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Chapter 43
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Planlos
Überlegt es sich Melanie noch anders?
Nein.
Sie war mit sich zufrieden und verließ die Wohnung, ohne zu ahnen, was sie erwartete..
Die Fahrt zu Müllers Haus dauerte etwa eine halbe Stunde und führte sie quer durch den Ort in eine kleine Siedlung mit einzeln stehenden klassischen Einfamilienhäusern. Kurz bevor sie ihr Ziel erreichte, stieg ihre Nervosität, denn sie musste diesen Job unbedingt haben, nachdem sie ihren Dispo schon seit Monaten mehr als deutlich überzogen hatte und ihre Bank inzwischen immer vehementer nach Kontoausgleich fragte. Das Arbeitslosengeld, das sie bezog, reichte bei ihrem Lebensstandard hinten und vorne nicht und andere adäquate Jobs in dieser Region standen für sie offenbar nicht offen. Es war ihre letzte Chance, denn sie wollte mit einem abgeschlossenen Studium auch nicht hinter irgendeiner Supermarktkasse landen. Gleichzeitig erinnerte sie sich an die Worte von Müller, der ihre fachliche Qualifikation schon beim ersten Gespräch infrage gestellt hatte.
Bei Müller angekommen, blieb sie kurz noch in ihrem Auto sitzen, sammelte sich etwas, holte noch einmal tief Luft, während sie das gepflegte Haus mit dem spießigen Vorgarten musterte.
Müller erwartete sie schon und verfolgte die Szenerie hinter dem Küchenfenster. Er hatte sich einen Plan zurechtgelegt, wie er dieses kühle Wesen brechen wollte.
Melanie stieg aus, betrat den Aufgang zum Haus und klingelte. Als Müller ihr öffnete und sie freundlich begrüßte und hereinbat, war sie im ersten Moment verwundert über die edle, moderne Einrichtung.
„Nehmen sie Platz, Frau Schmidt. Darf ich ihnen etwas zu trinken anbieten, Tee, Kaffee, oder vielleicht ein Glas Wein?“ fragte er höflich, während Melanie sich in dem Wohnzimmer umsah.
„Gern einen Tee.“ Sagte sie und schloss an: „Schön haben sie es hier, Herr Müller, wohnen sie schon lange in diesem Haus?“.
„Seit etwa 5 Jahren habe ich dieses Haus. Es ist eine Wohltat, nach dem grauen Schulalltag hier herauszukommen, ins Grüne zu schauen und den Alltagsstress abzulegen. Oh, apropos ablegen, darf ich ihnen ihre Jacke abnehmen?“ fragte er, in der Hoffnung, mehr von Melanies Titten sehen zu können, als heute Mittag in seinem Büro. Als Melanie ihre Jacke auszog, spannte sich ihr Kaschmirpullover über ihren wohlgeformten Hügel und Müller war zufrieden. Mit diesen Dingern würde er heute noch spielen, ging ihm durch den Kopf, während er Melanies Jacke entgegennahm und im Flur auf einen Bügel hängte.
Mit einem Tee kam er dann zurück ins Wohnzimmer reichte die Tasse Melanie und setzte sich dann ihr gegenüber in einen sehr bequemen Sessel. Melanie entspannte etwas, denn im Gegensatz zu heute Mittag, wo ihr Herr Müller seltsam und etwas aggressiv erschien, saß ihr nun ein freundlicher Mann gegenüber.
„Frau Schmidt“, nahm er unvermittelt das Gespräch wieder auf, „sie sind ja hier, weil sie sicherlich ein Anliegen haben, das sie mit mir erörtern wollen und ich kann mir schon denken, dass es um die Finanzierung einiger Schulaktivitäten geht.“
Melanie musste sich kurz sammeln, denn der abrupte Themenwechsel irritierte sie etwas, aber nun kam ihr in Erinnerung, dass dies ja ein Training bzw. eine Prüfung ihrer Qualifikation sein sollte.
„Ja Herr Müller, da haben Sie recht. Sie wissen ja vermutlich besser als ich, weil sie ja schon über Jahre zu den Mäzenen des Gymnasiums gehören, dass das vielfältige Bildungsangebot unserer Schule nicht allein durch öffentliche Mittel finanziert werden kann. In diesem Jahr steht beispielweise die Sanierung der Schulsporthalle an, um sie zukünftigen Angeboten nutzbar zu machen.“ Herr Müller grinste innerlich, denn wenn Melanie gewusst hätte, was heute im Keller passiert war und welche Nutzungserweiterung geplant war, hätte sie vermutlich sofort sein Haus verlassen. „Wir werden die Sanitärbereiche modernisieren und ausbauen müssen, neue Spiel- und Turngeräte anschaffen müssen und haben aktuell noch einen Fehlbetrag von etwa 50T€ zu verzeichnen.“ Wieder musste Müller schmunzeln, denn sie traf unwissend genau seinen Planungsumfang. „Nun haben wir schon einiges an Mitteln zusammengesammelt und jetzt wollte ich sie fragen, in welcher Größenordnung sie sich beteiligen könnten.“ schloss Melanie.
„Was würde denn für mich als Benefit bei dieser Sponsorenschaft drin sein?“ fragte Müller süffisant „schließlich können sie ja schlecht Werbebanner meiner Firma für Damenwäsche mit sich sinnlich räkelnden Models an die Schulwand einer Jungenschule heften. Das würde vermutlich den Lernerfolg der Schüler der höheren Klassen deutlich beeinträchtigen.“
Auf diese Frage war Melanie nicht vorbereitet und kam ins Trudeln. Sie wurde nervös, wusste nicht, was sie antworten sollte und plötzlich schoss ihr durch den Kopf, dass sie ihre letzte Chance auf eine Job möglicherweise vergeben hatte.
Fängt Melanis sich?
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Referendariat
Eine Lehrerin lernt sich unterzuordnen
Um das Referendariat zu bestehen muss Stefanie alles geben
Updated on Jul 1, 2021
by dirkdirk
Created on Aug 25, 2015
by dirkdirk
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