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Chapter 33
by
Reyhani
Flüchten oder dableiben?
Rettung naht
„Nix da, hat Kollegin jetzt Pause. Sonst gibt’s Ärger mit Betriebsrat“, ertönt von hinten eine schnarrende Stimme mit breitem böhmischen Akzent.
Eine große, stämmige Frau mit sehr kurzen Haaren taucht in der Tür auf. An ihrem etwas zu engen weißen Kittel und den Badelatschen ist sie als Klinikpersonal zu erkennen. Mühelos schiebt sie die Gruppe, die grade in die Saunakabine strömen will, beiseite.
Sie reicht Alex die Hand und zieht sie aus der Kabine. „Kommst du, Kleines. Ich bin Eva, Freundin von Gabriela. Sie sucht dich schon.“
Alex ist so dankbar, dass die Frau sie gerettet hat. Gleichzeitig schämt sie sich ein bisschen, dass sie das nicht selbst hingekriegt hat. Mit hängendem Kopf trottet sie hinter Eva her. Sie spürt, dass die neuen Gäste noch einen letzten Blick auf ihren verschmierten, geröteten Arsch werfen. Dann drängen sie in die Sauna.
Eva schließt eine unmarkierte Tür am Ende des Ganges auf. „Machen wir dich erst sauber, dann bring ich dich zu Gabriela.“
Sie betreten einen nüchternen, von kaltem Neonlicht beleuchteten Raum, eine Mischung aus Büro, Aufenthalts- und Putzmittelraum. Eva kramt in einem Schrank und reicht Alex eine Packung Reinigungstücher und ein frisches Saunatuch. Während Alex sich säubert, kontrolliert Eva den Monitor am Schreibtisch mit den wechselnden Ansichten von Sicherheitskameras. Sie zeigen die Gänge, die Ruheräume und verschiedene Saunen.
„Du Eva, kannst du mir mal helfen“, unterbricht Alex die Stille. „Da am Rücken komme ich nicht so gut dran.“
Eva macht ein komisches, knurrendes Geräusch, was wohl Zustimmung signalisieren soll. Sie bleckt die Zähne und winkt Alex zu sich. Mit einem frischen Tuch hat Eva schnell die letzten Tropfen Sperma von Alex’ Rücken gewischt. Alex will sich wieder umdrehen und sich schnell in das Saunatuch wickeln. Aber es geht nicht.
Eva hat eine ihrer riesigen Hände auf Alex’ Hüfte gelegt und hält sie fest wie ein Schraubstock. Mit der anderen Hand putzt sie weiter, runter zu ihrem Po. Eva reibt die Hinterbacken ausführlich ab, zieht sie auseinander, um die Ritze in Augenschein zu nehmen. Auch sie wird gründlich gereinigt, besonders das unberührte Löchlein dazwischen. Alex hält den Atem an. Sie muss sich konzentrieren, dass das prickelnde Gefühl sich nicht schon wieder ausbreitet.
„Die haben dich ganz schön eingesaut“, kommentiert Eva. „Musst du einfach abhauen. Oder hat dir das gefallen? Bist du … wie sagt man … devote Schlampe?“
Alex ist schon wieder überfordert. Sie dachte, Eva wollte ihr helfen und als nächstes fängt die Ältere an, an ihrem Hintern rumzufummeln. Und dann auch noch diese Beleidigung. Das ist zu viel!
„Gar nicht. Ich … ich wollte nur ein paar neue Erfahrungen sammeln, bis das irgendwie aus dem Ruder gelaufen ist. Na ja, ich hab manchmal Probleme, nein zu sagen. Aber so schlimm war es jetzt auch nicht.“
„Siehst du, bist du doch devote Schlampe! Ist nicht schlimm, muss es auch geben. Aber darfst du dich nie unter Wert verkaufen. Und Arschlöcher bezahlen immer doppelten Preis. Verstanden?!“
„Aber es ist doch gar nicht …“
Eva gibt Alex einen scharfen Klaps auf den Hintern. „Verstanden?“
„Aua! Menno … Ja klar“, beeilt sich Alex zu bestätigen, weil Eva noch mal mit der Hand ausholt.
Während Alex sich endlich in das Saunatuch wickeln darf, schaut Eva sie weiter an. Sie wiegt den Kopf hin und her, bis sie das Schweigen bricht.
„Weißt du, mag ich dich und auch Gabriela. Möchte ich nicht, das dir was passiert. Gibt viele Arschlöcher hier in Klinik. Aber fällt mir noch ein anderer Weg ein, Erfahrungen zu sammeln. Machst du Praktikum bei uns. Da siehst du Sachen, du glaubst es nicht. Interesse?“
Alex braucht einen Moment, um zu verstehen. Ein Praktikum?! Da wäre es vorbei mit ihrem Kurzurlaub. Allerdings hat sie sich bisher eh nicht richtig entspannen können. Die Klinik mal von der anderen Seite kennenzulernen, wäre schon reizvoll. Vielleicht darf sie Sigi und Carl dann einen Einlauf mit Chiliöl verpassen. Der Gedanke gefällt ihr. Und vielleicht erhält sie auch Zugang zu den alten Bunkeranlagen unter der Klinik. Das wäre spannend.
Andererseits müssen die Angestellten hier ganz schön zupacken und einiges wegstecken. Würde sie das überstehen? Wäre sie da resistent genug?
„Also ich weiß nicht.“
Eva langt in die unterste Schublade ihres Schreibtisches. Sie stellt zwei Schnapsgläser auf den Tisch und füllt sie aus einer auffällig grünen Flasche.
„Komm, **** wir. Kannst du besser entscheiden.“
Alex überlebt den Hustenanfall nur knapp. Aber als sie wieder normal atmen kann, weiß sie, was sie will.
Wie entscheidet sich Alex?
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Privatklinik
Dein Wellnessurlaub wird anders verlaufen als geplant.
Du willst einfach mal nur eine Woche richtig ausspannen. Doch in den unterirdischen Bereichen der Klinik gibt es viel zu entdecken. Der Aufzug bringt dich in verschiedene Stockwerke und vor jeder Türe musst du eine Entscheidung treffen, die nichtsahnende Folgen haben kann.
Updated on Feb 15, 2026
by Reyhani
Created on May 1, 2024
by SecretLab
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