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Chapter 38 by ThormGravis

Was tut Max?

Sie forscht nach

Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Soldaten hinter den feindlichen Linien war die Geduld - die Fähigkeit zu warten, zu beobachten, Informationen zu sammeln, sich zurückzuhalten und auf den richtigen Augenblick zu warten. Max konnte mit dieser Tugend jedoch nur in sehr begrenztem Maß aufwarten. Auch ihr Training, ihre genetische Aufbesserung, ihre Konditionierung und ihre Erfahrungswerte hatten daran nichts geändert. Ihr widerstrebte es, die Füße still zu halten. Sie war eine Frau der Tat, nicht des Wartens, aber in manchen Situationen ging es nicht anders. Dann musste auch Max Geduld beweisen, jedenfalls solange es unbedingt nötig war.

Max befürchtete, dass dies eine solche Situation war. Geduld. Allein beim Gedanken daran, verzog sie angewidert das Gesicht. Aber es ließ sich wohl nicht vermeiden: Solange sie nicht wusste, wer diese Typen waren und was sie hier suchten, konnte sie keine Entscheidung fällen. Daher schlich sie so nah heran, wie sie es verantworten konnte, ohne Gefahr zu laufen, entdeckt zu werden.

Im Korridor vor dem Aufenthaltsraum der Männer fand Max eine Vertiefung, die sie zunächst für eine Nische gehalten hatten, die sich nun aber als enger, abzweigender Gang erwies, den keine Lichtquelle erhellte. Sie schob sich in den Schatten des Türrahmens und achtete darauf, dass auch ihre prall von ihrem zierlichen Körper abstehenden Brüste nicht aus der Deckung herausragten. Von hier aus konnte sie die Männer hervorragend belauschen und hatte sogar eine Rückzugsmöglichkeit in den dunklen Gang.

Leider hatten die beiden Männer das Gesprächsthema gewechselt und unterhielten sich endlose Minuten lang nur über Frauen, deren körperliche Vorzüge und was sie gerne mit ihnen im Bett machen würden. Max verdrehte die Augen, halb ob des Gesprächsthemas, halb ob der Zeit, die sie hier verschwendet. Ihr Geduld wurde immer mehr strapaziert und sie verspürte den Wunsch, etwas zu unternehmen.

Aus dem dunklen Gang hinter ihr hörte sie ein Geräusch und fuhr herum, doch auch ihre genetisch aufgewerteten Augen konnten nichts erkennen. Sie erahnte die Konturen der Wände und der Decke, konnte in einem Dutzend Meter eine weitere Tür ausmachen, aber nichts, was das Geräusch verursacht haben könnte. Entweder suchst du eine Ausrede hier wegzukommen oder du wirst paranoid, Max, attestierte sie sich selbst, bevor sie sich zwang, ihre Aufmerksamkeit wieder den beiden Männern und ihren schmutzigen Gesprächsthemen zuzuwenden.

"...und dann hat die kleine Schlampe gesagt: Das war nicht meine Muschi", beendete der Kerl, der auf der Konsole saß, seinen Satz. Offenbar war es ein schmutziger Witz gewesen, denn der andere Mann brach in schallendes Gelächter aus.

"Scheiße nochmal, der war nicht schlecht, Juri. Woher hast du immer diese dreckigen Storys? Denkst du dir die aus?" Der Lachende wischte sich Tränen aus den Augen. Er stand auf und hängte sich den Tragegurt einer MP über die Schulter.

"Ne, die sind von nem Kumpel, nicht von mir. Kennst ihn sogar", antwortete Juri und nahm einen Schluck aus seiner Feldflasche.

"Ich kenn ihn? Na, dann mach ich mir wohl auf meiner Tour Gedanken, wer das Genie hinter deinen schmutzigen Witzen ist." Er vollführte mit zwei Fingern eine pseudo-militärische Geste als Abschiedsgruß.

"Ich seh dich in zwei Stunden, Matt", rief Juri seinem Kumpanen nach, als dieser den Raum in Richtung von Max verließ und eine Nachtsichtbrille vor die Augen zog.

Die Latina zog sich hastig in den dunklen Gang zurück und presste sich in einigen Metern Entfernung an die Wand. Ihre Augen gewöhnten sich schnell an die lichtlosen Verhältnisse, so dass sie ohne Probleme sehen konnte, dass Matt ihr in den Gang folgte. Sie war nicht entdeckt worden, sonst hätte der Kerl sicher sofort Alarm geschlagen oder wenigstens seine Waffe in Position gebracht. Seine "Tour" war sicherlich ein Rundgang, um nach dem Rechten zu sehen, und führte ihn zufällig in diese Richtung. Max konnte nicht behaupten, dass sie diesen Umstand bedauerte. Dass die beiden Männer sich trennten, machte es ihre einfacher, einen von ihnen zu befragen. Sie lächelte. Dies war eine Methode der Informationsbeschaffung, die weit mehr nach ihrem Geschmack war als langes Warten.

Max achtete darauf, außerhalb der Sichtweite des Nachtsichtgerätes zu bleiben. Sie wählte den Rahmen der Seitentür, die sie eben schon erblickt hatte, als Deckung und stellte fest, dass die Tür unverschlossen war. Ausgezeichnet, ging es ihr durch den Kopf. Die Tür war wahrscheinlich dick genug, um selbst die Geräusche eines Kampfes zu dämpfen. Sie schlüpfte in den Raum und erkannte ein altes Lager, in dem Metallregale an die Wand geschraubt waren und Kisten den Boden bedeckten.

"Dann wollen wir doch mal sehen, wie gut der Kerl ist", sagte Max zu sich selbst, als sie die Tür leicht offenstehen ließ und sich hinter einer großen Kiste in Deckung begab. Wenn der Kerl ein Profi war, würde er die Veränderung der Türposition bemerken, misstrauisch werden und seinen Kameraden alarmieren.

Matt war offensichtlich kein Profi. Er drückte die Tür mit der Schulter auf und spähte in den Raum hinein. Sie Kopf wanderte langsam über Kisten und Regal, die Waffe hatte er immer noch gesenkt. Max befürchtete schon, er würde sich wieder zurückziehen, doch dann trat Matt ein und blickte sich weiter um.

Max nutzte einen günstigen Moment, als sein Blick auf der entferntesten Ecke des Raumes ruhte, sprang hinter ihrer Kiste hervor, stieß mit einem Sprung die Tür zu und schaltete das Licht ein. Zwei Neonröhren flackerten hastig an der Decke auf. Eine platzte sofort in einem Funkenregen, doch die andere ging zumindest für einen Moment an, bevor sie zu flackern begann. Der Augenblick reichte, um den Mann mit seinem Nachtsichtgerät zu blenden.

Mit einer ebenso schnellen wie geschmeidigen Bewegung sprang Max vorwärts, packte mit einer Hand den Lauf des der MP und drehte die Waffe von sich weg, während ihre andere Hand vorschoss und den Kehlkopf des Mannes traf. Röchelnd taumelte der Kerl rückwärts. Das ist fast schon zu einfach, dachte Max, als sie sofort nachsetzte. Sie ging in die Knie und trat dem Kerl mit einem Fußfeger die Beine weg. Er stürzte nach hinten und brach krachend durch eine leere Kiste. Max sprang hinterher und rammte ihr Knie präzise zwischen die Beine ihres Gegners. Matt brüllte auf und Max zweifelte nicht daran, dass er Sterne vor seinen Augen tanzen sah. Ohne große Gegenwehr ließ er sich die MP abnehmen und hielt sich immer noch mit beiden Händen den schmerzenden Schritt, als Max schon einen Kabelbinder von seinem Gürtel riss und seine Handgelenke aneinander fesselte. Dann setzte sie ein Messer an seine Kehle.

"Ganz ruhig, Matt", sprach sie in einem Flüsterton, der eigentlich nicht nötig war. Wenn Wände und Tür wirklich so massiv waren wie Max glaubte und damit den Schall des Kampfes und des Schreis geschluckt hatten, würden sie auch sicher ihre Stimme nicht nach draußen dringen lassen. "Du heißt Matt, nicht wahr."

Matt schluckte schwer und nickte nur. Seinem verzerrten Gesichtsausdruck war deutlich zu entnehmen, dass sein Schritt immer noch schmerzte, aber angesichts des Messers an seinem Hals riss er sich zusammen.

"Prima, ich will mich nur mit dir unterhalten und verspreche dir, dass ich dich nicht töten werden, wenn du kooperierst", erklärte sie und kniete sich breitbeinig über seinen Rumpf, um den Körper ihres deutlich größeren Gegners einigermaßen kontrollieren zu können.

"Okay", brachte Matt mit trockener Stimme hervor. Er war sich offenbar nicht sicher, ob die Zusicherung sonderlich viel wert war. Allem Unbehagen zum Trotz suchten seine Augen dennoch unbewusst den Kontakt mit Max´ prallen Brüsten, die in der engen schwarzen Bikerjacke hervorragend zur Geltung kamen.

Männer... Max schüttelte halb amüsiert und halb ungläubig den Kopf. Selbst in einer solchen Situation, in der überwältigt worden war und mit einem Messer bedroht wurde, waren Kerle wie er noch schwanzgesteuert. Aber bitte... Diese Eigenschaft des sogenannten starken Geschlechts hatte Max schon häufig zum Vorteil gereicht. Dennoch war sie nicht gewillt, unnötig Zeit zu verlieren. "Meine Augen sind hier oben", herrschte sie den Kerl an, "du solltest dir klar werden, dass du andere Sorgen als die Frage hast, wie du an meine Titten kommst."

"Ja, ist gut." Matts Stimme verriet, dass er sich ertappt fühlte. Glaubte der Kerl tatsächlich, dass Max seinen Blick nicht bemerkt oder falsch gedeutet hätte?

"Also raus mit der Sprache", forderte Max und presste als Geste des Nachdrucks die stumpfe Seite des Messers gegen seinen Hals, "wer seid ihr? Wie viele seid ihr? Warum seid ihr hier?"

"Das... das... das kann ich nicht sagen...", stotterte Matt und wand sich vor Unbehagen unter Max. "Richards würde mich umbringen, wenn ich was verrate."

"Wer immer Richards auch ist... Dieser Kerl sollte im Moment deine kleinste Sorge sein." Max hatte keine Probleme damit, ihre Stimme bedrohlich klingen zu lassen. Dabei verlagerte sie ihre eigene Position, um Matts Bewegungen auszugleichen und mit ihrem deutlich geringeren Gewicht seinen Körper unten zu halten. Dabei konnte sie nicht vermeiden, die Beule zu spüren, die sich zwischen seinen Beinen versteifte. Gott, konnten Männer wirklich immer nur an Sex denken? Zumindest bei ihr... Max schüttelte den Kopf, beschloss das Thema aber zunächst zu ignorieren.

"Du kennst Richards nichts..." Offenbar hatte Matt eine beachtliche Furcht vor seinem Boss. Schweiß rann ihm allein beim Gedanken an diesen Kerl und die Vorstellung, ihn zu hintergehen, noch stärker von der Stirn als die Bekanntschaft mit Max´ Messer.

"Stimmt", gab Max zu, "aber glaub nicht, dass ich dir keinen Schmerz zufügen kann. Also nochmal: Wer seid ihr? Was tut ihr hier?" Sie drehte das Messer leicht, bis die spitze seine sich gegen seine Kehle presste und aus einer winzigen Wunde ein einzelner Tropfen Blut hervortrat.

"Wir sollen diesen alten Bunker durchsuchen. Bald kommen ein paar Typen von der Regierung und vorher sollen wir hier noch was besorgen", stammelte Matt schließlich eine Erklärung. Sein Blick wanderte in Richtung seines Halses, aber entweder konnte er den Kopf nicht weit genug vorbeugen oder ihre wurden von einer anderen Sache abgelenkt, denn seine Augen blieben wieder an ihren Brüsten kleben. Auch der Ständer in seiner Hose war deutlich angewachsen, seit er den noch engeren Kontakt mit Max verspürte.

"Nicht so viele Details", spottete Max ironisch über die denkbar wenig hilfreichen Informationen, doch Matt war zu abgelenkt, um ihren Unterton zu bemerken oder gar darauf zu reagieren. Ihr kam ein Gedanke, wie sie ihn vielleicht zum Sprechen bringen konnte, aber es gefiel ihr nicht sonderlich. Sie rang für einige Augenblicke mit sich selbst, doch als Matt immer noch keine weiteren Informationen Preis gab, seufzte die Latina tief und lächelte gequält. Foltern kann ich ihn ja zur Not später...

Matts Augen quollen ihm fast aus dem Schädel, als Max freie Hand zu ihrem eigenen Hals glitt, den Reißverschluss ihres Lederoberteils fasste und es langsam herunterzog. Mit starrem Blick folgte Matt ihrer Bewegung Zentimeter um Zentimeter und leckte sich die Lippen, während immer mehr von Max´ prallen Brüsten zum Vorschein kam. Auch die Beule in seiner Hose reagierte spürbar.

"Also", hauchte Max und klang nun viel verführerischer als zuvor, "vielleicht hast du vor Richards mehr Furcht als vor mir, selbst wenn ich ein Messer an deine Kehle halte, aber hiermit kann Richards sicher nicht argumentieren." Sie zog ihren Reißverschluss weiter auf, bis schließlich die Hälfte ihrer Brüste in Matts Blickfeld geraten waren.

"O Gott..." keuchte Matt starren Blicks als gäbe es nur noch Max Ausschnitt in der Welt. "Ich... ich... ich kann nicht..." Sein Zunge flog über seine trockenen Lippen, seine Augen waren auf ihre Brüste fixiert.

"O doch. Du kannst", säuselte die heiße Latina und verlagerte ihre Position abermals, bis sie nur noch halb auf ihm saß und ihr Knie über seine Hüfte bis zu seinem Schritt wanderte. "Wir machen einen Deal miteinander." Es war kein Vorschlag, den sie machte. Sie verkündete eine Vereinbarung, zu der sie seine Zustimmung voraussetzte. "Ich stellte dir Fragen und ermuntere dich, mir ehrlich zu antworten..." Dabei rieb sie ihr Knie mit sanften Druck gegen die Beule in seiner Hose und die Stelle, wo sich seine Eier befinden mussten. "Und wann du mir die Fragen zur Zufriedenheit beantwortest, bekommst du sogar eine Belohnung..." Sie zog sich den Reißverschluss weiter auf, ließ dann ihre Finger entlang ihres und dann seines Bauches gleiten, bis sie seine Lendenpartie erreichte. Langsam öffnete sie den Gürtel und schob ihre Hand in seine Hose.

Matt erzitterte vor Lust, als er Max Finger an der Beule in seiner Hose fühlte. Sie drangen in die Shorts vor, packten den Ständer und rieben ihn langsam und gefühlvoll. Matt stöhnte aufgegeilt und hatte das Gefühl, er würde sofort kommen, doch Max verstand sich auf diese Form der Handarbeit und hielt ihn vor dem Höhepunkt.

"Na was ist", hauchte die heiße Latina mit dem Messer an seiner Kehle und einer Hand an seinem Schwanz, "haben wir einen Deal?"

Haben sie einen Deal?

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