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Chapter 15 by CHunLee

Was möchte sich mit Jadzia paaren? Die Aryx? ...?

eine Schar Hiperdon

Dax quälte sich angestrengt vom Boden auf. Ihre Möse schmerzte zwar, aber sie hatte ein ungutes Gefühl. Sie blickte sich um und sah die wandernden Schatten am Boden. Ihr Blick richtete sich nach oben und sie sah fünf große Hiperdon über dem Blätterdach des Waldes kreisen. Einer hielt immer genau über ihr Position, während die drei anderen nach Öffnungen im Blätterdach suchten, um hindurchzukommen. So eng standen die Bäume nicht. Aber die Hiperdon hatten eine große Flügspannweite, so daß sie nicht an jedem Ort in den Wald hinunterkonnten, ohne zu riskieren, daß ihre empfindlichen Flughäute zerrissen und sie hilflos strandeten. Jadzia sprang auf, raffte ihre ziemlich zerrissene Kleidung auf und rannte los. Sie hatte sich entschieden in den Wald hinein zu rennen. Zum einen würde er dort wahrscheinlich dichter, so daß die Hiperdon nicht hinterherkamen, zum anderen dachte sie sehr wohl noch an die drei Höhlenmenschen, von denen sie zwar noch glaubte, sie seien draußen auf der Ebene, aber denen sie in keinem Fall über den Weg laufen wollte.

Die drei Höhlenmenschen nahmen ihren Mut zusammen, besser gesagt, ihr Mut wurde von ihrer Lust angestachelt. Und so verfolgten die drei Jadzia tiefer in den Wald, obgleich sie ihn nicht mochten und sich in ihm nicht gut zurecht fanden. Sie waren es gewohnt unter freiem Himmel und zwischen Steinen zu jagen. Im Wald waren sie unerfahren. So schlichen sie langsam voran, bis die Lichtung, auf der Jadzia noch eben von dem Riesenaffe gefickt worden war, hinter ihnen lag. Dann folgten sie ihr etwas schneller.

Dax war im Wald auch nicht sonderlich erfahren und gegenwärtig viel zu durcheinander, um ihrer Verfolger zu bemerken. Dies galt sowohl für jene, die hinter ihr durch den Wald schlichen, als auch für die Hiperdon, die nun gemeinsam lautlos über den Baumwipfeln durch die Lüfte glitten und ihr unmerklich folgten.

Sie kam recht schnell voran und legte nach einer Viertelstunde unter einem besonders dichten Blätterdach eine Pause ein, um sich ihre Kleidung zu richten. Ihr Unterteil war noch brauchbar, aber das Oberteil konnte nicht mehr allzuviel von ihren Brüsten verbergen. Sie zog es dennoch an, wenigstens um ihre Brüste zum Teil zu schützen, wenn man Zuschauern schon die ANsicht nur bedingt verwehren konnte. Dann setzte sie ihren Weg fort. Die drei Höhlenmenschen waren sehr dicht heran gekommen, warteten aber noch ab. Jadzia stieg einem kleinen Weg folgend eine Schlucht herunter und wanderte sie entlang. Vor langer Zeit mußte ein Fluß hier entlang gelaufen sein, doch war er wahrscheinlich schon vor hunderten Jahren versiegt. Nach etwa einem Kilometer kam sie an den Rand einer kleinen Lichtung. Vorsichtig blickte sie heraus, konnte aber weder über ihr noch vor ihr einen Hiperdon sehen. Auf der

Lichtung erblickte sie aber die Überreste eines verfallenen Tempels oder eines ähnlichen Bauwerkes. Sie schätzte die Entfernung ab und glaubte, daß es nicht mehr als hundertzwanzig Meter zum Gebäude waren. Es hatte einen Überbau und sie glaubte nach der stufenreichen Treppe, die zum Eingangsbereich heraufführte, ein noch intaktes Tor zu erblicken. Vielleicht konnte sie dort Schutz suchen.

Wie entscheidet sich Dax ? Zum Tempel sprinten ? Oder ein anderes Ziel ?

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