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Chapter 40 by ThormGravis

Wie geht Max weiter vor?

Juri ist der nächste

"Hey, du kannst doch nicht einfach abhauen..." beschwerte sich Matt, als er realisierte, dass Max ihn gefesselt im Lager zurückließ und schon die Tür erreicht hatte. Er rüttelte an seinen Fesseln und brachte das Metallregal leicht zum wackeln, hatte aber keine Chance, sich zu befreien. Max grinste als sie mit einem letzten Blick über die Schulter sah, wie auch sein erschlaffter Schwanz durch die Bewegung hin und her hüpfte und die letzten Resttropfen seines Lustsamens verteilte.

"Doch, kann ich. Siehst du doch", lächelte Max und winkte zum Abschied. "Aber keine Sorge. Wenn dein Boss vernünftig ist, bist du bald wieder frei." Damit verließ sie das Lager und schloss die Tür sorgsam hinter sich. Sie hatte keine Ahnung, wie lange sie für ihre Mission brauchen würde, und offenbar würde das Militär in weniger als 5 Tagen hier sein. Daher machte sie ohne weitere Zeit zu verlieren zurück zum Korridor und bog in Richtung des zweiten Soldaten ab, der hier oben Wache hielt. Wenn sie sich richtig erinnerte, war sein Name Juri.

Max hoffte, dass sie sich mit Richards und seinen Männern einigen konnte. Vielleicht ließen sich die Ziele der Söldner mit ihren eigenen in Einklang bringen. Freddy schien vor allem Daten aus dem Labortrakt, aber auch aus dem Computerkern haben. Wenn sie sich mit Richards verständigen konnte, würde ihr Job wesentlich einfacher werden. Wenn nicht, würde sie sich früher oder später ohnehin mit den Männern auseinander setzen müssen. Für einen kurzen Moment hatte sie mit dem Gedanken gespielt, die Männer nicht zu kontaktieren und im Zweifelsfall den Überraschungseffekt auf ihrer Seite zu haben, doch ihre Anwesenheit würde nicht lange ein Geheimnis bleiben. Spätestens Matt würde von ihr erzählen, wenn seine Kumpane ihn finden würden. Unter dem Strich war es aus ihrer Sicht den Versuch wert, eine Kontaktaufnahme zu versuchen.

Für eine subtile Herangehensweise war Max zu ungeduldig. Im Korridor angekommen warf sie aus sicherer Deckung einen schnellen Blick in den Aufenthaltsraum. Juri saß immer auf dem Tisch und rauchte. Die Waffe lag griffbereit neben ihm. Max nahm an, dass sie schnell genug war, ihn zu überwältigen, doch sie wollte kein Risiko eingehen. Daher kündigte sie sich an, indem sie offen und mit auf dem Boden klackenden Absätzen ihrer Stiefeletten durch den Korridor herankam. Sie ließ ihr Becken leicht von einer Seite zur anderen kreisen, während sie mit wiegenden Schritten den Raum betrat.

"Was zum..." Juri sprang auf und riss die Waffe hoch. Seine Kippe fiel auf den Tisch, während er einige Schritt zurückwich und auf Max anlegte. "Wer zum Teufel bist du denn?"

"Hey, ich bin Max", antwortete sie ehrlich und kam mit der einschüchternden Ruhe eines unumstößlichen Selbstvertrauens näher. Einige Meter von ihm entfernt, blieb sie stehen, nahm Juris Zigarette vom Tisch und zog genüsslich daran. "Ist Richards da?" Sie wusste, dass er es nicht war, aber allein die Kenntnis dieses Namens sollte Juri davon abhalten, den Abzug zu drücken. Um auf Nummer sicher zu gehen, fügte sie mit hauchender Stimme hinzu: "Ich wurde geschickt, damit ihr euch nicht so allein fühlt..." Dabei griff sie mit der freien Hand nach ihrem Reißverschluss und zog ihn soweit nach unten, dass Juri einen guten Blick auf ihren Ausschnitt erhielt, auch wenn sie bei weitem nicht alles enthüllte.

"Richards... der ist unten... weiß nicht, wann der wieder auftaucht..." stammelte Juri und sein Blick klebte auf Max prallen Brüsten.

"Auch gut..." Max zuckte mit den Achsel und setzte sich wie selbstverständlich auf den Tisch, auf dem eben noch Juri gesessen hatte. "Ich muss mit ihm sprechen", fügte sie hinzu und setzte ein verruchtes Lächeln auf, "aber bis er kommt, können wir beide vielleicht noch ein wenig Spaß haben." Sie zog an der Zigarette und winkte Juri mit einem verlockenden Fingerzeig heran, bevor sie den Reißverschluss weiter herunterzog. Sie hatte noch nie ein Problem damit gehabt, Kerlen ihren Ausschnitt oder auch ihre Brüste zu zeigen, wenn ihr das einen Vorteil verschaffte.

Juri zögerte nur einen Augenblick, dann nickte er und kam auf Max zu. Noch hielt er die Waffe in der Hand, hatte sie aber nicht mehr im Anschlag. Max spreizte ihre dünnen Beine, als er den Tisch erreichte. Juri nahm das wortlose Angebot an und kam so dicht an sie heran, bis er zwischen ihren gespreizten Beinen stand. Juri war noch wachsam, aber dennoch landete sofort seine freie Hand auf an ihrem Oberschenkel und glitt über den knallengen, schwarzen Stoff der Bikerhose nach oben. "Richards hat niemals was davon erwähnt, dass wir Verstärkung bekommen", knurrte Juri, während seine Augen über ihren Körper wanderten, "und ich bin mir sicher, dass Richards dich nicht vergessen hätte..."

"Kann ich nichts zu sagen", lächelte Max verspielt und zog entspannt an der Zigarette, "ich weiß nicht, was mein Auftraggeber mit Richards abgesprochen hat. Ich hab nur gesagt bekommen, dass ich euch hier finde. Vielleicht hat Richards ja nichts gesagt, weil ich als Überraschung eingeplant bin." Max drückte den Rücken leicht durch, um ihren Ausschnitt noch besser zu präsentieren.

"Wenn du ne Überraschung bist, ist die echt gelungen." Juri leckte sich über die Lippen und war offenbar bereit, Max diese Story abzukaufen. Er drückte die Mündung seiner Waffe sanft gegen ihr Top und ließ es über den hautengen Stoff bis zu ihrem Ausschnitt wandern. Max konnte nicht leugnen, dass sie es irgendwie scharf fand, als er die Mündung zwischen ihre Brüste gleiten ließ und dann das Top leicht zur Seite schob, um mehr von ihrer prallen Oberweite zu sehen.

"Gefällt dir, was du siehst?" hauchte Max, obwohl ihr die Antwort schon vorher klar war.

"Ganz sicher..." Juri nickte und ließ die freie Hand von ihrem Schenkel über ihre schmale Taille nach oben gleiten. "Und du bist hier, um dich von uns allen rannehmen zu lassen?" Mit dem Lauf der Waffe drückte er das Top weiter auseinander und die andere Hand schob sich gierig in ihren Ausschnitt.

"Wie kommst du denn darauf?" Mit einer blitzschnellen Bewegung riss sie ihm mit der rechten Hand die Waffe aus der Hand und stieß ihre linke Handfläche hart gegen Juris Brust.

"Scheiße..." Der Mann taumelte überrascht zurück und sah nun den Lauf seiner eigenen Waffe auf sich gerichtet.

"Keine Sorge, Süßer. Ich will dich nicht abknallen, sondern muss wirklich mit Richards sprechen. Also her mit dem Funkgerät." Max fing das Gerät auf, als Juri ein Headset ihr mit angesäuerter Miene zuwarf. "Danke dir", lächelte sie, "und jetzt rüber in die Ecke und setzt dich auf die Bank. Nein... nicht so, setzt dich auf die eigenen Hände." Juri gehorchte widerstrebend. Max nickte zufrieden, zog sich den Reißverschluss wieder hoch und rauchte genüsslich zu Ende. "Sehr brav." Sie nickte in Richtung des zweiten Ausgangs in Form einer massiven, geschlossenen Stahltür . "Ich nehme an, Richards und die anderen Jungs sind da runter."

Juri schwieg für einen Augenblick, aber mit einer kurzen Geste mit der Waffe brachte Max ihn dazu, sich das Ganze nochmals zu überlegen. Schließlich bestätigte er mit kurzem Kopfnicken.

"Geht doch." Max setzte sich das Headset auf und flötete mit gespielt zuckersüßer Stimme "Hallo, Mr. Richards" ins Mikro, behielt dabei aber sowohl Juri als auch den Weg nach unten im Auge.

Für einige Augenblicke herrschte Stille, bis schließlich eine tiefe Stimme antwortete. "Wer spricht da?"

"Mein Name ist Max und ich muss zugeben, dass ich wohl ähnlich überrascht war wie sie, als ich bemerkte, dass ich nicht allein hier bin. Nachdem ich mit Juri und Matt gesprochen habe, bin ich aber zu der Überzeugung gekommen, dass wir deswegen nicht zwangsläufig Rivalen sein müssen. Vielleicht sollten wir uns mal kurz unterhalten."

Abermals herrschte eine Weile lang Schweigen. "Ach, Mister Richards", beendete Max die Stille mit einem neuen Versuch, "ich bitte sie. Glauben sie, ich hätte sie von meiner Anwesenheit unterrichtet, wenn ich ihnen feindlich gesonnen wäre?"

Richards brauchte offenbar einige weitere Augenblicke, um Max´ Argument zu verstehen. Das Funkgerät knackste. "Okay, Miss Max. Was wollen sie?"

"Ich bin hier, um für meinen Auftraggeber einige Daten aus dem Labor zu sichern. Wenn Matt mir keinen Mist erzählt hat, sind sie nur an der Zerstörung des Labors und den Daten aus dem Computerkern interessiert. Somit sollten sich unsere Jobs kombinieren lassen. Ich will einfach keinen Stress und schlage eine Kooperation vor, damit wir alle rechtzeitig und zufrieden hier rauskommen."

Richards dachte abermals einige Sekunden nach. "Was sie sagen klingt vernünftig, Miss Max, aber ich würde so eine Sache lieber von Angesicht zu Angesicht klären."

"Eine gute Einstellung", stimmte Max zu. "Ich bin hier oben in dem Raum, in dem sie ihre Rückendeckung zurück gelassen haben."

"Gut, ich bin auf der dritten Untergeschoss. Es wird mindestens eine Stunde dauern, bis ich bei ihnen bin."

"Ich lauf schon nicht weg." Max nahm das Headset ab und lächelte Juri an. Halb zu ihm und halb zu sich selbst nickte sie zufrieden "Lief doch ganz gut..."

Läuft es auch weiterhin gut?

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