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Chapter 6 by hotciao hotciao

Bei wem wird die geile Anhalterin als nächstes einsteigen?

Zwei Nonnen und ein Priester

Unglaeubig laesst Michaela den in den Wind gestreckten Daumen fallen. Hat sie das eben richtig gesehen? Trotz ihres knappen Roeckchens, ihrer zerzausten und an manchen Stellen spermaverklebten Haaren... waren das wirklich Geistliche in dem Kleinwagen, der mit quietschenden Reifen fast eine Vollbremsung hingelegt hat?

Aufgeregt rennt Michaela zu dem kleinen oten Auto. Die Beifahrertuer oeffnet sich. Tatsaechlich, eine Nonne! Sanftmuetig laechelt sie Michaela an.

"Nur mit der Ruhe, Maedchen! Wohin soll's denn gehen?"

"Ach, einfach nur weg von hier!",

gibt Michaela unbekuemmert zurueck.

"Du musst entschuldigen, ist ein bisschen eng, das Auto...",

laechelt die Nonne und klappt ihren Sitz nach vorn. Hinten sitzt ein junger Priester, Michaela schaetzt ihn auf Ende Zwanzig. Sie zwaengt sich neben ihn, dabei rutscht ihr ohnehin sehr kurzes Roeckchen noch ein Stueckchen weiter nach oben. Der Priester bemueht sich, nicht hinzusehen, doch immer wieder rutscht sein Blick ab und gleitet ueber Michaelas glatte, straffe Schenkel.

Die Nonne vor ihr bemueht sich, ein bisschen Konversation zu machen, und erzaehlt ihr, dass die drei unterwegs zum Katholikentag sind. Dann sieht sie Michaela ueber den Rueckspiegel direkt in die Augen und sagt,

"Maedchen, du solltest ein wenig mehr auf deine Kleidung achten. Man koennte fast meinen, dass... Naja, jedenfalls haben wir sofort angehalten, als wir dich gesehen haben. Das ist einfach zu riskant, in dieser Aufmachung zu trampen, mein Kind..."

Die Nonne redet mit ihr, als waere sie hundert Jahre alt. Dabei ist sie ganz sicher hoechstens zwei, drei Jahre aelter als Michaela. Die Nonne am Steuer ist eine kleine Asiatin, Michaela tippt auf eine Philippinin. Sie schenkt den Ermahnung der Schwester ihr strahlenstes Laecheln und sagt,

"Ach, Schwester, da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, ich weiss mich schon zu verteidigen... Ausserdem hat der liebe Gott uns ja auch die Lust geschenkt, oder?"

Die drei Geistlichen bekreuzigen sich eilfertig, und der Priester sagt,

"Nun, Maedchen, wir wollen das nicht vertiefen, denke ich..."

Die beiden Nonnen starren geradeaus auf die leere Strasse vor ihnen. Michaela hat nun keine grosse Lust, weiter mit den Katholiken zu reden, und gaehnt ein wenig.

"Mensch, ich bin ganz schoen muede... Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich ein kleines Nickerchen mache, oder?"

"Nein, nein, Maedchen, ruh' dich ruhig aus... Wir machen ganz leise das Radio an..."

Michaela schliesst die Augen, und bald ertoent ein Oratorium von Bach aus den Lautsprechern des Autos. Michaela will natuerlich ueberhaupt nicht schlafen. Sie hat eine diabolische Idee...

Was hat sie vor?

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