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Chapter 22 by ThormGravis
Um wen handelt es sich?
Ryan Sanders
Langsam drehte sich Max herum und gab sich der illusorischen Hoffnung hin, sie habe sich bezüglich der Identität des Sprechers geirrt, doch sie kannte die Stimme zu gut. Einige Meter hinter ihr stand Ryan, ein junger, privilegierter Kerl aus einer der wenigen verbliebenen Oberschicht-Familien, die es in Seattle noch gab. Er war der 18jährige Sohn des Distrikt-Chiefs der Cops und ein verwöhnter Großkotz, der nichts vom harten Leben in den heruntergekommenen Ghettos wusste, sich aber immer als harter Typ aufspielte und gern in verrufenen Clubs abhing. Dass ihm noch niemand krankenhausrief geprügelt hatte, lag wohl nur daran, dass sein Dad den einflussreichen Leuten des Viertels klar gemacht hatte, was passieren würde, wenn Ryan etwas Ernsthaftes zustieß.
Max hatte dies nie sonderlich beeindruckt. Sie hatte ihm bereits mehrere Drinks ins Gesicht geschüttet, nachdem er in Clubs zudringlich geworden war, und er hatte von ihr auch schon einige Ohrfeigen und mittlerweile viermal das Knie zwischen die Beine bekommen. Allerdings musste Max einräumen, dass Ryan hartnäckig war und sich von derlei eindeutigen Zurückweisungen nur kurz entmutigen ließ und den Anstand besaß, ihr niemals die Männer seines Vaters auf den Hals zu hetzen. Im Gegenteil: Er hatte ihr sogar angeboten, ihr aus der Klemme zu helfen, wenn sie irgendwann mal wieder Stress mit den Cops haben sollte. Sie hatte dies nie angenommen, weil sie ihm nichts schuldig sein wollte, aber auch das entmutigte ihn nicht.
"Hör mal zu, Ryan", erklärte Max kurz angebunden, "ich hab ne miese Nacht gehabt und im Moment ganz andere Sorgen als dein Interesse an mir. Tu uns beiden einen Gefallen und lass mich zufrieden."
Ryan brauchte einen Moment, um die Sprache wieder zu finden. Aber es waren nicht Max´ Worte, die ihn eingeschüchtert hatten, sondern der Anblick, den sie ihm nun bot, da sie sich zu ihm umgedreht hatte, fesselte seine ganze Aufmerksamkeit. "Wow", brachte er lediglich hervor und starrte ungeniert und völlig gebannt auf ihre massive Oberweite, die in dem unfreiwillig bauchfreien Shirt mehr als deutlich zur Geltung kam. "Wow", wiederholte er, "die sind ja hammermäßig geil. Was für geile Silikonmöpse."
Max verdrehte die Augen. Um ihre Geduld war es gegenwärtig nicht zum Besten bestellt, aber sie konnte es Ryan auch nicht wirklich verübeln, dass er glotzte. Sie selbst hatte schließlich eine Weile lang ungläubig auf ihr Spiegelbild gestarrt, als sie die Veränderung bemerkt hatte. Auch seine Fehleinschätzung bezüglich des Silikons war nachvollziehbar. "Schön, du hast jetzt gesehen, dass ich neue Titten hab", kommentierte sie schließlich kurzangebunden und bemühte sich gar nicht erst zu erklären, dass sie keine OP gehabt hatte und nicht wusste, wie sie zu diese enormen Oberweite kam. Er hätte ihr das ohnehin nicht geglaubt - und sie selbst auch nicht, wenn ihr eine andere Frau eine solche Geschichte aufgetischt hätte. "Und jetzt verzieh dich. Ich will deinem Dad nicht erklären müssen, warum ich dich windelweich geprügelt habe."
"Ey, Max, nicht so unfreundlich, Babe." Er grinste sie an und bemühte sich wie immer um einen Pseudo-Ghetto-Slang wie er ihn wahrscheinlich aus einigen völlig unauthentischen Fernsehserien kannte. "Ich bin nicht nur hier, um mir deine geilen Titten aus der Nähe anzusehen, auch wenn sich der Weg schon dafür gelohnt hat."
"Wen du glaubst, ich lass dich jetzt ran, weil ich mehr Oberweite als gestern hab, kannst du das gleich vergessen", knurrte Max und wurde sichtlich ungehalten. Ryan konnte nichts für ihre miese Laune, aber er trug auch nicht gerade dazu bei, dass sich ihre Stimmung besserte - und wenn er nicht aufpasste, würde sie ihren akuten Frust an ihm auslassen.
"Sag niemals nie, Babe." Er setzte ein halb triumphierendes und halb fieses Lächeln auf, das Max nicht sonderlich gefiel. "Vielleicht wirst du mich gleich noch bitten, mir den Schwanz lutschen zu dürfen." Er kam näher und blickte auf sie herab. Er war zwar nicht sonderlich groß und auch sonst kein Adonis, aber überragte Max um fast einen Kopf - was angesichts ihrer zierlichen Statur auch nicht sonderlich schwer war. Dann fuhr seine Hand um ihre Taille, glitt an ihren Po und packte zu.
Max **** sich ruhig zu bleiben. "Du hast genau fünf Sekunden, um deine Hand da wegzunehmen, bevor ich dir alle Knochen breche..."
"Das wär es doch fast schon wert", grinste Ryan, behielt die Hand aber noch an ihrem Hintern und packte sogar noch etwas fester zu.
"Eins...", zählte Max mit gefährlich ruhiger Stimmlage.
"Aber eigentlich würde ich dir noch viel lieber an deine neuen Titten packen. Wäre dir das lieber, sexy Max?" Seine Stimme war provokant und seltsam selbstsicher.
"Zwei..." Max fragte sich, was der junge Kerl vor hatte. Oder war er einfach nur so geil auf sie, dass er eine Tracht Prügel in Kauf nahm.
"Vielleicht hebe ich mir das auch für später auf", fuhr Ryan seelenruhig fort und schob stattdessen sogar seine zweite Hand an ihren Po.
"Drei..." Max legte ein gefährliches Knurren in ihre Stimme, um keinen Zweifel daran zu lassen, dass sie es ernst meinte.
"Oh, was für ein geiler Arsch." Er knetete mit beiden Händen ihren Po und Max ließ ihn noch gewähren, solange sie zählte. "Aber wie gesagt", erklärte Ryan, "eigentlich bin ich nicht nur hier, um dich anzusehen. Ich hab nicht nur von deinen neuen Titten gehört, sondern auch von was anderem."
"Vier..." Max spannte sich an und war bereit, ihre Wut an diesem dreisten, verwöhnten Kerl abzureagieren.
"Aber vielleicht hab ich auch unrecht." Ryan zuckte mit den Schultern und machte keine Anstalten, ihren Hintern loszulassen. "Vielleicht verprügelst du mich jetzt, kann schon sein. Dabei hätte ich drauf gewettet, dass du dich für den Verbleib von deinem Sektorpass interessierst."
Max erstarrte und sah ihn fassungslos an. Bluffte der Kerl? Aber woher konnte er überhaupt wissen, dass sie ihren Sektorpass suchte?
Ryan genoss ihre Überraschung sichtlich und nutzt die Gelegenheit, ihren Hintern besonders fest zu packen und sie mit einem Ruck daran an sich heranzuziehen. Er keuchte vor Erregung, die er beim Kneten ihres geilen Arsches empfand. Dass sie nun so dicht an ihm war, dass sich auch ihre massive Oberweite gegen ihn presste, förderte dieses Empfinden nur. Er grinste abermals. "Jetzt kommt eigentlich >Fünf<."
Max brauchte noch einen Augenblick, um ihre Gedanken zu ordnen, dann drückte sie Ryan mit einer Kraft, die niemand in ihrem zierlichen Körper erahnen konnte, rückwärts gegen die nächste Hauswand. Sie presste ihren Unterarm gegen seinen Hals und drohte mit der anderen Hand. "Was weißt du über meinen Sektorpass?"
Ryan keuchte und war von ihrer plötzlichen Aktion so überrascht, dass er vor Schreck sogar ihren Hintern losließ. Als er aber bemerkte, dass Max ihn nicht sofort aufmischen würde, schlich sich abermals ein Grinsen auf sein Gesicht. "Na, zum Beispiel weiß ich, wo du ihn verloren hast", erklärte er, "und ich weiß auch, wo er jetzt ist."
"Wo?" verlangte Max zu wissen und verstärkte den Druck auf seinen Hals.
Ryan röchelte leicht. "Du hast ihn verloren, als du gestern Abend die kleine Auseinandersetzung mit den Jungs in diesem Hinterhof hattest..." Dann schlich sich ein weiteres Grinsen auf seine Lippen. "War übrigens ne geile Show, die ihr dann geboten hab. Gott, hab ich mir den Schwanz gewichst, als die dich durchgefickt haben.
"Und wo ist er jetzt?" fauchte Max und ging auf seine Bemerkung gar nicht ein, obwohl es sie wütend machte, dass er einfach zugesehen hatte, wie sie vergewaltigt worden war. Sicher, er hätte nicht viel tun können, aber dass er sich dabei selbst befriedigt hatte, machte ihn nicht gerade sympathischer in ihren Augen.
"Oh, dein Sektorpass? Den haben diese Typen eingesteckt und hätten ihn wohl noch immer, wenn nicht..." Er machte eine Pause und ließ Max warten.
"Wenn nicht was?" knurrte sie und verlor langsam die Geduld.
"Wenn ich ihn nicht den Typen abgekauft hätte." Ryan grinste sie an. "Deswegen ist dein Sektorpass jetzt auch bei mir, ganz sicher verwahrt."
"Du hast ihn?" Ihre Stimme schwankte zwischen Ungläubigkeit und Erleichterung, doch im gleichen Augenblick begriff sie, dass Ryan ihn ihr sicher nicht ohne Gegenleistung aushändigen würde. Und er war sicher nicht dumm genug, ihn einfach mitzubringen. Sie seufzte, verdrehte die Augen, nahm den Unterarm von seinem Hals und machte einen Schritt zurück.
"Ja genau. Ich hab ihn." Sein Grinsen wurde noch breiter und in seinen Augen spiegelte sich das Gefühl des triumphalen Sieges.
"Okay. Und was willst du dafür?" seufzte Max resignierend.
Was will Ryan?
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Dark Angel
Dark Angel
Sexy Max wird durch die Genmanipulation mit Katzen - DNS läufig ...
Updated on Jun 5, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 18, 2002
by MACC
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