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Chapter 21 by The Pervert
Was hält die Elfe auf ?
Eine Beobachtung wird zu einer Idee.
Ihre scharfen Augen sahen winzige Perlen am Rand des Kruges auftauchen. Auch zeigte der Krug dort wo die Flüssigkeit das Metall berührte eine dunkel Verfärbung.
Lesya hatte etwas ähnliches schon gesehen.
Sie erinnerte sich.
Der Kürschner und auch der Mediker besassen Säuren für verschiedene Zwecke.
Diese bewahrten Sie in Glasbehältern auf. Lesya hatte einmal gefragt warum sie die Flüssigkeiten nicht in den stabileren Blechkrügen aufbewahrten, vor allem wenn sie so gefährlich seien. Glas würde doch so schnell zerbrechen.
Der Mediker hatte ihr dann gezeigt das diese Säuren fast alle Materialien schädigten. Alle ausser Glas. Deshalb würde das gefährliche Zeug in den zerbrechlichen Gefässen aufbewahrt, weil es sich mit der Zeit durch das Blech der Krüge hindurch fressen würde.
Allem Anschein nach war auch Orkpisse dazu in der Lage. Nun gut, bei allem schlechten was man über Orken hörte, wunderte sie das auch nicht mehr. Aber in ihrem hübschen Kopf begannen die Gedanken zu tanzen, ob ihr diese Beobachtung nutzen konnte.
Der Krug bestand aus dickem Kupferblech. Es war einer der Krüge aus der Schänke, das hatte Lesya sofort erkannt.
Zwar griff die Orkpisse das Material an, aber obwohl der Krug nun schon bestimmt ein paar Stunden hier stand hatte sich lediglich das Material verfärbt.
Also bestand keine Chance damit ihre Kette „durch zu ätzen“.
Lesya schaute erneut dem Holzpfahl an. Der bestand aus altem verblichenen Echatholz. Das Holz war inzwischen hart wie ein Orkschädel, wenn auch relativ leicht. Auch dort würde die „Säure“ nichts nützen. Aber andererseits ...
Echatholz wurde nicht viel benutzt weil es eine Eigenschaft hatte die es für viele Anwendungsbereiche unbrauchbar machte.
Es nahm schnell Flüssigkeit auf und seine Fasern schwemmten auf.
Ein Echatholzast von einer Handspanne durchmesser konnte zu einem Stock von halben Durchmesser trocknen. Kam er wieder mit genügend Wasser in Berührung konnte er fast wieder auf denselben Durchmesser aufquellen.
DAS konnte ihre Chance sein. Sie schaute den Pfahl genauer an. Ja, das währe möglich. Der Ring der die Kette hielt war an einer dicken Stelle des Pfahles angebracht. Wenn sie das Holz dort nässen würde, könnte die Kraft des Holzes den Ring so weit dehnen, das sie ihn über den Rest des Pfahles hinweg schieben konnte.
Es konnte funktionieren. Also zögerte Lesya nicht, ihre Chance wahrzunehmen.
Da sie sich immer von irgendeiner Seite beobachtet fühlte schauspielerte sie etwas. Sie leckte mehrmals über ihre trockenen Lippen. Sehnsüchtig schaute sie zu dem Wasserfass. Sie brauchte nicht einmal gekünstelt vor verlangen aufzuschluchzen.
Dann viel Ihr Blick wieder auf den Krug.
Sie schaute ihn wie hypnotisiert an. Langsam kroch ihre Hand vorwärts.
Sie beugte sich vor, und wurde durch die kurze Kette gestoppt. Selbst mit ausgestrecktem Arm konnte Sie den Krug nicht erreichen.
Ist ihr Plan schon gescheitert ?
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Aertheril - Das Geheimnis des grünen Kristalls
Die Erlebnisse einer jungen Elfe in einer schwebenden Fantasy Welt.
Updated on Nov 30, 2002
Created on Nov 30, 2002
by Lesandira
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