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Chapter 10 by Gordon17 Gordon17

What's next?

Max war unvorsichtig

Eigentlich ein durchschnittlicher Arbeitstag. Als Max nach Hause zurückkehrt erblickt er Tessas Handtasche auf der Flurgarderobe. Offensichtlich ist sie früher als erwartet von ihrer Arbeit zurück. Tessa sitzt im Arbeitszimmer. Die Zimmertür ist nicht geschlossen, nur angelehnt. Leise schiebt Max die Tür soweit auf, dass er in das Zimmer hineinschauen kann. Tessa hat ihn noch nicht kommen hören. Sie saß mit ihrem Rücken der Zimmertür zugewandt vor seinem Computertisch. Leise öffnet Max die Zimmertür weiter und schlüpft ins Zimmer. Auf leisen Sohlen nähert er sich Tessa von hinten, als er plötzlich wie erstarrt stehen bleibt.

Der Monitor zeigte diese Story über eine Hobbyhure auf chyoa. Nach ihrem letzten Fick und Tessas Neckereien, dass ein weiteres Nuttenrollenspiel mit einem oder mehreren Fremdficks enden könnte, hatte seine Fantasie Purzelbäume geschlagen und er musste sich am Vorabend einfach ein paar Geschichten über junge Frauen reinziehen, die sich ohne Wissen ihrer Männer prostituieren und dabei auch noch Lust empfanden. Hatte er etwa nicht den privaten Surfmodus aktiviert? Es wäre schon peinlich genug, wenn Tessa ihn beim heimlichen onanieren erwischt hätte. Aber in dieser Story drängt ein Mann seine Frau, auf den Strich zu gehen. Nicht nur aus Geldmangel, sondern weil ihn die Vorstellung seiner Frau mit fremden Männern, die sie nicht zurückweisen kann, egal wie arrogant, ungepflegt oder brutal sie auch seien mögen, erregt.

Max´ Gedanken rasen. Wie konnte er Tessa erklären, dass er nach ihren Worten ausgerechnet diese Story...

Plötzlich bemerkt Tessa sein Spiegelbild im Monitor und dreht sich blitzschnell zu Max. Wortlos blickt sie ihm ins Gesicht. Max versucht zu ergründen, was er da in ihrem Gesicht liest. Ist sie amüsiert? Oder überrascht? Böse? Mehr als ein gehauchtes „Hallo“ bekommt er mit seiner belegten Stimme nicht heraus. Tessa hält den Blickkontakt. Sie antwortet mit einem lakonischen „Hi“, ein normalerweise folgendes Kosewort spart sie sich.

Max schluckt. Beide schweigen sich an. Schließlich ringt Max sich zu einem „Wie war dein Tag Schatz?“ durch. Kaum haben die Worte seinen Mund verlassen, beißt er sich auf die Lippe. Hätte nicht etwas weniger dämliches einfallen können? Eiskalt entgegnet Tessa: „Recht interessant. Dein Browserverlauf lässt ja tief blicken.“

Wie mag Tessa wohl reagieren?

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