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Chapter 41
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Planlos
Wie geht es der Bewerberin bei Müller?
Gut, oder?
Tim auf dem Weg zu Müllers Büro, nichts ahnend, dass hier gerade ein Bewerbungsgespräch der besonderen Art stattfand. Tim hatte sich schon gewundert, dass Müller nicht wieder zu ihnen gestoßen war, aber als er gerade die Tür zu Müllers Büro einen Spalt geöffnet hatte, wurde ihm klar warum.
„ Ihre Noten sind ja nicht die allerbesten“ hörte er Müller sagen. „ Was glauben Sie, was Sie für den verantwortungsvollen Job als Finanzassistentin an dieser Schule qualifiziert? Offensichtlich können Sie in der freien Wirtschaft bei großen Unternehmen nicht punkten, denn aus Erfahrung weiß ich, das Jobs, wie wir ihn anbieten, eher bei älteren, erfahrenen Bewerbern gesucht werden, die der Arbeitslosigkeit entgehen und sich nur noch auf ihren Ruhestand vorbereiten wollen.“
„Herr Direktor Müller, ich gebe zu, dass ich im Studium einige Probleme hatte, meine Bewerbungen bislang auch auf wenig Resonanz gestoßen sind, aber ich versichere Ihnen, das ich mich bemühen werde, den Anforderungen an diese verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Ich brauche den Job, denn ich habe aktuell keine Einkünfte, meine Familie kann mich nicht unterstützen und meine langjährige Beziehung ist vor einigen Monaten in die Brüche gegangen, so dass ich nun auf eigenen Beinen stehen muss und hochmotiviert bin.“
„Nun Frau Schmidt, das sind zwar schöne Worte, aber ich befürchte, dass das meinem Anspruch nicht genügt. Sie sind eine durchaus attraktive Frau, die sicherlich auch ein gewisses Verhandlungsgeschick aufbringen könnte, wenn es darum geht, unsere Sponsoren zu überzeugen, dass Ihr Geld bei uns gut angelegt ist, aber leider sehe ich davon im Augenblick nichts. Sehen Sie, ich habe mir bewusst Ihre Bewerbung herausgezogen, denn in jüngster Vergangenheit hatten wir eine Finanzierungslücke, auch bedingt dadurch, dass unsere älteren Mitarbeiter unsere Sponsoren nicht mehr ausreichend motivieren konnten, wenn Sie verstehen, was ich meine.“
Tim musste grinsen, denn er konnte sich vorstellen, worauf dieses Gespräch hinauslaufen würde.
„Frau Schmidt, ich lasse mir Ihre Bewerbung noch einmal durch den Kopf gehen. Da unsere Sponsorengespräche immer im privaten Rahmen stattfinden, würde ich Ihnen ein Angebot machen. Wir könnten heute Abend einen Probelauf bei mir zu Hause machen, wenn es Ihnen Recht ist. Danach würde ich dann meine Entscheidung treffen. Aber es ist letztlich Ihre Entscheidung, wie überzeugt Sie sind, diese Stelle auch antreten zu wollen, sollte ich Ihrer Bewerbung zustimmen. Ich erwarte Ihren Anruf und bereiten sie sich entsprechend vor. Nun muss ich mich wieder meinen Pflichten als Rektor widmen.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Müller von Frau Schmidt und entließ sie.
Tim, der die ganze Zeit hinter der Tür gelauscht hatte, machte einige Schritte zurück, bevor Frau Schmidt das Büro verließ. Als er der jungen Frau dann auf dem Flur begegnete, taxierte er sie kurz, grüßte freundlich und sah dabei in die strahlend blauen Augen einer etwas irritierten jungen Frau. Sie war wirklich attraktiv, eher der nordische Typ, schlank, mit langen Beinen, einem süßen kleinen Po, der sich sehr schön durch ihren enganliegenden grauen Rock abzeichnete, blondem Haar und einem klassisch schönen, sehr symmetrischem Gesicht mit sinnlichen Lippen. Ihre Brüste waren wohl etwas kleiner, als die von Stefanie vielleicht so wie Josefines, aber das war durch die geschlossene Jacke nicht richtig zu erkennen. Tim vermutete, dass sie etwas unterkühlt seien könnte, nicht leidenschaftlich, eben Finanzfrau, aber das machte eben auch einen gewissen Reiz aus.
Müller und Tim passen ihren Plan an.
Referendariat
Eine Lehrerin lernt sich unterzuordnen
Um das Referendariat zu bestehen muss Stefanie alles geben
Updated on Jul 1, 2021
by dirkdirk
Created on Aug 25, 2015
by dirkdirk
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