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Chapter 5 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Rausch

Lukas musste nichts tun. Nur denken. Ein einziger Impuls würde genügen.

Er hielt inne. Wandte den Blick ab. Suchte an der Wand nach Antworten, die in seinem Inneren längst geschrieben waren.

Sein nächster Atemzug war beinahe ein Schluchzen.

Er ließ den Gedanken zu.

„Zieh es aus.“

Hannah handelte sofort.

Ihre Hände wanderten an den Saum ihres Kleides. Sie hob es an. Da war keine Unsicherheit oder Scham. Eher eine gespannte Erwartung, wie Lukas darauf reagieren würde.

Sein Körper reagierte längst. Deutlich. Unübersehbar.

Lukas registrierte es mit kühler Klarheit.

Er schaute ihr genau zu.

Sie zog das Kleid nach oben. Langsam. Zentimeter für Zentimeter.

Der Stoff glitt über ihre Beine, ihre Hüften, ihren Bauch, ihren Busen.

Er sah zu. Beobachtete jede Bewegung, jedes Detail.

Er hätte sie aufhalten können.

Stattdessen trat er einen Schritt zurück und setzte sich.

Hannah ließ das Kleid einfach fallen. Es rauschte lautlos zu Boden.

Sie stand vor ihm.

Und wartete.

Sein Blick glitt über sie, gierig, ohne jeden Versuch, etwas zu beschönigen oder zurückzuhalten.

„Komm her.“

Seinem unausgesprochenen Befehl folgend kniete sie sich unmittelbar vor ihn. Ganz auf ihn ausgerichtet.

Wie weit würde sie gehen? Was würde sie zulassen?

Ihr Blick war offen. Da war kein Zittern oder Zögern.

Und doch…

Tief in ihrem Innern nagte etwas. Kein Zweifel. Noch nicht. Eher ein sanftes Wundern darüber, was sie tat.

Äußerlich ruhig und mit der Gewissheit, das Richtige zu tun, fasste sie nach seiner Hose. Öffnete sie. Ihre Zunge befeuchtete ihre Lippen.

Ihre Finger glitten zu seinem Reißverschluss.

Einen Moment lang hielt sie inne – nicht aus Unsicherheit, sondern als wolle sie den Moment auskosten.

Lukas sah auf sie hinab. Und nickte.

Das genügte.

Ihre Lippen öffneten sich. Sie beugte sich über ihn.

Lukas spürte ihre Berührung. Wärme. Nässe.

Ein scharfes, beißendes Gefühl durchzuckte ihn.

Nicht wegen des, was sie tat. Sondern wegen dem, was es bedeutete.

Ein Gedanke von ihm hatte genügt. Und sie war hier.

Kniete vor ihm.

Erfüllte seine Wünsche.

Ohne zu fragen. Ohne zu zögern.

Er stöhnte auf. Sein Becken schob sich nach vorn.

Nicht wegen der Zunge, die ihn berührte.

Es war die Gewissheit, dass er Hannah dazu gebracht hatte, es zu tun. Dass es zwischen seinem Wunsch und ihrer Handlung keinen Unterschied mehr gab.

Aus einer bloßen Idee wurde Erfüllung.

Das war pure Macht.

Ein dumpfes, warmes Ziehen breitete sich in ihm aus, wurde stärker, intensiver, drängender.

Er spürte sich selbst deutlicher als je zuvor. Jedes Zucken. Jede Regung.

Eine tiefe Zufriedenheit überflutete ihn.

Ein Rausch, der nichts mit ihrem Körper zu tun hatte.

Sondern mit der Macht über ihn.

Lukas schloss die Augen.

Ein Teil von ihm wusste genau, dass es Konsequenzen haben würde. Vor denen er schon mehr als einmal geflohen war.

Doch dieser Teil hatte in diesem Moment nichts mehr zu sagen.

Denn alles in ihm wollte nur noch eines:

Mehr.

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