Chapter 78 by ThormGravis
Was geschieht als nächstes?
Lara erreicht den Handelsposten
Laras Weg führte wie schon seit Anfang ihres Marsches immer weiter abwärts, weg vom Hochplateau, auf dem Sanches´ Maschine gelandet war, und herab in tiefere Regionen. Es wurde immer schwüler und wärmer und der Dschungel immer dichter. An manchen Stellen musste sie auf ihre Machete zurückgreifen, um sich einen Weg durch Farne und Unterholz zu bahnen. Von den Ranken oder den spannenden Affen bekam sie nichts mehr zu Gesicht.
Nach drei oder vier Stunden erblickte Lara durch die dichte Vegetation das Schimmern von Wasser in der Sonne und stand einige Augenblicke später am Ufer eines breiten, aber gemächlich fließenden Flusses, der sich seinen Weg träge durch den Dschungel bahnte. Lara schätzte, dass das andere Ufer knappe hundert Meter entfernt sein musste - keine weite Strecke für eine geübte Schwimmerin, aber viel zu weit, wenn man berücksichtigte, dass sicherlich Alligatoren auf Beute lauerten. Ein gutes Stück flussabwärts erkannte sie jedoch eine große Blockhütte am Ufer, von der aus ein hölzerner Steg weit ins Wasser ragte.
Lara steuerte das Gebäude zu, bei dem es sich zweifellos um den Handelsaußenposten handeln musste, und rief sich in Erinnerung, was Sanches über den Betreiber Stevens gesagt hatte. Ein alter Mann, der mit Artefakten handelte und die Indios mit zweifelhaften Medikamenten versorgte. Es handelte sich offensichtlich nicht gerade um einen sympathischen Zeitgenossen, aber Lara war schließlich auch nicht darauf aus, Freundschaften zu schließen. Und wenn sie bedachte, wie viele Tempelanlagen sie schon geplündert und dabei keinerlei Rücksicht auf Indios genommen hatte, enthielt sie sich lieber einer moralischen Bewertung.
Auf der Veranda stapelten sich zahlreiche Holzkisten, in die Lara im Vorübergehen einen flüchtigen Blick warf. "Interessant", stellte sie fest, als sie ein alte Tontafel aus ihrem polsternden Strohbett holte und kurz überflog. Ganz zweifellos waren dies Schätze, die Stevens den Indios abgeluchst und für den Transport verpackt hatte. Dann legte sie die Tontafel wieder zurück und betrat das Blockhaus. Auch hier stapelten sich Kisten und Käfige, in Regalen häuften sich unzählige Tongefäße und Krüge. Hinter einer Theke führte ein von einem Vorhang verdeckter Durchgang in einen anderen Raum. Als das Klingen eines Glockenspiels das Öffnen der Tür verriet, kam ein alter Mann - Lara schätzte ihn auf ungefähr 60 Jahre - heraus. Er trug eine dunkle Jeans und ein schmutziges Hemd, das sich über einen nicht zu übersehenden Bauch wölbte. Sein Gesicht hingegen war geradezu mager. Ein grauer Haarkranz umringte die Glatze.
"Lara Croft?" Es war eine halbe Frage und eine halbe Feststellung. Auch der Gesichtsausdruck des Mannes meanderte zwischen freudiger Begeisterung und Erschrecken. Ganz zweifellos hatte dieser Stevens - Lara ging zumindest davon aus, dass es sich um den Betreiber des Außenpostens handelte - bereits von ihr gehört und wusste wohl, dass ihre Anwesenheit oftmals Scherereien bedeutete.
Lara **** sich, nicht zu lächeln. "Kennen wir uns?" fragte sie und genoss in einem Anflug von Eitelkeit den Moment ihrer Berühmtheit. Ihr war klar, dass sie einen gewissen Ruf unter Schatzsuchen, Archäologen und zwielichtigen Gestalten genoss, aber dass man sie selbst in diesem entlegenen Winkel des Dschungels kannte schmeichelte ihrem Ego.
"Wir sind uns noch nicht begegnet", erklärte der Alte und konnte seinen Blick kaum von ihrem prallen Vorbau abhalten, "aber ich habe von ihnen gehört, Miss Croft, und habe sie wiedererkannt..." Er zögerte und verkniff sich weitere Worte.
"Wiedererkannt?" Lara konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie ahnte, woran der alte Kerl sie erkannt hatte: Wie viele Engländerinnen mit Laras Figur trieben sich wohl schon in Hotpants und einem bis zum Bersten gespannten Top im südamerikanischen Dschungel herum? Dennoch beschloss Lara, das Spiel weiterzuspielen. "Wie können sie mich wiedererkannt haben, wenn wir uns noch nie begegnet sind?"
"Ich... ähm..." Sein Blick, der wie gebannt an ihrer legendären Oberweite klebte, sprach Bände und machte jedes Wort überflüssig. Er bemühte sich nicht einmal, seine Augen von ihren Brüsten abzuwenden. "Ich habe Geschichten gehört, über..." Er zögerte kurz. "...über ihre Abenteuer. Sie sind eine Legende."
"Das höre ich gerne", erwiderte Lara mit flirtender Stimme, stütze sich mit den Unterarmen in bequemer Position auf der Verkaufstheke ab und gewährte dem alten Mann einen hervorragenden Einblick in den großzügigen Ausschnitt ihres Tops. "Und nach allem, was ich sonst noch gehört habe, sind sie hier in dieser Gegend ebenfalls eine Legende. Ich hoffe doch, dass sie mir helfen können."
"Es wäre mir eine Ehre." Sein Blick folgte der Bewegung ihres Oberkörpers. "Ich hoffe nur, dass ich mit meinen bescheidenen Mitteln der großen Lara Croft behilflich sein kann." Mit einer Hand stützte er sich auf dem Tresen ab, die andere war darunter verschwunden.
Lara ließ sich von seiner falschen Demut nicht irreführen. Nach allem, was sie über diesen Kerl gehört hatte, war er ein gerissenes Arschloch. Wahrscheinlich gehörten seine Höflichkeit und sein Understatement nur zu seiner Verhandlungstaktik. Und was die Hand anging, die unter der Theke nicht sichtbar war, schätzte es Lara auf eine 50:50-Chance, dass er sich entweder den Schwanz durch die Hose rieb oder nach einer Waffe griff. Sie blieb wachsam, lächelte aber charmant. "Ich habe von einer ganze Menge Problemen gehört, die ihr hier in dieser Gegend hab. Verlassene Indio-Dörfer, Berichte über verschiedene mytholigische Kreaturen, Überfälle...", sie grinste und fügte schließlich hinzu, "...Ranken mit einer übersteigerten Libido..."
"Oh ja, Miss Croft. Diese Geschichten habe ich auch schon gehört. Viele Indios haben zu meinem Leidwesen die Gegend verlassen, was - wie ich hinzufügen möchte - äußerst schädlich für mein Geschäft ist. Aber wie kann ein einfacher Händler wie ich der großen Lady Croft bei diesem heiklen Thema behilflich sein?"
"Mit Informationen", lächelte Lara und fragte sich innerlich, ob dieser Kerl vielleicht irgendwie mit in der Sache drinsteckte. Er betonte so auffällig wie schädlich die Angelegenheit für ihn sei, dass es Lara verdächtig vorkam.
"Aber gerne, Miss Croft. Jedoch..." Er grinste und leckte sich über die Lippen, "...aber sie müssen verstehen, dass ich als Kaufmann wertvolle Informationen nicht ohne eine Gegenleistung herausgeben kann."
"Ich dachte, die ganze Situation sei so schädlich für das Geschäft mit den Indios?" hauchte Lara. "Da wäre es doch in ihrem eigenen Interesse, mit mir zu kooperieren." Sie lächelte ihn an und fuhr ihm mit einem Finger über das Hemd in der Brustgegend, da sie ohnehin wusste, auf welche Form von Gegenleistung der Mann spekulierte.
Er grinste verschlagen und gierig. "Offenbar sind die Geschichten, die ich über sie gehört habe, zutreffend, Miss Croft." Lara war klar, dass er hier nicht auf ihren Mut oder ihre Abenteuerlust anspielte. "Aber ich kann ihnen verraten", fuhr er fort, ohne den Blick von ihrer Oberweite zu lösen, "das ich eine ziemlich genaue Vermutung habe, was diese Vorkommnisse ausgelöst hat."
Lara glitt in einer ebenso geschmeidigen wie lasziven Bewegung auf die Theke, schwang ihre langen, schlanken Beine herüber und saß schließlich vor Stevens auf dem Tresen, die eigene Oberweite nur wenige Zentimeter von seiner Brust entfernt. "Und was kostet mich diese Information?" hauchte die Archäologin mit verruchter Stimme. Ihr war klar, dass diese Kerl ihren Körper wollte und angesichts der mangelnden Informationen, die sie von Sanches erhalten hatte, blieb ihr kaum eine andere Wahl, als sich auf einen Deal einzulassen.
"Ich denke, dass dir geilem Luder ganz klar ist, was ich von dir will", knurrte Stevens lüstern und seine Stimme und Worte verloren jede Freundlichkeit und Demut. Er kam näher an sie heran, bis er zwischen ihren gespreizten Beinen stand und sein Oberkörper sich fest gegen ihre prallen Brüste drückte. Der alte Mann packte ihren Zopf und zog ihren Kopf daran in den Nacken. "Und nach allem, was ich über dich gehört habe, bist du britische Schlampe es ja gewohnt, dich ficken zu lassen..."
"Ja", hauchte Lara mit gespielter Erregung. Weder dieser Kerl noch die Situation geilten sie auch nur im Geringsten auf. Sie würde viel lieber in einen Tempel eindringen oder sich anderen Gefahren stellen, aber sie brauchte Stevens´ Kooperation. Also war heiße Grabräuberin gewillt, di Sache möglichst schnell hinter sich zu bekommen. "Aber dann hast du sicher auch gehört", fuhr sie fort und griff ihm mit einer Hand zwischen die Beine, "dass ich mich nur für gute Informationen flachlegen lasse und es gar nicht clever wäre, mich zu verarschen und Dinge zu behaupten, die dann nicht zutreffen." Dabei packte sie seine Eier und drückte zunächst sanft zu, was Stevens lustvoll keuchen ließ, um direkt darauf den Griff kurzzeitig deutlich zu verstärken, was ihn aufheulen ließ.
"Ich versichere dir kleinem Biest", keuchte er halb erregt und halb schmerzhaft, "dass ich dien Ort kenne, wo du sicher etwas in Erfahrung bringen wirst, und ich kann dir sogar eine Möglichkeit verschaffen, dorthin zu kommen." Seine Augen brannten vor Lust, aber er hatte ihren Zopf losgelassen. Der harte Griff an seinen Eiern hatte seine Wirkung nicht verfehlt.
"Das will ich für dich hoffen", hauchte Lara und zog sich das Top über den Kopf.
Was macht Stevens mit ihr?
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Lara Croft
Die nicht jugendfreien Abenteuer einer Grabräuberin
Wer hat nicht von ihr gehört? Lara Croft, die Actionlegende, die Grabräuberin. Doch aus Gründen der Altersfreigabe und somit der Umsätze verschweigen uns die Computer-Spiele, Comics und Filme uns seit jeher jene Abenteuer der Actionheldin, die keine Jugendfreigabe erhalten würden. Hier können wir hingegen Zeugen ihrer mehr oder weniger freiwilligen und heldenhaften Abenteuer für die erwachsene Leserschaft werden.
Updated on Apr 4, 2024
by ThormGravis
Created on Apr 9, 2016
by ThormGravis
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