelle gerade aus zu halten, doch Lara konnte die leichten Kopfdrehungen bemerken, die es ihnen erlaubten, durch die verspiegelten Sonnenbrillen den Körper der scharfen Grabräuberin zu betrachten. "Das wird ihnen in Kürze offenbart werden, Miss Croft", antwortete der rechte der beiden Kerle.

Kurz darauf hatten sie die Einstiegsluke des Learjets erreicht. Lara steig auf eine eindeutige Geste hin ein und wurde von einer brünetten Latina in Empfang genommen, deren ganz offensichtlich chirurgisch optimierte Figur von der sexistisch knappen Parodie eines Stewardessen-Outifts kaum verborgen wurde. Sie stellte sich hinter Lara und zerschnitt die Kabelbinder, die ihre Hände auf dem Rücken gehalten hatten. "Miss Croft, wenn sie mir bitte folgen wollen." Sie deutete in Richtung des Hecks. "Der Generalkonsul ging davon aus, dass sie nach den Eskapaden der letzten Stunden vielleicht eine Dusche nehmen und sich frisch machen wollen." Ohne Laras Antwort abzuwarten führte die Latina Lara zu einem kleinen Bad, lächelte auf eine Art, die eher eine Aufforderung als eine Mimik der Freundlichkeit darstellte, und bedeutete Lara, einzutreten. "Kleidung wurde für sie bereitgestellt."

"Der Generalkonsul?" Lara hob eine Augenbraue, bekam aber keine Antwort außer dem auffordernden Lächeln und trat in den kleinen Raum ein. Hinter ihr schloss die Latina die Tür und das Einrasten einer Verriegelung war zu hören. Lara schüttelte den Kopf und blickte sich rasch um. Es war ein kleines, aber luxuriöses Bad, besonders wenn man bedachte, dass es für einen Learjet designt worden war. Direkt neben der Duschkabine erblickte sie ihre Reisetasche, die sie bei Joey in ihrem Versteck am Wannsee zurückgelassen hatte. Die heiße Grabräuberin zog überrascht eine Augenbraue hoch. Was immer zum Teufel hier vorging, war die Vermutung, sie könne eine Dusche gebrauchen, eine vernünftige Idee. Lara rieb sich die Handgelenke, die von der Fesselung noch leicht schmerzten, stieg in die Dusche und drehte das Wasser auf.

Wie geht es weiter?

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