What's next?
im Club ohne Slip
Er setzt sich neben mich, nicht zu nah und doch so, dass der Abstand plötzlich eine Bedeutung bekommt. Ich schaue Rainer fragend an, doch er lächelt nur, als hätte er meine Frage längst erwartet und die Antwort absichtlich zurückbehalten. Er reicht mir meinen Drink; unsere Finger berühren sich kaum, aber lange genug, dass ich es bemerke. Wir nippen daran und stellen die Gläser wieder ab. Für einen Moment ist es still. Nur dieses unausgesprochene Knistern liegt zwischen uns, als hätte der Raum selbst beschlossen, etwas zu verschweigen. „Ich hatte dich im Auto um etwas gebeten“, sagt er leise. Ich spüre, wie mir die Wärme ins Gesicht steigt. „Das möchte ich nicht“, antworte ich, bemüht ruhig zu klingen. Er steht auf, nimmt meine Hand und zieht mich sanft zu sich, ohne mich wirklich festzuhalten. Dann sieht er mir direkt in die Augen, als wolle er prüfen, ob mein Nein wirklich dort endet, wo ich es ausgesprochen habe.
„Du wirkst, als würdest du etwas verbergen“, sagt er. Seine Stimme bleibt freundlich, beinahe beiläufig, und gerade deshalb trifft mich der Satz. „Ich verberge nichts“, sage ich zu schnell. „Ich fühle mich nur beobachtet.“ Er nickt langsam, als hätte ich ihm damit mehr verraten, als ich wollte. Dann lässt er mich an seiner Hand einmal um mich selbst drehen. Es ist eine einfache Bewegung, harmlos genug, um nichts zu bedeuten, und genau darin liegt das Gefährliche. Sein Blick folgt mir aufmerksam, beinahe zu aufmerksam, doch er sagt kein Wort. Erst als ich wieder vor ihm stehe, lässt er meine Hand los. „Vielleicht“, sagt er schließlich, „versteckst du dich nicht vor den anderen — sondern vor dem Moment, in dem du nicht mehr so tun kannst, als wüsstest du nicht, worum es hier geht.“ Ich werde rot und finde keine Antwort. Und das Schweigen danach klingt fast wie ein Geständnis.
Er lächelt wissend und hält meine Hand noch immer, als wäre die Berührung nur zufällig geblieben. „Ich würde mir ja immer noch wünschen, dass du meinem Wunsch nachkommst“, sagt er leise. „Ich kann das nicht“, antworte ich wieder, doch diesmal klingt es weniger sicher, als ich es beabsichtigt hatte. Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie der mir fremde Mann aufsteht. Einen Moment später steht er hinter mir, so nah, dass seine Stimme kaum mehr als ein Schatten an meinem Ohr ist. „Soll ich dir helfen?“ flüstert er. Mir steigt die Röte ins Gesicht, plötzlich und verräterisch. Ich erschrecke über meine eigene Reaktion und sage zu hastig: „Nein.“ Doch das Wort ist kaum ausgesprochen, da merke ich, dass es im Raum anders klingt, als ich es gemeint habe.
Ich spüre, wie sich etwas an der Situation verschiebt, kaum sichtbar und doch deutlich genug, dass mir der Atem stockt. Rainer steht dicht bei mir, der fremde Mann ebenfalls, und plötzlich scheint jeder Blick im Raum schwerer zu werden. Für einen Moment verliere ich das sichere Gefühl dafür, wer hier eigentlich führt und wer nur so tut, als hätte er die Wahl. Mein Herz klopft heftig. In meinem Kopf formt sich ein klares Nein, doch es bleibt irgendwo zwischen Gedanken und Stimme hängen. Rainer hebt mein Kleid an und der fremde Mann zieht meinen Slip sehr langsam herunter ich spüre es sehr deutlich aber ich hebe als er an den Füssen ankommt diese wie in Trance an. Alles geschieht langsam, fast vorsichtig, und gerade diese Ruhe macht es schwer, den Moment zu durchbrechen. Als ich schließlich wieder allein in mir anzukommen glaube, ist etwas anders als zuvor. Rainer tritt einen Schritt zurück, als hätte er nur auf diese winzige Veränderung gewartet. Sein Blick verrät nichts, aber sein Schweigen sagt genug.
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