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Chapter 34
by
Redboom
Wie kommt Tom mit der Vereinbarung zurecht?
Er fügt sich seinem Schicksal irgendwie.
Einige Wochen später an einem Samstag. Janine und ihr Freund waren zusammen in einen Club ausgegangen, und Tom kehrte gerade mit zwei Gläsern zu Janine zurück, als deren Handy klingelte. Janines Hälfte des Gesprächs mitzubekommen, genügte ihm vollauf, um zu wissen, mit wem sie sprach.
„Ja, Ben.“ Pause. „Ich bin gleich da, Ben.“ Pause. „Ja, er steht direkt neben mir. Wir sind noch immer im Club.“ Pause. „Ja, wir sind mit seinem Auto da.“ Pause. Ein Kichern. Sie warf ihm einen Blick zu, bei dem er sich vorkam wie die niedrigste Form von Leben, die überhaupt auf dieser Welt existierte. Ein weiterer kurzer und doch hämischer Lacher folgte, der mit Sicherheit auf seine Kosten ging. „Bis gleich, Brüderchen.“ Sie legte auf.
„Schade", wandte sie sich an Tom und seufzte wehmütig. „Ich hatte gehofft, wenigstens noch ein wenig tanzen zu können, doch wenn ER ruft, dann folge ich.“ Sie griff sich ihre Handtasche und bahnte sich ihren Weg nach draußen. So sehr er es auch versuchte, Tom konnte nicht anders, als ihr zu folgen. Als er gerade den Eingangsbereich durchquerte, erspähte er nahe der Tür einen Mülleimer. Alles was er tun müsste, wäre seine Autoschlüssel in den Müll zu werfen! Dann wäre er nicht in der Lage, seine Freundin nach Hause zu fahren und dieser Scheißtyp würde nicht mit seiner hübschen Freundin vögeln. In gewisser Weise würde er sie dadurch beschützen!
Er kramte in seiner Tasche und fühlte den Schlüsselbund, doch aus irgendeinem Grund glitt er ihm ständig aus den Fingern. Unterdessen konnte er es nicht verhindern, dass er Janine noch immer nachlief. Immer wieder fuhr er mit seiner Hand in die Hosentasche und ein ums andere Mal kam sie leer wieder hervor. Fuck! Gottverdammte Hände! Was zur Hölle war hier los?
Janine stand bereits wartend neben dem Wagen und tippte ungeduldig mit dem Fuß auf den Asphalt. Als er nur noch wenige Schritte von seinem BMW entfernt war, gelang es ihm endlich, die Schlüssel aus der Tasche zu ziehen, doch anstatt sie in hohem Bogen ins Gebüsch zu werfen, drückte er auf den Knopf der Zentralverriegelung und entsperrte die Türen. Janine sprang sofort auf den Beifahrersitz und legte den Gurt an, während Tom wie angewurzelt da stand und sich mit all seiner Willenskraft davon abhielt, auch nur die Fahrertür zu öffnen. Nach einem vorwurfsvollen Blick von Janine brach sein Widerstand zusammen.
Auf der Fahrt versuchte er, ihr das alles auszureden, doch sie wollte nichts davon hören. Als er in die Straße einbog, in der sein Erzfeind wohnte, warf er einen Blick auf Janine und erschrak regelrecht: Sie nutze den Spiegel an der Innenseite der Sonnenblende, um ihr Makeup aufzufrischen und er konnte deutlich erkennen, wie sie vor Vorfreude erschauerte und ihre Schultern erzitterten, was es umso schwerer machte, den Lippenstift gleichmäßig auf ihren Lippen zu verteilen. Tom stoppte den Motor und warf ihr einen letzten, tief betrübten Blick zu. „Janine, Schatz, bist du sicher, dass du da reingehen willst? Sex mit dem eigenen Bruder, das ist doch krank. Wer weiß was für perverse Sachen er mit dir anstellen wird.“
Sie lachte nur. Ihr klares Lachen schnitt ihm ins Fleisch wie eine rostige Kettensäge. Es war so voller Verachtung, dass es sein Innerstes nach außen kehrte.
Janine stieg aus und ging aufs Haus zu. Plötzlich blieb sie stehen.
Was ist los?
Alles hört auf mein Kommando!
Ben bekommt besondere Kräfte
Ben bekommt besondere Kräfte
Updated on Feb 25, 2026
by wink
Created on Mar 11, 2008
by lynx333
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