Also weiter.
Die nächsten Schritte.
Lesya kannte das Gerücht das sich Elfen im Wald unsichtbar machen konnten. Und irgendwie schien sich das zu bewahrheiten.
Auf der Flucht vor all zu aufdringlichen Verehrern war sie öfter in den Wald geflohen und hatte zu ihrem eigenen Unglauben mehrmals erlebt das ihre Verfolger ihre Spur verloren.
Mehr noch, wenn sie sich zwischen Bäumen und armseligen Sträuchern versteckt hatte waren sie manchmal so nahe an ihr vorbei gegangen das Lesya sie mit ausgestrecktem Arm hätte berühren können. Trotzdem hatte sie niemand entdeckt.
Sie hoffte das dies auch für Orken galt.
Es kam ihr, nun so nahe vor einem sicheren Versteck, plötzlich in den Sinn das sie ja völlig nackt herum lief. Schamgefühl war ihr im Moment egal, aber wenn sie nun irgendwohin wollte, vielleicht zu jenem Ziel das ihr inzwischen mehrmals in den Sinn gekommen war, währe sie auf jeden Fall Tage unterwegs. Es währe bestimmt besser wenigstens ein bisschen Stoff als Schutz gegen die Natur zu besitzen.
Als Lesa um die Ecke zur Hinterseite des Hauses kam sah sie eine Leine mit Wäschestücken.
Frau Melwiger musste sie aufgehängt haben bevor die Orken hier einfielen.
Und die Orken hatten sich nicht darum gekümmert. Hinter sich hörte Lesyamina einen Tumult losbrechen und mutmasste nicht ohne Grund das man endlich ihre Flucht entdeckt hatte.
Auch der Himmel war inzwischen noch etwas dunkler geworden.
Würde sie jetzt einfach loslaufen könnte sie bestimmt leicht den Waldrand erreichen ohne das ein Ork, selbst wenn einer jetzt vom Dorfplatz losrennen würde sie erreichen könnte.
Würde sie aber zu der Wäscheleine hin wollen um sich schnell das dort träge flatternde Kleid zu holen, müsste sie über zwei niedrige Zäune steigen und würde kostbare Zeit verlieren.
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