Was passiert noch
Karl konnte unter den Rock schauen
Karl stand auf und sah Johanna mit einem intensiven, nachdenklichen Blick an. „Weißt du“, begann er in einem leichten Tonfall. „Mein Freund in Prag sammelt Momente. Nicht wirklich Fotos. Momente. Von natürlicher Schönheit. Von… jugendlicher Energie. Er würde ein Vermögen dafür geben, ein Bild von dir zu bekommen.“
Johanna starrte den alten Mann an, während das Mädchen versuchte zu verstehen, was Karl damit wohl sagen wollte.
Karl zog sein Smartphone aus der Tasche, es war das neueste iPhone war gerade auf dem Markt.
„Es dauerte nur eine Sekunde“, sagte Karl mit leiserer Stimme. „Bleib einfach dort stehen. Im Licht vom Fenster.“
Johanna war sich überhaupt nicht im klaren, was der alte Mann von ihr wollte. Karl kam zu Johanna, er legt seinen Finger auf den Saum ihres Rocks, sein Daumen streichelte leicht Johannas nackte Haut.
„Nur ein bisschen höher“, drängte Karl und hielt Johannas Blick mit seinen Augen fest. „Lass einen alten Mann ein wenig deinen Jungend bewundern.“
Johannas Puls hämmerte in ihren Ohren, ein hektischer, ohrenbetäubender Rhythmus, machte sich bemerkbar. Das Mädchen spürte die kühle Abendluft vom Fenster auf ihrer Haut. Karls Daumen bewegte sich erneut, eine winzige, kreisende Bewegung, die dem Mädchen den Atem stocken ließ.
Johanna bewegte sich nicht, sie schob Karl seine Hand auch nicht weg, Was Johanna sich überhaupt nicht erklären konnte. Das Mädchen steht einfach nur still da.
Was machst du da, Johanna? Fragte sie sich, und gleichzeitig gab das Mädchen sich selbst die Antwort. „Es ist nur ein Bild. Für einen Kunstsammler. Es ist nichts dabei!“
In dem Lächeln von Karl war eine Kunst von Überheblichkeit und Selbstzufriedenheit zu erkennen. „Braves Mädchen, du gefällst mir Johanna!“
Als Karl das sagt, schlägt der alte Mann seine Hand auf die Oberschenkeln von Johanna. Ein kurzer heftiger Schmerz durchzog Johannas jungen Körper. Die Finger zeichneten sich auf dem Mädchens Haut ab, man konnte seine fünf Finger gut erkennen.
Johanna fiel rückwärts in das Bett von dem alten Mann, ihr Herz schlug wie wild gegen ihre Rippen. „ AUTSCH... Was zum Teufel soll das?“, fragte Johanna mit lauter Schmerz verzerrter Stimme.
Der alte Mann zog nicht einmal zusammen, stattdessen legte Karl seine Hand auf ihre Oberschenkel, mit einem gewöhnlichen Lächeln auf den Lippen.
Es war kein entschuldigendes Lächeln, es war das Lächeln eines alten Mannes, der genau wusste, was er tat, er hat das Erreicht, was er damit wollte. Die bloße, wütende Empörung von Johanna, dass sie ihm gefiel.
„Entschuldige bitte, Johanna“, sagte er mit sanfter, schneller einstudierter Stimme. „Die Hände eines alten Mannes. Eine schlechte Angewohnheit aus meinem früheren Leben, fürchte ich. Ich hätte das nicht tun dürfen!“ sagt Karl geheuchelt.
Johanna zog ihre Knie an ihre Brust, legte die Arme darum und versuchte, sich klein zu machen. Das Abteil, das sich zuvor gemütlich angefühlt hatte, schien nun zu schrumpfen, die Wände rückten näher. „Ja okay, Kurt, ich nehme deine Entschuldigung an!“ sagt das Mädchen.
„Danke Johanna, du bist wirklich sehr nett. Dass Licht auf deinen Beinen war einfach so perfekt, Ein wahrhaft bezaubernder Anblick. Mein Freund wird sich sehr freuen.“ sagt Karl und nickte in Richtung seines iPhones, das jetzt neben dem alten Mann lag.
Das rhythmische Klackern des Zuges auf den Schienen war für einen langen Moment das einzige, ein metallischer Herzschlag in der angespannten Stille.
Karl lehnte sich zurück, verschränkte seine Arme vor einer Brust und Johanna fand, dass Karl Ähnlichkeiten mit ihrem Großvater in Prag hatte.
„Auch“, begann Karl und fixierte Johanna mit seinen Augen. „Dieser Freund von dir. Lukas, richtig? Wie lange ist er schon der Glückliche an deiner Seite Johanna?“
Johanna zögerte, wollte nicht darauf eingehen, dass ging Karl überhaupt nicht an. Die Stille war bedrückend, sein Blick fordernd und erwartungsvoll. „Ich hab dich gefragt, Johanna!“
„Ein Jahr“, sagt Johanna kurz und knapp, ihre Stimme gedämpft durch ihre Knie.
„Ein Jahr! Scheint also was ernstes zu sein. Und ist Lukas dein Erster? Dein Erster in allem?“
Johanna hob abrupt den Kopf. „Das geht Dich nichts an.“ Sagte das Mädchen, und fand es eine Frechheit von dem alten Mann, sie so etwas zu fragen.
Karl Hob beschwichtigend die Hände. „SORRY HÄTTE ICH NICHT FRAGEN DÜRFEN!“ Sagt er, aber seine Augen leuchteten vor Interesse, dass alles andere als unschuldig wirkte.
„Natürlich, Johanna du hast recht, dass es mir nichts angeht. Es war dumm von mir, dir eine so intime Frage zu stellen. Verzeih die Neugier eines alten Mannes. Ich sehe nur ein schönes junges Mädchen, das alleine reist.“
Johanna fühlt sich nicht wohl mit dem alten Mann im Abteil, er war ihr irgendwie nicht geheuer. Wusste aber nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte.
„Ich frage mich, welcher Junge all diese Energie genießen darf. Ähm Lukas muss sehr… sportlich sein.“ Karl ließ das Wort bedeutungsschwer in der Luft hängen „Um mit einer Turnerin mithalten zu können. Das erforderte eine gewisse… Ausdauer oder.“
Johanna spürte, wie ihr eine heiße Welle den Nacken hinaufstieg. Er sprach von Lukas, aber er sah das Mädchen an, als wäre Johanna diejenige, mit der erfahrenen Ausdauer. Johanna wand sich leicht und richtete sich auf den Sitz auf, und erst da spürte das Mädchen die kühle Luft auf ihren Oberschenkeln. Johanna blickte nach unten.
Verdammt.
Ihr kurzer Rock war viel weiter nach oben gerutscht, als dem Mädchen bewusst war. Die schwarze Spitze ihrer Strings war vollständig zu sehen und bildet einen dunklen Kontrast zu Johannas blassen Haut. Der dünne Stoffstreifen verbarg nichts von ihrer hellen Haut.
Karls Blick war nicht mehr nur auf Johannas Gesicht gerichtet, er war direkt zwischen den Beinen des Mädchens fixiert, sein Gesichtsausdruck offen und voller begehrlicher Gier. Karl hat jetzt nicht versucht, es zu verbergen.
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